Arbeitgeberpflichten zur betrieblichen Altersversorgung

unser Tipp des Monats April:

Auch kleine Unternehmer mit nur wenigen Mitarbeitern unterliegen der Mitwirkungs-, Fürsorge-, Aufklärungs- und Informationspflicht gegenüber seinen Mitarbeitern, auch in Bezug auf die Versorgungsansprüche.

Das bedeutet, dass der Arbeitgeber seine Mitarbeiter u. a. über die Möglichkeiten einer Entgeltumwandlung umfassend aufklären und ihnen aktiv eine betriebliche Altersversorgung anbieten muss.

Tipp: Um mögliche Schadenersatzansprüche zu vermeiden, sollten sich Arbeitgeber die stattgefundene Aufklärung und ggf. dass dieser auf die Inanspruchnahme der Vorteile der betrieblichen Altersversorgung verzichtet hat, schriftlich bestätigen lassen und als Nachweis in den Personalunterlagen aufbewahren.

Bieten Arbeitgeber keine betriebliche Altersversorgung über Pensionsfonds oder -kassen an, können deren Mitarbeiter den Abschluss einer Direktversicherung verlangen.

Dieser Rechtsanspruch des Arbeitnehmers auf eine betriebliche Altersversorgung besteht unabhängig von der Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer.

Der Arbeitgeber muss 15 % zusätzlich als Arbeitgeberzuschuss einzahlen, soweit er durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge einspart. Diese Regelung gilt für alle ab 2019 abgeschlossenen Entgeltumwandlungsvereinbarungen. Für vorher abgeschlossene oder bereits bestehende Entgeltumwandlungsvereinbarungen besteht die Verpflichtung zur Zahlung des 15-%-Zuschusses ab 2022.

Beachten Sie dazu unser aktualisiertes Merkblatt zur betrieblichen Altersversorgung. Es stellt die verschiedenen Versicherungsmodelle vor. Sie finden es auf unserer Website unter Videotipps/Mandanten-Merkblätter.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Aplus Steuerberater
Monika Lyssoudis und Silvio Kugler

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Dienstwagen: Neue Steuersparmöglichkeiten für begrenzten Zeitraum

Kurzmitteilung

Mit dem neuen Jahr 2019 gibt es durch das „Jahressteuergesetz 2018“ neuen Gestaltungsspielraum für die steuergünstige Nutzung von Dienstwagen – sowohl für Unternehmer selbst als auch für Arbeitnehmer.

Mithilfe der beiden taufrisch überarbeiteten Merkblätter Fahrzeugnutzung durch Unternehmer und Fahrzeugnutzung durch Arbeitnehmer, die beide auch E-Bikes berücksichtigen, können Sie sich schnell informieren, denn einige der neuen steuersparenden Möglichkeiten sind zeitlich begrenzt.

All unsere Merkblätter finden Sie auf unserer Website unter Videotipps/Mandantenmerkblätter.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Aplus Steuerberater

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Sozialversicherungsfalle bei Minijobs

der Aplus Tipp des Monats März:

Beschäftigen Sie Minijobber auf Abruf? Dann sollten Sie dringend Ihre Arbeitsverträge überarbeiten, um folgende Sozialversicherungsfalle zu umgehen.

Wenn bei Minijobs mit Abrufarbeit keine konkreten Vereinbarungen über die zu leistende Arbeitszeit getroffen worden sind, kann das seit dem 01.01.2019 böse Folgen haben!

Denn seit diesem Jahr wird – ohne vertragliche Vereinbarung – generell eine Wochenarbeitszeit von 20 Stunden angenommen. (§ 12 Abs. 1 Satz 3 TzBfG)

Unter Berücksichtigung des neuen Mindestlohns von € 9,18 und einem Wochenfaktor von 4,33 ergibt sich somit ein Mindestlohn von € 796,47 pro Monat. Die Geringverdienstgrenze von € 450 ist somit erheblich überschritten und Sozialversicherungspflicht tritt ein.

Wie die vorstehenden Ausführungen deutlich machen, besteht hier ein erheblicher Handlungsbedarf bei Arbeitgebern.

