Die neue Kassen-Nachschau – Das sind Ihre Rechte und Pflichten

Kurzmitteilung

DER AKTUELLE APLUS-VIDEO-TIPP

Die neue Kassen-Nachschau – Das sind Ihre Rechte und Pflichten

Ab 2018 darf das Finanzamt unangekündigt Ihre Barkasse prüfen. Vor allem die neuen Aufzeichnungspflichten werden dabei kontrolliert. Was darf der Prüfer und wo sind die Grenzen? Das erfahren Sie in nur 3 Minuten per Kurzvideo unter folgendem Link: https://www.aplus-steuerberater.de/123/videotipps

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Rechnung – Das muss drinstehen – für Handwerker

der Aplus-Tipp des Monats Oktober:

Inhalt des Merkblattes zu Rechnungen – speziell für Handwerker:

I. Pflichtangaben in der Rechnung

  1. Name des leistenden Unternehmers
  2. Anschrift des leistenden Unternehmers
  3. Name und Anschrift des Leistungsempfängers
  4. Angabe der Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
  5. Rechnungsdatum
  6. Fortlaufende Rechnungsnummer
  7. Bezeichnung der erbrachten Leistung
  8. Zeitpunkt der Leistung
  9. Entgelt
  10. Steuersatz und Steuerbetrag

II. Besonderheiten

  1. Anzahlungen
  2. Kunde als Steuerschuldner
  3. Kleinbetragsrechnungen
  4. Hinweis auf Aufbewahrungsfrist

III. Rechnungen an Privatkunden

  1. Hinweis auf Steuerermäßigung
  2. Hinweis auf Aufbewahrungspflicht

Die Rechnung, die Sie Ihrem Kunden stellen, ist nicht nur für Ihre Unterlagen wichtig, sondern sie ermöglicht Ihrem Kunden den Abzug der Umsatzsteuer, die Sie ihm in Rechnung gestellt haben (sog. Vorsteuer für den Kunden). Voraussetzung hierfür ist eine Rechnung, die alle Pflichtangaben enthält. Zur Erstellung einer solchen Rechnung sind Sie aufgrund des mit Ihrem Kunden geschlossenen Vertrags verpflichtet.

Dieses Merkblatt zeigt Ihnen, worauf Sie bei der Rechnungslegung achten sollten.

Alles auf einen Blick: Im Mandanten-Merkblatt sind den einzelnen Pflichtangaben der Rechnung Nummern zugeordnet. Diese Nummern finden Sie in der Muster-Rechnung am Ende des Merkblattes wieder. Das Merkblatt finden Sie unter folgendem Link: https://aplussteuerberater.files.wordpress.com/2017/09/2017-10-merkblatt-rechnung-dasmussdrinstehen-fc3bcrhandwerker.pdf

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Auslagenersatz richtig abrechnen

der Aplus-Tipp des Monats September:

Viele Fälle der Auslagenabrechnung mit Freiberuflern bereiten in der Praxis große Schwierigkeiten. Die Unternehmen stehen immer wieder vor der Frage, wer die Originalbelege aus umsatzsteuerrechtlichen Gründen aufzubewahren hat.

Wir werden dieses Thema mit einem Fallbeispiel erklären:

Der freiberufliche Referent und der Seminarveranstalter treffen folgende Honorarvereinbarung:

Für den Vortrag erhält R ein Honorar von € 1.000. Daneben übernimmt S alle durch die Veranstaltung verursachten Auslagen des R.

Folgende Auslagen sollen zum Honorar abgerechnet werden:

  1. Taxikosten von € 128 – Rechnung läuft auf R „im eigenen Namen“ (Fallgruppe 1)
  2. Kosten von € 360 zzgl. € 68,40 USt für die Auslagen im Copyshop. Die Kopien der Handouts im Copyshop werden von R „im Namen und für Rechnung“ des S beauftragt. Somit wird die Rechnung auf den Namen von S ausgestellt, jedoch sofort von R bezahlt. (Fallgruppe 2)

Fallgruppe 1 (=unechter Auslagenersatz) ist der Regelfall. Der Rechnungsempfänger S benötigt für den Vorsteuerabzug lediglich die Rechnung von R. Originale der Eingangsrechnungen von R sind nicht erforderlich. R muss die Weitergabe der Rechnungsoriginale ablehnen, um selbst den Vorsteuerabzug geltend machen zu können. R hat nur Nettobeträge abzurechen.

(im Bsp. 7 % USt für Taxikosten: € 128 : 1,07 = € 119,63)

Fallgruppe 2 (=echter Auslagenersatz) kommt eher selten vor und greift nur bei Abrechnungen von Leistungen „im Namen und für Rechnung“ des Rechnungsempfängers. In diesen Fällen müssen die Originalbelege an S zur Aufbewahrung übergeben werden. R benötigt für diesen durchlaufenden Posten die Originale nicht. Eine Kopie als Nachweis reicht aus.

