Reisetagebuch

der Aplus-Tipp des Monats September:

Dokumentieren Sie berufliche Reisen möglichst ausführlich und umfangreich! Bei fehlenden Belegen hilft in der Regel ein selbst geschriebenes „Reisetagebuch“.

Ohne die genaue Dokumentation des privaten und beruflichen Anteils der Reise (z. B. anhand von Tagungsprogrammen, Broschüren o. ä., Taxi- und Bewirtungsbelegen, selbst geschriebenen Reisetagebüchern mit Uhrzeitangaben etc.) sind die beruflichen Anteile nicht abziehbar, da bei fehlenden Nachweisen  die Finanzrichter i. d. R. eine private Mitveranlassung von nicht unerheblichem Umfang unterstellen.

Dies lässt sich durch ausführliche Dokumentationen leicht vermeiden.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Reisekostenreform 2014

Da das Bundesfinanzministerium stolze 52 Seiten benötigt, um die ab dem 01.01.2014 geltenden Grundsätze zum neuen Reisekostenrecht in einer Verwaltungsanweisung darzustellen hat nun die Oberfinanzdirektion Koblenz (OFD) die markantesten Änderungen in einer Pressemitteilung zusammengefasst. Danach gilt:

  • Erste Tätigkeitsstätte: Statt von einer regelmäßigen Arbeitsstätte ist künftig von einer ersten Tätigkeitsstätte die Rede. Arbeitnehmer können die Fahrten dorthin – wie bisher – nur mit der Entfernungspauschale von 0,30 € pro Entfernungskilometer abziehen. Für berufliche Auswärtstätigkeiten bleibt es beim Abzug von 0,30 € pro gefahrenem Kilometer (bei Nutzung des eigenen KFZ).
  • Mehrere Arbeitsstätten: Hat ein Arbeitnehmer mehrere Tätigkeitsstätten, die er an mindestens zwei vollen Tagen pro Woche, mindestens zu einem Drittel seiner Arbeitszeit oder arbeitstäglich aufsucht, so kann sein Arbeitgeber bestimmen, welche der Einsatzorte die erste Tätigkeitsstätte ist. Nur für die Wege dorthin gilt dann die Entfernungspauschale, die übrigen Fahrten können als Auswärtstätigkeit behandelt werden. Sofern der Arbeitgeber keine erste Tätigkeitsstätte festlegt, ist der Einsatzort, der dem Wohnort des Arbeitnehmers am nächsten liegt, die erste Tätigkeitsstätte.
  • Verpflegungspauschalen: Im neuen Reisekostenrecht darf bei einer Abwesenheit von über acht Stunden (ohne Übernachtung) sowie für An- und Abreisetage bei Dienstreisen mit Übernachtung eine Verpflegungspauschale von 12 € angesetzt werden. Bei einer Abwesenheit von 24 Stunden beträgt die Pauschale 24 €.
  • Doppelte Haushaltsführung: Arbeitnehmer können Unterkunftskosten bei einer doppelten Haushaltsführung künftig mit maximal 1.000 € pro Monat als Werbungskosten geltend machen bzw. steuerfrei vom Arbeitgeber ersetzt bekommen.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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