Warnung vor betrügerischen E-Mails zur „EU-Coronahilfe“

WARNUNG: Derzeit sind E-Mails vom Absender: deutschland@eu-coronahilfe.de
unterwegs, mit welchen in Form einer PDF-Datei Anträge auf Überbrückungshilfe zum Download angeboten werden.
Wir möchten darauf hinweisen, dass es keine „EU-Coronahilfe“ gibt.
Überbrückungshilfe kann ausschließlich online und über Steuerberater beantragt werden. Die oben genannte E-Mail bitte ignorieren und den Anhang nicht öffnen!

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Aplus Steuerberater

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Konjunkturpaket 2020

unser Tipp des Monats:

Die steuerlichen Maßnahmen des Konjunkturpakets haben wir für Sie nachfolgend auszugsweise zusammengefasst:

  • Degressive Abschreibung für bewegliche Anlagegüter 2,5-fache der linearen AfA max. 25% der Anschaffungskosten.
  • Autos ohne Kohlendioxidemissionen bis Bruttolistenpreis von € 60.000 (statt bisher € 40.000) gilt bei der 1%-Methode nur noch ¼ des BLP, beim Fahrtenbuch nur ¼ des Kaufpreises bzw. der Leasingraten
  • Höhere Gewerbesteueranrechnung ab 2020 von bisher 3,8 auf nunmehr 4,0 des GewSt-Messbetrages für Einzelunternehmen und Personengesellschaften
  • Kinderförderung: Bonus € 300 pro kindergeldberechtigtem Kind, allerdings Anrechnung auf Kinderfreibetrag. Erhöhung Entlastungsbetrag für Alleinerziehenden
  • Senkung der Umsatzsteuer von 19%/7% auf 16%/5% (siehe hierzu unseren TdM 6/2020
  • Um 1 Jahr verlängerte Investitionsfristen für §6b-Rücklagen und §7g-Investitions-abzugsbeträge
  • Verschiebung Fälligkeit der Einfuhrumsatzsteuer 26. des zweiten Folgemonats
  • Erhöhung Verlustrücktragsmöglichkeit auf 5 Mio. € bzw. 10 Mio. € bei Zusammenveranlagung
  • Vorab-Verlustrücktrag von 2020 auf 2019 möglich i.H.v. 30% des Gesamtbetrag der Einkünfte 2019. Endabrechnung mit dem tatsächlichen Verlust 2020
  • Erhöhung der Forschungszulage für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben
  • Verjährungsfristen für schwere Steuerhinterziehungen auf 25 Jahre verlängert.

Für Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Überbrückungshilfe-Zuschuss

unser Tipp des Monats:

Für Unternehmen die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise zu wesentlichen Teilen einstellen mussten, wurde die Überbrückungshilfe im Anschluss an die Soforthilfe beschlossen.

Bezuschusst werden die unveränderlichen Fixkosten.

Beispiele: Mieten, Kreditzinsen, Leasingraten, notwendige Instandhaltung für Anlagevermögen/EDV, Strom, Heizung etc. sowie Reinigung, Versicherungen, Abos. Ebenso mit 10% pauschaliert Personalkosten die nicht von Kurzarbeit betroffen sind. Auch Steuerberatungskosten für die Beantragung sind einzubeziehen. Die Fixkosten müssen vor dem 1. März 2020 begründet worden sein.

Lebenshaltungskosten und Unternehmerlohn sind leider nicht förderfähig.

Voraussetzungen:

  • Der Umsatz April-Mai 2020 ist um mindestens 60% gegenüber 4-5/2019 eingebrochen
  • Das Unternehmen muss bis mindestens August 2020 fortgeführt werden (keine Liquidation)
  • Das Unternehmen darf sich am 31.12.19 nicht in Schwierigkeiten befunden haben
  • Antragstellung bis spätestens 31.08.20 über Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer

Höhe der Förderung:

Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil in Höhe von

  • 80% der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzeinbruch,
  • 50% der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50% und 70%
  • 40% der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 40% und unter 50%

im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Unternehmen, welche die bisherige die Soforthilfe in Anspruch genommen haben, aber weiter von Umsatzausfällen im o. g. Umfang betroffen sind, sind erneut antragsberechtigt. Es erfolgt jedoch bei Überschneidung des Förderzeitraums eine anteilige Anrechnung der Soforthilfe. Fixkosten können nur einmal erstattet werden.

