Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG)

der Aplus-Tipp des Monats August:

Für geringwertige Wirtschaftsgüter, die nach dem 31.12.17 angeschafft, hergestellt oder in das Betriebsvermögen eingelegt werden, wurde nun im Zuge des Zweiten Bürokratieentlastungsgesetzes die Grenze von € 410 auf € 800 (netto) angehoben.

Werden GWG (= abnutzbare, bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die selbstständig nutzungsfähig sind) sofort als Betriebsausgaben abgezogen, gelten jedoch besondere Aufzeichnungspflichten.

Alternativ zum Sofortabzug (bei GWG mit einem Netto-Anschaffungswert bis zu € 800) können diese auch in einen Sammelposten eingestellt und über 5 Jahre abgeschrieben werden (Poolabschreibung). Die Wertuntergrenze für die Poolabschreibung von GWG wurde nun von € 150 auf € 250 angehoben und die Obergrenze bleibt bei € 1.000.

Zusammengefasst ergeben sich nun also folgende Möglichkeiten der Abschreibung:

Grundsatz: Abschreibung der Wirtschaftsgüter über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Bei geringwertigen Wirtschaftsgütern gilt wahlweise:

  • GWG bis € 250: Sofortabzug ohne besondere Aufzeichnungspflicht
  • GWG ab € 250,01 bis € 800: Sofortabzug oder Poolabschreibung
  • GWG ab € 800,01 bis € 1.000: Poolabschreibung

Beachten Sie: Soll ein Sammelposten gebildet werden, sind hierin alle in einem Wirtschaftsjahr angeschafften, hergestellten oder eingelegten Wirtschaftsgüter mit Aufwendungen von € 250,01 bis € 1.000 zu erfassen.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

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Fragebogen zur Berufswahl – Eignen Sie sich als Steuerfachangestellte/r

Wir sind auf der Suche nach einem idealen Azubi, entweder Beginn 9/2017 oder 9/2018 und haben dazu für die Zielgruppe – Schüler von Wirtschaftsschulen – einen Fragebogen Berufswahl – Steuerfachangestellte zusammengestellt.

Viel Spaß beim Ausfüllen – wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Ihre Aplus Steuerberater München

 

Wer muss bis wann eine Rechnung ausstellen?

der Aplus-Tipp des Monats Juli:

Umsatzsteuerrechtlich müssen Unternehmer, wenn sie Leistungen an andere Unternehmer (für deren Unternehmen) ausführen, eine Rechnung ausstellen. Dafür haben sie ‑ ab Ausführung der Leistung ‑ 6 Monate Zeit.

Kürzer sind die Fristen bei innergemeinschaftlichen Sachverhalten (innergemeinschaftliche Lieferungen oder sonstige Leistungen nach § 3a Abs. 2 UStG, für die der Leistungsempfänger die Steuer schuldet). Hier müssen die Rechnungen bis zum 15. des Folgemonats der Umsatzausführung ausgestellt werden.

Bei Werklieferungen und sonstigen Leistungen im Zusammenhang mit einem Grundstück hat der Unternehmer für die Rechnung ebenfalls 6 Monate Zeit. Das gilt auch, wenn Leistungen an Privatpersonen ausgeführt werden. Hier muss die Rechnung zudem einen Hinweis auf die 2-jährige Aufbewahrungspflicht des Leistungsempfängers enthalten, wenn dieser kein Unternehmer ist (oder zwar Unternehmer ist, die Leistung aber nicht für sein Unternehmen bezieht).

Darüber hinaus sieht das Umsatzsteuerrecht aber keine Verpflichtung vor, bei Leistungen an Privatpersonen eine Rechnung zu stellen. Dennoch ist dies in den meisten Fällen allein schon aus Nachweisgründen zu empfehlen.

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Kleinbetragsrechnungen jetzt bis € 250

der Aplus-Tipp des Monats Juni:

Für Kleinbetragsrechnungen wurde der Höchstbetrag rückwirkend zum  01.01.2017  von  € 150  auf  € 250 brutto angehoben.

Die Vereinfachungen für Rechnungen bis € 250 werden in unserem aktuellen Videotipp zum Thema ‚Rechnungen: Diese Angaben sind gesetzlich vorgeschrieben‘ in weniger als 3 Minuten anschaulich erklärt.