(Quelle: LGP 2019, 24)

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Aplus Steuerberater

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Betriebliche Gesundheitsförderung nur noch mit Zertifizierung

der Aplus Tipp des Monats Februar:

Bei den Arbeitgeberleistungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung sind vor allem folgende zwei Neuerungen zu beachten:

1) Gesundheitsfreibetrag:

Der Arbeitgeber kann jährlich für jeden Arbeitnehmer Zusatzleistungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung bis zu einer Höhe von € 500 steuer- und sozial-versicherungsfrei aufwenden. Übersteigen die Gesundheitsleistungen diese Grenze, sind sie nur mit dem übersteigenden Betrag steuerpflichtig. Handelt es sich um Sachzuwendungen, die € 500 übersteigen, kann der Arbeitgeber eine pauschale Besteuerung mit 30 % wählen. Begünstigt sind alle Arbeitnehmer, also auch geringfügig Beschäftigte, angestellte Ehegatten und Gesellschafter-Geschäftsführer (GGf). Achtung: Bei GGf und Ehegatten ist eine ausdrückliche Regelung im Anstellungsvertrag oder in einer vertragsergänzenden Vereinbarung Voraussetzung.

2) Gesundheitsmaßnahmen:

Die Förderung bzw. Steuerfreiheit für begünstigte Gesundheitsmaßnahmen gilt ab 2019 nur noch für zertifizierte Kurse. Daher sollte sich jeder Arbeitgeber im Eigeninteresse darum kümmern, dass der Kursanbieter sich zertifizieren lässt. Es wurde ein einheitliches Zertifizierungsverfahren für begünstigte Maßnahmen eingeführt (http://www.zentrale-pruefstelle-praevention.de). Die Prüfung eines Kurses und Anbieters ist kostenfrei.

Diese Änderung gilt für alle Gesundheitsmaßnahmen, die seit 01.01.2019 neu starten. Für bereits laufende Gesundheitsmaßnahmen gibt es Übergangsregeln. Gesetzlicher Hintergrund in § 3 Nr. 34 EStG: Gefördert sind zusätzlich zum Arbeitslohn erbrachte Leistungen des Arbeitgebers zur Verhinderung und Verminderung von Krankheitsrisiken und zur Förderung der Gesundheit in Betrieben, die hinsichtlich Qualität, Zweckbindung, Zielgerichtetheit und Zertifizierung den Anforderungen der §§ 20 und 20b des Fünften Buches Sozialgesetzbuch genügen.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Aplus Steuerberater

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Aplus-Steuer-Newsletter – Februar 2019

Wir möchten Sie auf unseren aktuellen Steuer-Newsletter mit wichtigen Mandanteninformationen aufmerksam machen.

Inhaltsübersicht:

Privatbereich
1. Unfall im Homeoffice: Wann liegt ein Arbeitsunfall vor?
2. Entfernungspauschale: Auch unfallbedingte Krankheitskosten sind abgegolten
3. Wohnungseigentum: Beschluss über einheitliche Rauchwarnmelder ist zulässig
4. Muss ein Immobilienmakler auf steuerliche Folgen hinweisen?
5. Gefahr der Schimmelbildung berechtigt nicht zur Mietminderung

Unternehmer und Freiberufler
1. Vorsteuerabzug: Gezahlte Umsatzsteuer muss nachgewiesen werden
2. Was passiert bei einer irrtümlichen Annahme der Steuerschuldnerschaft des
3. Mängel in der Kassenführung: Es drohen Hinzuschätzungen

GmbH-Gesellschafter/-Geschäftsführer
1. Grunderwerbsteuer: Was gilt bei Rückgängigmachung des Erwerbsvorgangs?
2. Zur Auslagerung von Umsätzen auf Kleinunternehmer-Tochtergesellschaften

Die Logins für unseren Newsletter-Bereich erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung in unserem Newsletter-Portal.

Zögern Sie nicht, uns auf einzelne Punkte anzusprechen, wir beraten Sie gerne!

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Aplus Steuerberater
Monika Lyssoudis und Silvio Kugler

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Gutscheine: Wann und in welcher Höhe Umsatzsteuer anfällt

Verkaufen Sie auch Gutscheine?

Dann beachten Sie unseren aktuellen Video-Tipp!

Vorschaubild
Wann muss für Gutscheine beim Finanzamt Umsatzsteuer angemeldet und gezahlt werden – schon nach dem Verkauf oder erst nach der Einlösung? Entscheidend ist seit der Neuregelung ab 01.01.2019, ob es sich um einen Einzweck- oder Mehrzweck-Gutschein handelt. Wie sie die unterscheiden, um bei der Umsatzsteuer alles richtig zu machen, erfahren Sie in weniger als 3 Minuten im aktuellen Video.
Alle Aplus Erklärvideos finden Sie auf unserer Website unter Videotipps.
Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Aplus Steuerberater

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Familienentlastungsgesetz 2019

der Aplus Tipp des Monats Januar:

Der Bundesrat hat im November das Familienentlastungsgesetz verabschiedet. Es sieht zum einen eine Erhöhung des Kindergelds ab Juli 2019 vor und enthält zum anderen steuerliche Entlastungen für alle Steuerpflichtigen.