Detailinfos unter: https://www.stmwi.bayern.de/ueberbrueckungshilfe-corona/

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Umsatzsteuersenkung: was es ab 1. Juli zu beachten gibt

Die Bundesregierung hat ein umfangreiches Konjunkturpaket beschlossen, um die Folgen der Corona-Pandemie abzumildern und die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen. Ein wichtiger Teil dieses Pakets ist die vorübergehende Senkung der Umsatzsteuer – diese Änderung tritt schon ab dem 01.07.2020 ein!

In unserem neuen Merkblatt zur Umsatzsteuersenkung finden Sie wichtige Informationen übersichtlich dargestellt und einfach erklärt. Beantwortet wird u.a.:

  • wann welcher Steuersatz gilt,
  • wie die Steuersätze zeitlich richtig zugeordnet werden,
  • wie sich die neue Regelung auf die bereits beschlossene Umsatzsteuerabsenkung in der Gastronomie auswirkt,
  • wie bei Anzahlungen und Vorauszahlungen vorzugehen ist,
  • was bei Dauerleistungen und Verträgen beachtet werden muss und vieles mehr.
  • Inklusive vieler Praxisbeispiele und einer praktischen Checkliste zur Umsetzung der Steuersatzänderung!

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Umsetzung des Konjunkturpakets

Die Bundesregierung hat die Eckpunkte des Koalitionsausschusses vom 3. Juni 2020 zu den steuerrechtlichen Maßnahmen aufgegriffen und einen Gesetzentwurf zur Umsetzung vorgelegt. Hier erklären wir Ihnen die Maßnahmen im Einzelnen:

Die Senkung der Umsatzsteuer wird dem Konsum einen kräftigen Impuls und der Konjunktur neuen Schub geben. Sie kommt besonders Beziehern von kleineren Einkommen zugute, die einen größeren Anteil ihres Einkommens für den Konsum ausgeben.

  • Die Umsatzsteuersätze werden befristet vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2020 von 19 auf 16 Prozent und der ermäßigte Satz von 7 auf 5 Prozent gesenkt. Die Finanzverwaltung wird alles daransetzen, die Anwendung der neuen Regelungen für die Unternehmen möglichst flexibel und praktikabel zu gestalten.
  • Der Bund übernimmt weitgehend die aus der Senkung der Umsatzsteuersätze im zweiten Halbjahr 2020 resultierenden Mindereinnahmen von geschätzten 19,6 Mrd. Euro und entlastet die Länder bereits im laufenden Jahr um 6 Mrd. Euro.

Familien mit Kindern und insbesondere Alleinerziehende wurden in Zeiten der Corona-Pandemie durch besondere Einschränkungen belastet. Ihnen wird mit dem Kinderbonus und der befristeten Erhöhung des Entlastungsbetrags für Alleinerziehende geholfen.

  • Für jedes kindergeldberechtigte Kind wird ein Kinderbonus von 300 Euro gewährt. Über den bereits im Familienentlastungsgesetz vom 29. November 2018 enthaltenen Förderschwerpunkt für Familien (spürbare Anhebung des Kindergeldes und des Kinderfreibetrages) hinaus wird das Kindergeld um einen Einmalbetrag von 300 Euro (Kinderbonus 2020) erhöht. Die Auszahlung erfolgt aus Gründen der Verwaltungsvereinfachung grundsätzlich in zwei gleichen Teilen von jeweils 150 Euro im September und Oktober 2020. Kinder, für die im September 2020 kein Anspruch auf Kindergeld besteht, werden ebenfalls berücksichtigt, wenn für sie in einem anderen Monat des Jahres 2020 ein Kindergeldanspruch besteht.
  • Der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende wird befristet auf zwei Jahre von derzeit 1 908 Euro auf 4 008 Euro für die Jahre 2020 und 2021 angehoben. Damit wird den eingeschränkten Betreuungsmöglichkeiten für Kinder in Zeiten der Corona-Pandemie und den damit verbundenen besonderen Einschränkungen für Alleinerziehende Rechnung getragen.

Unternehmen werden bei der wirtschaftlichen Erholung mit gezielten Maßnahmen unterstützt. Mit der Einführung der degressiven Abschreibung für bewegliche Wirtschaftsgüter, der Verbesserung der Möglichkeiten der Verlustverrechnung und der Erhöhung der steuerlichen Forschungszulage werden zusätzliche Investitionsanreize gesetzt und die Liquidität in den Unternehmen gestärkt. Die Verschiebung der Fälligkeit der Einfuhrumsatzsteuer um rund sechs Wochen stärkt die Liquidität importierender Unternehmen und verbessert die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Import- und Logistikwirtschaft.