Korrekte Rechnung:

Honorar € 1.000,00
Taxi (€ 128 : 1,07 = Nettorechnungsbetrag Taxi) €    119,63
Zwischensumme € 1.119,63
USt (19 % auf Gessamtsumme € 1.119,63 / keine Aufteilung) €    212,73
zzgl. verauslagter Kopierkosten (=Bruttorechnungsbetrag CopyShop) €    428,40
Endsumme (von S an R zu zahlen): € 1.760,76

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Haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen

der Aplus-Tipp des Monats Mai:

In unserem ausführlichen Merkblatt zu diesem Thema finden Sie Informationen zu:

  • Minijobs im Privathaushalt
  • Dienstleistungen allgemeiner Art
  • Handwerkerleistungen
  • Was heißt „im eigenen Haushalt“?
  • Wer erhält die Steuerermäßigung?
  • Wann entfällt die Steuerermäßigung?
  • Was ist noch zu beachten?
  • Checkliste der begünstigten Aufwendungen
  • Haushaltsnahe Dienstleistungen
  • Handwerkerleistungen

Beispiel Privathaushalt:

Sie lassen Ihre zu eigenen Wohnzwecken genutzte Wohnung durch einen Minijobber reinigen. Die Kosten belaufen sich im Jahr beispielsweise auf € 2.400. Es fallen 14,8% Nebenkosten an (5% RV, 5% KV, 1,6% UV, 1,2% Umlage, 2% Steuer) – das sind in diesem Fall € 355,20 (Anmeldung über www.minijob-zentrale.de).

Ihre tarifliche Einkommensteuer mindert sich um 20% der Kosten (€ 2.400 + € 355,20), also um € 551,04 bzw. um den Höchstbetrag der Steuerermäßigung von € 510. Die Steuerersparnis ist damit höher als die Nebenkosten und zudem ist die Reinigungskraft offiziell angemeldet.

Beispiel Handwerker:

Sie nehmen Handwerkerleistungen in Ihrem Privathaushalt für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen in Anspruch, lassen sich eine Rechnung geben, heben diese mindestens 2 Jahre auf und zahlen diese nicht bar sondern per Überweisung oder Lastschrift. Es ermäßigt sich die Einkommensteuer um 20% der Kosten für den Dienstleistungsanteil, höchstens jedoch um € 1.200 jährlich.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Telekommunikationskosten steuerfrei erstatten

der Aplus-Tipp des Monats April:

Wenn Arbeitnehmer ihren privaten Telefonanschluss für berufliche Gespräche nutzen, kann der Arbeitgeber alle Aufwendungen, die auf die beruflichen Gespräche entfallen, steuerfrei erstatten, sofern die beruflichen Gespräche im Einzelnen nachgewiesen werden.

Steuerfrei können in diesem Fall auch die anteiligen Aufwendungen für die Grundgebühr erstattet werden. Wenn die Kosten pauschal über eine Flatrate ausgewiesen werden, muss anhand geeigneter Aufzeichnungen ein Nachweis über den beruflichen Nutzungsumfang erfolgen. Dazu gibt es folgende Vereinfachungsregelungen:

  • Ohne Prüfung des beruflichen Anteils kann der Arbeitgeber bis zu 20 % des Rechnungsbetrages (max. 20 € pro Monat) steuerfrei ersetzen.
  • Der Anteil der beruflichen Nutzung kann auch über einen repräsentativen Zeitraum von drei Monaten dokumentiert werden, um dann  den Durchschnittswert für den pauschalen Auslagenersatz zu verwenden.

In beiden Fällen sind die Rechnungen des Anbieters als Nachweis zu erbringen und die entsprechenden Nachweise müssen immer dem Lohnkonto des Arbeitnehmers beigefügt werden.

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Wechsel zur Fahrtenbuchmethode zum Jahresanfang / elektronisches Fahrtenbuch

der Aplus-Tipp des Monats Dezember:

Ein Wechsel von der pauschalen 1%-Methode zur Fahrtenbuchmethode ist nur bei Fahrzeugwechsel oder zum Jahreswechsel möglich.

Daher ist nun der ideale Zeitpunkt sich darüber Gedanken zu machen.

Die Fahrtenbuchmethode ist häufig vorteilhaft bei Autos mit hohem Bruttolistenneupreis, bei geringen Privatfahrten oder eignet sich auch ideal als Nachweis für Poolfahrzeuge.

Da vielen Menschen ein handschriftliches Fahrtenbuch zu aufwändig ist, werden elektronische Fahrtenbücher immer beliebter. Positive Erfahrungen haben wir hierzu z. B. mit der Software Vimcar oder dem Datev-Fahrtenbuch gemacht. Beide wurden von uns getestet. Bei Interesse bietet sich eine kostenlose 1-monatige Testphase zum Jahresende an.