Die wesentlichen Neuregelungen:

  • Das Kindergeld wird ab dem 01.07.2019 um € 10 pro Monat und Kind erhöht. Es beträgt dann € 204 für das erste und zweite Kind, € 210 für das dritte Kind und € 235 ab dem vierten Kind. (Derzeit ist das Kindergeld folgendermaßen gestaffelt: € 194 / € 200 / € 225)
  • Der steuerliche Kinderfreibetrag wird ebenfalls erhöht – und zwar von bislang € 2.394 je Elternteil um € 96 auf € 2.490 je Elternteil ab 2019 und ab 2020 um weitere € 96 auf € 2.586  je Elternteil. (Hinweis: Pro Kind beträgt damit die Erhöhung jährlich € 192, da jeder Elternteil den um € 96 höheren Kinderfreibetrag erhält. Bei einem höheren Einkommen wirkt sich der Kinderfreibetrag günstiger aus als das Kindergeld. Der Betreuungsfreibetrag bleibt unverändert bei € 1.320 je Elternteil. Gemeinsam veranlagte Eltern können somit 2019 bis zu € 7.620 pro Kind von ihrem Einkommen abziehen.)
  • Der Grundfreibetrag, bis zu dem das Einkommen nicht besteuert wird, wird von € 9.000 auf € 9.168 im Jahr 2019 und ab 2020 auf € 9.408 angehoben.
  • Außerdem wird die Progression gemindert, indem die Eckwerte der Steuertabelle, bei denen sich der Steuersatz erhöht, entsprechend der Inflationsrate um 1,84 % für 2019 und um 1,95 % für 2020 erhöht werden. Diese Verschiebung der Eckwerte dient der Bekämpfung der kalten Progression, bei der sich der Steuersatz bereits durch eine inflationsbedingte Gehaltserhöhung erhöht und die Gehaltserhöhung durch den höheren Steuersatz zum Teil aufgefressen wird.
  • Der im Rahmen der außergewöhnlichen Belastungen maßgebliche Höchstbetrag für Unterhaltszahlungen an unterhaltsberechtigte Angehörige wird von € 9.000 ab 2019 auf € 9.168 und ab 2020 auf € 9.408 angehoben. Die Höchstbeträge entsprechen den jeweiligen Grundfreibeträgen in den kommenden zwei Jahren.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Mandanteninformation zum Jahreswechsel

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir möchten Sie noch vor den Feiertagen auf unseren aktuellen Steuer-Newsletter zum Jahreswechsel aufmerksam machen.

Sie finden diesen auf unserer Website unter dem Reiter Newsletter im Archiv 2019.

Die Login-Daten zum neuen Newsletter-Archiv 2019 erhalten Sie auf Anfrage bzw. nach Ihrer Newsletter-Anforderung über unsere Website.

Unser Newsletter zum Jahreswechsel 2018/2019 informieren Sie über wesentliche, vollzogene oder geplante Änderungen im Steuer- und Wirtschaftsrecht zum Jahreswechsel 2018/2019 und bietet Ihnen Anlass, auch bestehende Sachverhalte zu überprüfen.

Inhalt

Privatbereich

  1. Kinderfreibetrag steigt in den nächsten beiden Jahren
  2. Höherer Grundfreibetrag in den Jahren 2019 und 2020
  3. Mehr Unterhaltsleistungen absetzbar
  4. Höheres Netto durch Anpassung des Steuertarifs
  5. Alle Jahre wieder: Kindergeld steigt
  6. Arbeitnehmer: Wann eine Steuererklärung abgegeben werden muss
  7. Elektroautos als Dienstwagen: Für 1 %-Regelung wird nur der halbe Listenpreis angesetzt
  8. Job-Ticket: Nutzer fahren künftig steuerfrei
  9. Betriebliches (Elektro-)Fahrrad: Private Nutzung ist steuerfrei
  10. “Grenzüberschreitende” Vorsorgeaufwendungen: Sonderausgabenabzug möglich
  11. Riester-Rente: Identifikationsnummer von Kindern muss angegeben werden
  12. Betriebsrentenstärkungsgesetz: Folgeänderungen
  13. Pflegegrad 1: Entlastungsbetrag bei Weiterleitung steuerfrei
  14. Sportliche Veranstaltungen: Wann Organisationsleistungen von Dachverbänden steuerfrei sind
  15. Rückwirkendes Ereignis: Umwandlung einer Partnerschaft in eine Ehe
  16. Umzugskostenpauschale: Rückwirkende Erhöhung
  17. Midijobs: Grenze wird angehoben, Übergangsbereich ersetzt Gleitzone
  18. Höherer Mindestlohn ab 2019 und 2020
  19. Das sind die neuen Sozialversicherungswerte für 2019
  20. So hoch sind die Sachbezugswerte für 2019
  21. Beitrag zur Arbeitslosenversicherung sinkt
  22. Beitrag zur Pflegeversicherung steigt
  23. Baukindergeld: Was lange währt