  • Der steuerliche Verlustrücktrag wird für die Jahre 2020 und 2021 auf 5 Mio. Euro bzw. 10 Mio. Euro (bei Zusammenveranlagung) erweitert. Der Verlustrücktrag kann unmittelbar finanzwirksam schon mit der Steuererklärung 2019 genutzt werden. Neben der Möglichkeit eines Pauschalansatzes in Höhe von 30 % kann auch ein höherer rücktragsfähiger Verlust anhand detaillierter Unterlagen (z. B. betriebswirtschaftlicher Auswertungen) nachgewiesen werden. Er kann nicht nur bei der Jahressteuerfestsetzung für 2019, sondern auch bei der Herabsetzung von Vorauszahlungen genutzt werden. Sollte sich im Rahmen der Jahressteuerfestsetzung für 2019 eine Nachzahlung aufgrund der herabgesetzten Vorauszahlungen wegen eines voraussichtlich erwarteten rücktragsfähigen Verlustes für 2020 ergeben, wird diese auf Antrag zinslos gestundet.
  • Einführung einer degressiven Abschreibung in Höhe von 25 Prozent, höchstens das 2,5-fache der linearen Abschreibung, für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die in den Jahren 2020 und 2021 angeschafft oder hergestellt werden. Die Unternehmen haben so die Möglichkeiten zur Minderung ihrer Steuervorauszahlungen und können Liquiditätsvorteile zügig nutzen. Die degressive Abschreibung fördert die schnellere Refinanzierung und schafft über diesen Mechanismus bereits im noch laufenden Veranlagungszeitraum unternehmerische Vorteile und Investitionsanreize, die für die nötige Stabilisierung der Wirtschaft sorgen.
  • Bei der Gewerbesteuer wird der Freibetrag für die Hinzurechnungstatbestände zur Entlastung und Liquiditätssteigerung insbesondere von kleineren und mittleren Unternehmen ab dem Erhebungszeitraum 2020 auf 200 000 Euro angehoben.
  • Erhöhung der maximalen jährlichen Bemessungsgrundlage der steuerlichen Forschungszulage von 2 auf 4 Mio. Euro im Zeitraum von 2020 bis 2025. Die Erhöhung der Forschungszulage schafft für die forschenden Unternehmen zusätzliche Liquiditätsvorteile, die auch zur nötigen Stabilisierung der Wirtschaft beitragen.
  • Die Fälligkeit der Einfuhrumsatzsteuer wird auf den 26. des zweiten auf die Einfuhr folgenden Monats verschoben. Dadurch wird eine Angleichung der Wettbewerbsbedingungen an andere Mitgliedstaaten der EU erreicht, in denen eine unmittelbare Verrechnung von Einfuhrumsatzsteuer und Vorsteuerguthaben möglich ist.
  • Zur Vermeidung steuerlicher Nachteile infolge Corona-bedingter Investitionsausfälle werden die in 2020 endenden Fristen für die Verwendung von Investitionsabzugsbeträgen nach § 7g EStG um ein Jahr verlängert. Vorübergehend werden auch die Reinvestitionsfristen des § 6b EStG um ein Jahr verlängert. Dies schont die Liquidität der Unternehmen während der COVID-19-Pandemie. Kurzfristige Reinvestitionen zur Vermeidung der Rücklagenauflösung mit Gewinnzuschlag werden vermieden.
  • Der Ermäßigungsfaktor in § 35 EStG wird ab dem Veranlagungszeitraum 2020 von 3,8 auf 4,0 angehoben. Diese Erhöhung trägt den in den vergangenen Jahren gestiegenen Gewerbesteuer-Hebesätzen Rechnung. Bis zu einem Hebesatz von 420 Prozent können damit im Einzelfall Personenunternehmer durch die Steuerermäßigung vollständig von der Gewerbesteuer entlastet werden.

Im Übrigen enthält der Gesetzentwurf folgende Maßnahmen zur Umsetzung des Koalitionsbeschlusses:

  • Bei der Besteuerung der privaten Nutzung von Dienstwagen ohne Kohlendioxidemission wird der Höchstbetrag des Bruttolistenpreises auf 60 000 Euro angehoben. Bislang werden bei der privaten Nutzung eines betrieblichen Elektrofahrzeugs (inkl. Brennstoffzellenfahrzeuge) nur ein Viertel des Bruttolistenpreises der Besteuerung zugrunde gelegt. Dies gilt bislang jedoch nur, wenn der Bruttolistenpreis des Kraftfahrzeugs nicht mehr als 40 000 Euro beträgt.