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Erbschaftsteuerreform 2016: Wann die Steuer greift und wie Sie Befreiungen nutzen

Der aktuelle Aplus-Videotipp zu steuergünstigen Betriebsübernahmen
Rückwirkend für Schenkungen und Erbschaften seit 1.7.2016 ist die Erbschaftsteuerreform in Kraft getreten. Vor allem Familienunternehmen können damit weitgehende Steuererleichterungen nutzen. Dafür gibt es einige neue Voraussetzungen. Informieren Sie sich mit diesem Video über die Steuererleichterungen und wie Sie davon profitieren.
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Erklärvideos zu häufigen Steuerfragen

unser Tipp des Monats Juli:

In der Infothek der Aplus-App finden Sie nun auch Videos, die Steuerthemen auf einfache Art und Weise erklären. Die Videos können Sie sich jederzeit und immer wieder ansehen – wenn Sie die Informationen gerade brauchen. Sie sind sozusagen bebilderte und vertonte Merkblätter.

Zur Aplus-App für Ihr Handy: http://www.aplus-steuerberater.de/content/5/94/

Oder im AppStore – „Meine Steuerberater-App“ – Service-Code 727392

Schauen Sie sich die Videos einfach mal an unter: http://www.aplus-steuerberater.de/123/videos

Uns ist wichtig, Ihre Steuerfragen möglichst schnell und für Sie verständlich zu beantworten. Einige Fragen tauchen immer wieder auf, zum Beispiel: Wie kann ich beim Geschäftswagen Steuern sparen? Welche Angaben gehören auf eine Rechnung?

Damit Sie auf diese und weitere Fragen umgehend eine Antwort bekommen, haben wir nun einen zusätzlichen Service für Sie eingerichtet. Sie können unsere Videos nun nicht nur über unsere Homepage abrufen sondern auch mobil über unsere App.

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Wichtiger Hinweis zum Stichtag 31.5.:

Kurzmitteilung

Bei Investitionen (z. B. PKW, Photovoltaikanlagen oder andere gemischt genutzte Anschaffungen) muss die Zuordnung zum Unternehmensvermögen spätestens bis zum 31.5. dem Finanzamt mitgeteilt werden, da sonst der Vorsteuerabzug aus der Rechnung gestrichen werden kann.

Vor allem Mandanten welche die USt-Voranmeldungen selbst erstellen oder nur zur jährlichen Abgabe verpflichtet sind, sollten das Datum nicht verpassen und uns vorzeitig informieren, damit die Frist eingehalten wird.

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Lohnsteuer | Steuerbefreiung von Präventionskursen

unser Tipp des Monats April:

Gundsätzlich gilt, dass alle zusätzlich zum geschuldeten Arbeitslohn erbrachten Leistungen des Arbeitgebers, die zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands und der betrieblichen Gesundheitsförderung beitragen, bis zu einem Betrag von € 500 pro Kalenderjahr steuerfrei sind.

Für die Inanspruchnahme der Steuerbefreiung nach § 3 Nr. 34 EStG reicht es laut dem jüngsten Urteil vom FG Bremen nun aus, wenn die vom Arbeitgeber bezuschussten Maßnahmen durch Physiotherapeuten, Heilpraktiker und qualifizierte Fitnesstrainer erbracht werden. ( FG Bremen – Urteil )

In dem Streitfall zahlte die Klägerin ihren Angestellten Zuschüsse zur Gesundheitsförderung, die das Finanzamt dann der Besteuerung unterwarf. Die hiergegen gerichtete Klage hatte zum Teil Erfolg. Folgende Punkte überzeugten die Richter:

  • Nach der Gesetzesbegründung fallen unter die Steuerbefreiung „ insbesondere die Leistungen, die im Leitfaden Prävention der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Krankenkassen aufgeführt sind.” Insbesondere bedeutet nicht ausschließlich, somit sind weitere zielgerichtete Maßnahmen steuerbefreit.
  • Ausreichend ist, wenn die vom Arbeitgeber bezuschussten Maßnahmen Mindest-anforderungen an Qualität und Zielgerichtetheiterfüllen. Diese sind jedenfalls dann erfüllt, wenn die betreffenden Maßnahmen durch Physiotherapeuten,  Heilpraktiker und qualifizierte Fitnesstrainer erbracht  Bei ihnen handelt es sich um Fachkräfte mit einer Qualifikation, die einen Bezug zu Gesundheit und Prävention aufweist.
  • Als nicht ausreichend erachteten es die Richter hingegen, wenn körperbezogene Dienstleistungen von Anbietern in Anspruch genommen werden, bei denen die Gesundheitsförderung gegenüber dem Komfortaspekt eine ganz untergeordnete Rolle spielt.

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