Unternehmer und Freiberufler

  1. Betriebliche Gesundheitsförderung: Steuerbefreiung nur bei Zertifizierung
  2. Elektronische Marktplätze: Aufzeichnungspflichten und Haftung
  3. Elektronische Dienstleistungen an Nichtunternehmer: Einführung eines Schwellenwerts
  4. Befristete Teilzeit ab 2019 möglich
  5. Kurzfristige Beschäftigung: 70-Tage-Regel wird verlängert
  6. E-Rechnung und X-Rechnung: Was Unternehmer jetzt beachten müssen

GmbH-Gesellschafter/-Geschäftsführer

  1. Gutscheine im europäischen Binnenmarkt: So werden sie umsatzsteuerlich behandelt
  2. Verlustabzug bei Kapitalgesellschaften: Verfassungskonforme Regelung
  3. Grunderwerbsteuer: Was bei einer Veräußerung übermittelt werden muss
  4. Investmentsteuerreformgesetz 2018: Folgeänderungen
  5. Mangel an bezahlbarem Wohnraum: Neue Sonderabschreibung soll Abhilfe schaffen.

Noch Fragen? Wir beraten Sie gerne – ab dem 07. Januar sind wir wieder in der Kanzlei.

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Wir wünschen Ihnen schöne Weihnachtsfeiertage sowie ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr!

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Mit freundlichen Grüßen

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Jahressteuergesetz – Neues ab 1. Januar 2019

unser Tipp des Monats Dezember:

Der Bundesrat hat ein neues Gesetz verabschiedet, welches ab 1. Januar in Kraft tritt.

Wir möchten davon nun drei wichtige Punkte herausnehmen:

1)_Förderung der Elektromobilität:

  • Verringerung der Versteuerung auf nur noch 0,5% vom Bruttolistenneupreis für Elektro- und Hybridelektrofahrzeuge, die in der Zeit ab 1.1.2019 bis 31.12.2021 angeschafft oder geleast werden. (bei Hybrid ist eine Mindestreichweite von 40 km oder eine Höchstemission von 50 g CO2 pro km nötig) 

2)_Neue Steuerbefreiungen:

  • Steuerbefreiung für die private Nutzung eines betrieblichen Fahrrads bzw. Elektrofahrrads
  • Steuerbefreiung für Job-Tickets (Anrechnung des Vorteils auf die Entfernungspauschale)

3)_Änderung der Besteuerung von Gutscheinen (Einzweck- / Mehrzweck-Gutscheine):

  • Es handelt sich dann um einen Gutschein, wenn der Inhaber berechtigt ist, diesen an Zahlung statt zur Einlösung gegen Gegenstände oder Dienstleistungen zu verwenden.
  • Unterschiedliche Zeitpunkte der Steuerentstehung bei Einzweck- und Mehrzweck-Gutscheinen. Ein Einzweck-Gutschein ist ein Gutschein, bei dem bereits bei dessen Ausstellung alle Informationen zur umsatzsteuerlichen Behandlung vorliegen – die Besteuerung muss sofort bei Ausgabe des Gutscheins erfolgen. Alle anderen Gutscheine, bei denen im Zeitpunkt der Ausstellung nicht alle Informationen für die zuverlässige Bestimmung der Umsatzsteuer vorliegen, sind Mehrzweck-Gutscheine.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Beachten Sie unsere informativen Merkblätter

Kurzmitteilung

Die beliebtesten Merkblätter des letzten Monats:

1. Ordnungsgemäße Kassenführung
2. Private Veräußerungsgeschäfte
3. Verfahrensdokumentation
4. DSGVO
5. Geschenke, Beweirtungen und Betriebsveranstaltungen
Sie finden alle Merkblätter auf unserer Website unter folgendem Link: https://www.aplus-steuerberater.de/181/videotipps/mandanten-merkblaetter