Steuererklärung 2018: Verspätungszuschlag vermeiden durch vorzeitige Unterlageneinreichung

der Aplus Tipp des Monats Mai:

Für die Steuererklärungen 2018 ist erstmals die Verschärfung des Verspätungszuschlags anzuwenden. Denken Sie also rechtzeitig daran Ihre Unterlagen abzugeben!

Die Neufassung des § 152 AO besagt insbesondere, dass

  • die Festsetzung eines Verspätungszuschlags im Rahmen einer „Kann-Regelung“ Ermessenssache sein, wenn die Steuererklärung zwar verspätet aber innerhalb von 14 Monaten (vor dem 28./29.02.) abgegeben wird.
  • ein Verspätungszuschlag zwingend festgesetzt werden muss„Muss-Regelung“ (ohne Ermessensentscheidung), wenn eine Steuererklärung nicht innerhalb der o. g. Frist eingereicht wird. (19 Monate bei Land- und Forstwirten mit abw. WJ)  => daher ist keine Standard-Fristverlängerung mehr möglich!
  • Ausnahmen zur “ Muss-Regelung “ können sein:
  1. bei Steuerfestsetzung auf null Euro oder
  2. wenn die festgesetzte Steuer, die Summe der festgesetzten Vorauszahlungen und  der anzurechnenden Steuerabzugsbeträge nicht übersteigt (Erstattungsfälle)
  3. bei Fristverlängerung, allerdings nur noch in begründeten Einzelfällen möglich.

Höhe des Zuschlags:

Für jeden angefangenen Monat der Verspätung beträgt der Verspätungszuschlag 0,25 % der festgesetzten Steuer (abzüglich aller Vorauszahlungen und anzurechnender Steuerabzugsbeträge), mindestens jedoch € 25 für jeden angefangenen Monat der Verspätung. Dies kann bei hohen Nachzahlungen unnötig teuer sein und sollte daher vermieden werden.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Aplus Steuerberater

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Arbeitgeberpflichten zur betrieblichen Altersversorgung

unser Tipp des Monats April:

Auch kleine Unternehmer mit nur wenigen Mitarbeitern unterliegen der Mitwirkungs-, Fürsorge-, Aufklärungs- und Informationspflicht gegenüber seinen Mitarbeitern, auch in Bezug auf die Versorgungsansprüche.

Das bedeutet, dass der Arbeitgeber seine Mitarbeiter u. a. über die Möglichkeiten einer Entgeltumwandlung umfassend aufklären und ihnen aktiv eine betriebliche Altersversorgung anbieten muss.

Tipp: Um mögliche Schadenersatzansprüche zu vermeiden, sollten sich Arbeitgeber die stattgefundene Aufklärung und ggf. dass dieser auf die Inanspruchnahme der Vorteile der betrieblichen Altersversorgung verzichtet hat, schriftlich bestätigen lassen und als Nachweis in den Personalunterlagen aufbewahren.

Bieten Arbeitgeber keine betriebliche Altersversorgung über Pensionsfonds oder -kassen an, können deren Mitarbeiter den Abschluss einer Direktversicherung verlangen.

Dieser Rechtsanspruch des Arbeitnehmers auf eine betriebliche Altersversorgung besteht unabhängig von der Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer.

Der Arbeitgeber muss 15 % zusätzlich als Arbeitgeberzuschuss einzahlen, soweit er durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge einspart. Diese Regelung gilt für alle ab 2019 abgeschlossenen Entgeltumwandlungsvereinbarungen. Für vorher abgeschlossene oder bereits bestehende Entgeltumwandlungsvereinbarungen besteht die Verpflichtung zur Zahlung des 15-%-Zuschusses ab 2022.

Beachten Sie dazu unser aktualisiertes Merkblatt zur betrieblichen Altersversorgung. Es stellt die verschiedenen Versicherungsmodelle vor. Sie finden es auf unserer Website unter Videotipps/Mandanten-Merkblätter.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Aplus Steuerberater
Monika Lyssoudis und Silvio Kugler

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Dienstwagen: Neue Steuersparmöglichkeiten für begrenzten Zeitraum

Kurzmitteilung

Mit dem neuen Jahr 2019 gibt es durch das „Jahressteuergesetz 2018“ neuen Gestaltungsspielraum für die steuergünstige Nutzung von Dienstwagen – sowohl für Unternehmer selbst als auch für Arbeitnehmer.

Mithilfe der beiden taufrisch überarbeiteten Merkblätter Fahrzeugnutzung durch Unternehmer und Fahrzeugnutzung durch Arbeitnehmer, die beide auch E-Bikes berücksichtigen, können Sie sich schnell informieren, denn einige der neuen steuersparenden Möglichkeiten sind zeitlich begrenzt.