(Quelle: BMF)

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Tipp zur temporären Senkung der Umsatzsteuersätze

Überraschend hat die Regierungskoalition im Rahmen ihres Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets am 03.06.2020 verkündet, den Umsatzsteuersatz temporär (vom 01.07.- 31.12.2020) von 19 % auf 16 % sowie von 7 % auf 5 % abzusenken.

Einen kurzen Überblick finden Sie nachfolgend:

Leistungsdatum maßgeblich: Maßgebend für die Entscheidung, welcher Steuersatz der Richtige ist, ist allein das Datum der Leistungserbringung, d. h. wann die dem Umsatz zu Grunde liegende Leistung final ausgeführt wurde. Bei einheitlich geschuldeten Gesamtleistungen ist die Leistung regulär erst mit Abnahme des Werks erbracht, selbst dann, wenn bereits Monate vorher daran gearbeitet wurde. Dies entspricht häufig dem Fertigstellungsdatum der beauftragten Arbeiten. Rechnungs- oder Zahlungsdatum sind irrelevant. Abrechnungen in wirtschaftlich abgrenzbaren Teilleistungen sind nur dann zulässig, wenn diese vor dem 1. Juli mit dem Kunden nachweislich vereinbart wurde und die Teilleistung auch gesondert abgenommen wird. Achten Sie bei Eingangs- und Ausgangsrechnungen immer auf die Angabe des korrekten Leistungsdatum/-monat und dem darauf basierenden korrekten USt-%-Satz.

Anzahlungen, Vorauskasse, Abschlagsrechnungen: Wenn Anzahlungen vor dem 01.07.2020 mit dem alten Steuersatz berechnet, die Leistung jedoch erst nach dem 01.07.2020 erbracht wurde, ist der Gesamtumsatz bereits dem neuen Steuersatz zu unterwerfen. Hier ein Beispiel:

  • Anzahlung 15.06.2020: netto € 1.000 + 19% USt € 190 = € 1.190 brutto.
  • Leistung wird im Juli 2020 erbracht:
  • Gesamthonorar für Leistung (=Schlussrechnung):
  • € 3.000 + 16% € 480 = € 3.480 abzgl. erhaltene Anzahlung
  • € 1.000 + 19% € 190 = € 1.190 (Wichtig: USt offen absetzen!) = Schlusszahlung aus Schlussrechnung:  € 2.290

Ebenso nur gegenteilig ist es ab 01.01.2021 wenn die Anzahlungen mit 16% geschrieben, die Leistung aber erst ab 2021 und damit mit 19% erbracht wird.

Gastronomie/Catering/Bäckereien/Metzgereien u.a.: Bis 01.07.21 ist nicht mehr zwischen „inhouse“ und „to go“ zu unterscheiden, sondern zwischen:

  • Speisen => vom 01.07.-31.12.20 5%, vom 01.01.-30.06.21 7%, ab 01.07.21 19%/7% je nach Art
  • Getränke => vom 01.07.20 – 31.12.20 16%, ab 01.01.2021 wieder 19%

Mietverträge, Leasing, Dauerverträge: Da für solche Verträge häufig Dauer-Rechnungen ausgestellt werden, achten Sie bitte auf eine Änderung dieser Dauerrechnungen zum 01.07.2020 auf den neuen Steuersatz und eine erneute Änderung ab 01.01.2021 wieder zurück auf den alten Steuersatz. Wenn Verträge als Rechnungen gelten, sind auch diese anzupassen. Bitte denken Sie auch an die Änderung diesbezüglicher Daueraufträge.

Sonstiges: Bitte passen Sie Ihre Software zeitnah an!

Für Details empfehlen wir Ihnen unsere Merkblätter:

(Stand: 10.6.2020)

Selbstverständlich stehen auch wir immer für Ihre Fragen und Anliegen zur Verfügung.

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Kurzarbeit: Strafrechtliches Verhalten vermeiden

Sonder-Tipp zur Kurzarbeit

Da es teilweise zu Missbräuchen der KUG-Vorschriften kommt, ist damit zu rechnen, dass im Nachgang der Coronakrise, ebenso wie seinerzeit in der Finanzmarktkrise 2008, die Prüfung der Anträge und die Aufarbeitung der Einzelfälle durch die zuständigen Behörden zu einem späteren Zeitpunkt detailliert nachgeholt wird, um Subventionsbetrug, Täuschung, Betrug und anderes strafrechtliche Verhalten zu vermeiden.

Manche Arbeitgeber werden dann völlig unberechtigt strafrechtlichen Vorwürfen ausgesetzt sein, weil sie in der Eile nicht alle Voraussetzungen beachtet haben.