Folgende Angaben sind für Kleinbetragsrechnungen ausreichend:

  • vollständiger Name und vollständige Anschrift des leistenden Unternehmers,
  • Ausstellungsdatum,
  • Menge und Art der gelieferten Gegenstände bzw. Art und Umfang der sonstigen Leistung,
  • Entgelt und Steuerbetrag für die Lieferung oder sonstige Leistung in einer Summe,
  • anzuwendender Steuersatz oder ggf. Hinweis auf eine Steuerbefreiung.

Bei Leistungsabrechnungen mit verschiedenen Steuersätzen, müssen die jeweiligen Summen für die verschiedenen Steuersätzen unterliegenden Leistungen angegeben werden.

Die Erleichterungen für Kleinbetragsrechnungen gelten nicht

  • beim grenzüberschreitenden Versandhandel (§ 3c UStG),
  • bei innergemeinschaftlichen Lieferungen (§ 6a UStG),
  • bei Reverse-Charge-Leistungen (§ 13b UStG).

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Haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen

der Aplus-Tipp des Monats Mai:

In unserem ausführlichen Merkblatt zu diesem Thema finden Sie Informationen zu:

  • Minijobs im Privathaushalt
  • Dienstleistungen allgemeiner Art
  • Handwerkerleistungen
  • Was heißt „im eigenen Haushalt“?
  • Wer erhält die Steuerermäßigung?
  • Wann entfällt die Steuerermäßigung?
  • Was ist noch zu beachten?
  • Checkliste der begünstigten Aufwendungen
  • Haushaltsnahe Dienstleistungen
  • Handwerkerleistungen

Beispiel Privathaushalt:

Sie lassen Ihre zu eigenen Wohnzwecken genutzte Wohnung durch einen Minijobber reinigen. Die Kosten belaufen sich im Jahr beispielsweise auf € 2.400. Es fallen 14,8% Nebenkosten an (5% RV, 5% KV, 1,6% UV, 1,2% Umlage, 2% Steuer) – das sind in diesem Fall € 355,20 (Anmeldung über www.minijob-zentrale.de).

Ihre tarifliche Einkommensteuer mindert sich um 20% der Kosten (€ 2.400 + € 355,20), also um € 551,04 bzw. um den Höchstbetrag der Steuerermäßigung von € 510. Die Steuerersparnis ist damit höher als die Nebenkosten und zudem ist die Reinigungskraft offiziell angemeldet.

Beispiel Handwerker:

Sie nehmen Handwerkerleistungen in Ihrem Privathaushalt für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen in Anspruch, lassen sich eine Rechnung geben, heben diese mindestens 2 Jahre auf und zahlen diese nicht bar sondern per Überweisung oder Lastschrift. Es ermäßigt sich die Einkommensteuer um 20% der Kosten für den Dienstleistungsanteil, höchstens jedoch um € 1.200 jährlich.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Telekommunikationskosten steuerfrei erstatten

der Aplus-Tipp des Monats April:

Wenn Arbeitnehmer ihren privaten Telefonanschluss für berufliche Gespräche nutzen, kann der Arbeitgeber alle Aufwendungen, die auf die beruflichen Gespräche entfallen, steuerfrei erstatten, sofern die beruflichen Gespräche im Einzelnen nachgewiesen werden.

Steuerfrei können in diesem Fall auch die anteiligen Aufwendungen für die Grundgebühr erstattet werden. Wenn die Kosten pauschal über eine Flatrate ausgewiesen werden, muss anhand geeigneter Aufzeichnungen ein Nachweis über den beruflichen Nutzungsumfang erfolgen. Dazu gibt es folgende Vereinfachungsregelungen:

  • Ohne Prüfung des beruflichen Anteils kann der Arbeitgeber bis zu 20 % des Rechnungsbetrages (max. 20 € pro Monat) steuerfrei ersetzen.
  • Der Anteil der beruflichen Nutzung kann auch über einen repräsentativen Zeitraum von drei Monaten dokumentiert werden, um dann  den Durchschnittswert für den pauschalen Auslagenersatz zu verwenden.

In beiden Fällen sind die Rechnungen des Anbieters als Nachweis zu erbringen und die entsprechenden Nachweise müssen immer dem Lohnkonto des Arbeitnehmers beigefügt werden.

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KSK-Meldung 2016 bis 31.03.2017!

Kurzmitteilung

Beauftragten Sie Grafiker, Künstler oder andere kreative Dienstleister?