All unsere Merkblätter finden Sie auf unserer Website unter Videotipps/Mandantenmerkblätter.

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Jahressteuergesetz – Neues ab 1. Januar 2019

unser Tipp des Monats Dezember:

Der Bundesrat hat ein neues Gesetz verabschiedet, welches ab 1. Januar in Kraft tritt.

Wir möchten davon nun drei wichtige Punkte herausnehmen:

1)_Förderung der Elektromobilität:

  • Verringerung der Versteuerung auf nur noch 0,5% vom Bruttolistenneupreis für Elektro- und Hybridelektrofahrzeuge, die in der Zeit ab 1.1.2019 bis 31.12.2021 angeschafft oder geleast werden. (bei Hybrid ist eine Mindestreichweite von 40 km oder eine Höchstemission von 50 g CO2 pro km nötig) 

2)_Neue Steuerbefreiungen:

  • Steuerbefreiung für die private Nutzung eines betrieblichen Fahrrads bzw. Elektrofahrrads
  • Steuerbefreiung für Job-Tickets (Anrechnung des Vorteils auf die Entfernungspauschale)

3)_Änderung der Besteuerung von Gutscheinen (Einzweck- / Mehrzweck-Gutscheine):

  • Es handelt sich dann um einen Gutschein, wenn der Inhaber berechtigt ist, diesen an Zahlung statt zur Einlösung gegen Gegenstände oder Dienstleistungen zu verwenden.
  • Unterschiedliche Zeitpunkte der Steuerentstehung bei Einzweck- und Mehrzweck-Gutscheinen. Ein Einzweck-Gutschein ist ein Gutschein, bei dem bereits bei dessen Ausstellung alle Informationen zur umsatzsteuerlichen Behandlung vorliegen – die Besteuerung muss sofort bei Ausgabe des Gutscheins erfolgen. Alle anderen Gutscheine, bei denen im Zeitpunkt der Ausstellung nicht alle Informationen für die zuverlässige Bestimmung der Umsatzsteuer vorliegen, sind Mehrzweck-Gutscheine.

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Steuersparmodell: Zuschuss zur Krankenversicherung

der Aplus Tipp des Monats November:

 a) Zuschuss des Arbeitgebers an private Zusatz-KV

Gewährung von Krankenversicherungsschutz stellt in Höhe der geleisteten Beiträge Sachlohn dar, wenn der Arbeitnehmer aufgrund des Arbeitsvertrags von seinem Arbeitgeber ausschließlich Versicherungsschutz und nicht auch eine Geldzahlung verlangen kann. Dies hat den Vorteil, dass die monatliche Steuerfreigrenze von € 44 angewendet werden kann. Um Nachweisprobleme zu vermeiden, empfiehlt es sich, dass die Verträge mit der Krankenversicherung in den gewünschten Fällen vom Arbeitgeber abgeschlossen werden und nicht vom Arbeitnehmer selbst.

 b) Erstattung der Eltern an Kinder

Eltern dürfen Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung für ein Kind, für das die Eltern noch Kindergeld beziehen, auch dann wie eigene Sonderausgaben steuerlich absetzen, wenn das Kind diese selbst bezahlt, z. B. durch Abzug vom Ausbildungslohn, sofern die Eltern diese Beträge dem Kind erstatten. Aus Nachweisgründen empfiehlt es sich, diese per Überweisung zu erstatten.

Da der Steuersatz der Eltern meist höher ist als der des Kindes, lohnt sich dieses Modell in der Regel.

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Vermietung an Angehörige zur Steueroptimierung

Kurzmitteilung

Aktueller Aplus-Video-Tipp:

Vermietung an Angehörige: So erkennt das Finanzamt günstige Gestaltungen von Mietverträgen an.

Vermietung an Angehörige ist ein beliebtes Modell zur Steueroptimierung. Praktische Beispiele dafür sowie Hinweise, welche Anforderungen das Finanzamt stellt, damit Kosten für die Immobilie optimal geltend gemacht werden können, erfahren Sie in unserem kurzen Erklär-Video.

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Datenschutzgrundverordnung: Der richtige Umgang mit personenbezogenen Daten

Kurzmitteilung

Der aktuelle Aplus-Video-Tipp:
Vorschaubild

 

In praktisch jedem Unternehmen fallen personenbezogene Daten zu Kunden und Mitarbeitern an. Die sind spätestens ab 25.5.2018 nach der EU-weit geltenden Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zu behandeln. Die DSGVO geht weit über das bisherige Datenschutzrecht hinaus. Bei Verstößen drohen Bußgelder bis 20 Mio. Euro. Das Video erklärt, wie Sie bei der Umsetzung der DSGVO richtig vorgehen.