Es ist daher vor allem darauf zu achten, dass die zentrale Voraussetzung „vorübergehender erheblicher Arbeitsausfall“ auch wirklich gegeben und nachweisbar ist.

Alle Arbeitgeber sollten daher auf eine hinreichende Dokumentation der Voraussetzungen des Kurzarbeitergelds achten. So ist z. B. eine zeitnahe und nachvollziehbare Zeiterfassung der Arbeitnehmer unerlässlich. Ferner sollten Nachweise möglich sein, dass noch anfallende Aufgaben angemessen verteilt wurden und vor allem, dass keine unzulässigen Überstunden geleistet werden.

(Quelle auszugsweise: NWB 24/2020)

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Neue Corona-Überbrückungshilfe bei Umsatzausfällen

Corona: Finanzielle Unterstützung für Unternehmen

Corona nagt bei vielen Unternehmen an der Substanz. Die Hilfsangebote sind groß. Informieren Sie sich im aktuellen IHK-Ratgeber, ob Überbrückungshilfe, Schnellkredit, LfA-Kredit oder Schutzschirm für Sie passen.

IHK Ratgeber – Inhalt:

Welche Hilfe gibt es für welche Unternehmen

Die Ankündigungen von Hilfsprogrammen überschlagen sich. Doch was eignet sich für wen? Hier eine kurze Übersicht:

  • Soloselbständige und kleine Unternehmen:
    • Überbrückungshilfe
    • 50.000 Euro Schnellkredit Bayern
  • Firmen mit 5 bis 10 Mitarbeitern:
    • Überbrückungshilfe
    • 100.000 Schnellkredit Bayern
  • Unternehmen mit 10 bis 250 Mitarbeitern:
    • Überbrückungshilfe
    • zuzüglich KfW Schnellkredit (Bund) mit 100 % Haftungsfreistellung
    • zuzüglich evtl. Corona-Eigenkapitaltopf der BayBG
  • Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern:
    • KfW/Lfa-Darlehen mit 80 bis 90 % Haftungsfreistellung
    • zusätzlich Corona-Eigenkapitaltopf der BayBG
  • Großunternehmen und Konzerne:
    • Staatliche Direktbeteiligung

Das Programm der Soforthilfe ist Ende Mai ausgelaufen. Anträge können nicht mehr gestellt werden. Als Anschlussprogramm ist die „Überbrückungshilfe“ geplant, die Eckpunkte liegen noch nicht fest.

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Steuereinsparungen bei energetischen Sanierungen

unser Tipp des Monats:

Sie können mit der Steuerermäßigung nach § 35c EstG nun doppelt sparen bei energetischen Maßnahmen bei zu eigenen Wohnzwecken genutzten Gebäuden:

  • Auf der einen Seite werden infolge der Sanierungsmaßnahmen Energiekosten gespart,
  • auf der anderen Seite profitieren Sie durch die steuerliche Entlastung bei energetischen Sanierungsmaßnahmen Ihres selbst genutzten Wohngebäudes.

Das BMF hat nun ein amtliches Muster für die Bescheinigung veröffentlicht, welches Voraussetzung für die Beantragung der Steuerermäßigung nach § 35c EStG ist.

=> Klick zur Bescheinigung

Diese Steuerermäßigung kann nur in Anspruch genommen werden, wenn dieses amtliche Muster als Bescheinigung eines Fachunternehmens vorliegt und somit bestätigt wird, dass solche Maßnahmen durchgeführt wurden.

Informieren Sie sich auch in unserem Merkblatt für Hausbesitzer Energetische Sanierung nach § 35c EstG! Sie erfahren, welche Objekte und Maßnahmen begünstigt sind, was es bei dem Erwerb einer bereits teilsanierten Immobilie zu beachten gibt und vieles mehr!

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Achtung: Fristen für Soforthilfeanträge

Eine Antragsstellung für Corona-Soforthilfen ist auf

Anträge können mit einem einheitlichen Antrag sowohl für die Soforthilfe-Programme des Bundes als auch für die des Freistaates Bayern eingereicht werden. Nach der Eingabe der Anzahl der Beschäftigten erkennt und entscheidet das Programm, ob das bayerische oder bundesdeutsche Soforthilfe-Programm zur Anwendung kommt. Es erscheint automatisch das jeweils einschlägige Antragsformular. Sofern von den höheren Konditionen des Bundes- und Landesprogramms profitiert werden soll, ist ein neuer elektronischer Antrag zu stellen.

=> allgemeines Antragsformular

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