Wer muss bis wann eine Rechnung ausstellen?

der Aplus-Tipp des Monats Juli:

Umsatzsteuerrechtlich müssen Unternehmer, wenn sie Leistungen an andere Unternehmer (für deren Unternehmen) ausführen, eine Rechnung ausstellen. Dafür haben sie ‑ ab Ausführung der Leistung ‑ 6 Monate Zeit.

Kürzer sind die Fristen bei innergemeinschaftlichen Sachverhalten (innergemeinschaftliche Lieferungen oder sonstige Leistungen nach § 3a Abs. 2 UStG, für die der Leistungsempfänger die Steuer schuldet). Hier müssen die Rechnungen bis zum 15. des Folgemonats der Umsatzausführung ausgestellt werden.

Bei Werklieferungen und sonstigen Leistungen im Zusammenhang mit einem Grundstück hat der Unternehmer für die Rechnung ebenfalls 6 Monate Zeit. Das gilt auch, wenn Leistungen an Privatpersonen ausgeführt werden. Hier muss die Rechnung zudem einen Hinweis auf die 2-jährige Aufbewahrungspflicht des Leistungsempfängers enthalten, wenn dieser kein Unternehmer ist (oder zwar Unternehmer ist, die Leistung aber nicht für sein Unternehmen bezieht).

Darüber hinaus sieht das Umsatzsteuerrecht aber keine Verpflichtung vor, bei Leistungen an Privatpersonen eine Rechnung zu stellen. Dennoch ist dies in den meisten Fällen allein schon aus Nachweisgründen zu empfehlen.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

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KSK-Meldung 2016 bis 31.03.2017!

Kurzmitteilung

Beauftragten Sie Grafiker, Künstler oder andere kreative Dienstleister?

Prüfen Sie die Abgabepflicht zur Künstlersozialkasse. Gerne sind wir Ihnen bei eventuell nötigen Meldungen behilflich. Die KSK-Meldung für das Jahr 2016 muss bis 31.03.2017 erfolgen!

Beachten Sie dazu auch das aktuelle Aplus-Erklärvideo zur Künstlersozialabgabe auf unserer Homepage unter Videotipps

Falls Sie Fragen haben oder weitergehende Informationen wünschen, sprechen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gerne!

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Wichtiger Hinweis zum Stichtag 31.5.:

Kurzmitteilung

Bei Investitionen (z. B. PKW, Photovoltaikanlagen oder andere gemischt genutzte Anschaffungen) muss die Zuordnung zum Unternehmensvermögen spätestens bis zum 31.5. dem Finanzamt mitgeteilt werden, da sonst der Vorsteuerabzug aus der Rechnung gestrichen werden kann.

Vor allem Mandanten welche die USt-Voranmeldungen selbst erstellen oder nur zur jährlichen Abgabe verpflichtet sind, sollten das Datum nicht verpassen und uns vorzeitig informieren, damit die Frist eingehalten wird.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Abgabefrist 31.03. – Schwerbehindertenabgabe

Kurzmitteilung

Wichtig für alle Betriebe mit mindestens 20 Arbeitsplätzen im Jahresdurchschnitt:

Diese müssen bis zum 31.03.2014 eine Meldung zu den beschäftigten Schwerbehinderten abgeben.

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