Prüfen Sie die Abgabepflicht zur Künstlersozialkasse. Gerne sind wir Ihnen bei eventuell nötigen Meldungen behilflich. Die KSK-Meldung für das Jahr 2016 muss bis 31.03.2017 erfolgen!

Beachten Sie dazu auch das aktuelle Aplus-Erklärvideo zur Künstlersozialabgabe auf unserer Homepage unter Videotipps

Falls Sie Fragen haben oder weitergehende Informationen wünschen, sprechen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gerne!

Ihre Aplus Steuerberater München

Wir freuen uns über den neuen Mitarbeiter-Feedback – DANKE!

Kurzmitteilung

Ich heiße Benjamin Bachmaier, wohne in Hohenlinden (Landkreis Ebersberg) und arbeite für Aplus Steuerberater München.

Mitte des Jahres 2016 hatte ich mich dazu entschlossen, dass ich meinen beruflichen Horizont erweitern und mein berufliches Umfeld verändern möchte.

Daher führte mich mein Weg zu Aplus Steuerberater München – eine Entscheidung, die ich bis dato nicht bereue.

Ich wurde von Beginn an herzlich im Kanzlei-Team aufgenommen und schätze es seitdem, mit diesen tollen und jederzeit hilfsbereiten Kollegen in einem super Betriebsklima zusammenarbeiten zu können.

Die Arbeit, welche mir von Beginn an eigenverantwortlich übertragen wurde, ist sehr abwechslungs- und lehrreich. Durch die vielen verschiedenen Aufgaben, die man in diesem Umfeld bearbeiten kann, habe auch ich die Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln und mein Wissen auszubauen. Es wird einem zudem das Vertrauen entgegengebracht, auch mal „verzwicktere“ Fälle zu lösen bzw. selbstständig nach Lösungsansätzen zu suchen. Ganz nach dem Motto „Learning by doing“ bzw. „man wächst mit seinen Aufgaben“. Des Weiteren schätze ich in solchen Fällen vor allem auch das Gespräch mit den erfahrenen und fachlich sehr kompetenten Kanzlei-Inhabern Frau Lyssoudis und Herrn Kugler, um dabei für die Mandanten gemeinsam das optimalste Ergebnis auszuarbeiten.

Der offene und freundliche Führungsstil dieser Kanzlei ist in diesem Berufsstand nicht selbstverständlich.

Abschließend kann ich sagen, dass es im September 2016 der richtige Schritt war und ich alles in allem froh bin, mich dem Aplus-Team angeschlossen zu haben.

Steuer- und beitragsfreie Aufmerksamkeiten für Arbeitnehmer

der Aplus-Tipp des Monats März:

Sachzuwendungen und kleine Aufmerksamkeiten des Arbeitgebers mit einem geringen Wert von bis zu € 60 (inkl. USt), die ein Arbeitnehmer aus einem besonderen persönlichen Anlass erhält, wie z. B. Blumen oder Bücher zum Geburtstag oder für ein persönliches Jubiläum, sind steuer- und sozialversicherhungsfrei.

Wird dieser Wert überschritten, so ist die Zuwendung in vollem Umfang steuer- und beitragspflichtig. Zu den Aufmerksamkeiten gehören auch Getränke und Genussmittel, die ein Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer zum Verzehr im Betrieb zur Verfügung stellt.

Der Betrag von € 60 ist an keinen festen Zeitraum geknüpft, sondern vielmehr an die Gegebenheiten für einen besonderen Anlass. So kann der Betrag mehrfach in einem Jahr, sogar mehrfach in einem Monat ausgeschöpft werden.

Die monatliche 44-€-Freigrenze bleibt von der Grenze für die Aufmerksamkeiten unberührt.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Danke für Ihre Treue!

Kurzmitteilung

Wir danken all unseren Mandanten ganz herzlich für Ihre Treue und freuen uns ganz besonders, dass wir in diesem Monat mit einem langjährigen Mandanten (Herrn Hartmann) bereits das 20-jährige Jubiläum feiern konnten!

20-jaehriges-jubilaeum-bei-aplus-steuerberater

Er – und viele andere – sind Aplus Steuerberater München treu, bereits aus der Zeit der Einzelkanzlei Hermann Weskott, welche später zu Weskott & Lyssoudis überging und schließlich auch als Aplus bei Lyssoudis & Kugler.

Dieses Vertrauen schätzen wir sehr und pflegen die langjährigen Mandantenbeziehungen sehr gerne.

Ihre Aplus Steuerberater

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