Die neue Aplus-App 2017 fürs Handy ist da!

Kurzmitteilung

Holen Sie sich laufend alle wichtigen Steuerinformationen mit unserer aktualisierten Kanzlei-App auf Ihr Handy!

  1. Trendige Kurzvideos, die komplizierte Steuerthemen in maximal 4 Minuten erklären.
  2. Steuer-Rechner für viele Anlässe (z. B. Firmenwagen, Gehalt)
  3. Das Wissenswerte-ABC für die Immer-wieder-Fragen
  4. Monatliche Steuer-News zu allen relevanten Neuerungen und Entwicklungen
  5. Benachrichtigung der App-User, sobald neue Inhalte verfügbar sind

Sie finden die App sowohl im Google Play Store
(oder wenn Sie in die Such-Leiste des Google Play Store
„Aplus Steuer“ eingeben)

als auch im Apple App Store
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Kleinbetragsrechnungen jetzt bis € 250

der Aplus-Tipp des Monats Juni:

Für Kleinbetragsrechnungen wurde der Höchstbetrag rückwirkend zum  01.01.2017  von  € 150  auf  € 250 brutto angehoben.

Die Vereinfachungen für Rechnungen bis € 250 werden in unserem aktuellen Videotipp zum Thema ‚Rechnungen: Diese Angaben sind gesetzlich vorgeschrieben‘ in weniger als 3 Minuten anschaulich erklärt.

Folgende Angaben sind für Kleinbetragsrechnungen ausreichend:

  • vollständiger Name und vollständige Anschrift des leistenden Unternehmers,
  • Ausstellungsdatum,
  • Menge und Art der gelieferten Gegenstände bzw. Art und Umfang der sonstigen Leistung,
  • Entgelt und Steuerbetrag für die Lieferung oder sonstige Leistung in einer Summe,
  • anzuwendender Steuersatz oder ggf. Hinweis auf eine Steuerbefreiung.

Bei Leistungsabrechnungen mit verschiedenen Steuersätzen, müssen die jeweiligen Summen für die verschiedenen Steuersätzen unterliegenden Leistungen angegeben werden.

Die Erleichterungen für Kleinbetragsrechnungen gelten nicht

  • beim grenzüberschreitenden Versandhandel (§ 3c UStG),
  • bei innergemeinschaftlichen Lieferungen (§ 6a UStG),
  • bei Reverse-Charge-Leistungen (§ 13b UStG).

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

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Besuchen Sie unsere Steuererklär-Videos!

unser Tipp des Monats April gilt den GoBD sowie unseren Steuererklär-Videos:

Auf unserer Homepage finden Sie unter Videos laufend aktuelle und einfach erklärte Sachverhalte: http://www.aplus-steuerberater.de/123/videos

Der aktuelle Video-Tipp erklärt – speziell für Gründer und Unternehmer – die GoBD:

Elektronische Buchführung: Diese Regeln müssen ab 2015 alle Selbstständigen beachten:

Eine „Buchführung“ mit der u. a. Zahlungen, Materialverbrauch, Arbeitszeiten usw. dokumentiert werden, hat jedes Unternehmen. Da die Aufzeichnungen auch Grundlage für die Besteuerung sind, macht die Finanzverwaltung dafür Vorgaben – für elektronische Aufzeichnungen ab 2015 mit den GoBD. Was Sie jetzt alles bei Aufzeichnungen beachten müssen, erfahren Sie in diesem Video.

Weitere Themen der Aplus-Video-Tipps sind:

Für alle Steuerzahler:

Für Gründer und Unternehmer:

  • Elektronische Buchführung: Diese Regeln müssen ab 2015 alle Selbstständigen beachten
  • Gesetzlicher Mindestlohn: Welche zusätzlichen Pflichten Arbeitgeber jetzt erfüllen müss
  • Umkehr der Steuerschuldnerschaft: Wann der Rechnungsempfänger die Umsatzsteuer zahlen muss
  • Bewirtungskosten: So erkennt das Finanzamt Geschäftsessen an
  • Geschenke an Mitarbeiter und Geschäftspartner: Achten Sie auf diese Steuerfallen
  • Rechnungen: Diese Angaben sind gesetzlich vorgeschrieben
  • Kassenbuch: Die 5 gefährlichsten Steuerfallen – und wie Sie sie vermeiden

Für Arbeitnehmer:

  • Kostenpauschalen: Diese Werbungskosten verringern Ihre Steuer – auch ohne Beleg

Für Immobilienbesitzer:

  • Bauabzugsteuer: Anmelde- und Abzugspflicht für Bauunternehmen und Vermieter

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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