Arbeiten im EU-Ausland: Die A1-Bescheinigung nicht vergessen!  

der Aplus Tipp des Monats:

Arbeitnehmer, Beamte und Selbständige brauchen regelmäßig eine A1-Bescheinigung, wenn sie grenzüberschreitend innerhalb der EU oder in Island, Liechtenstein, Norwegen oder der Schweiz arbeiten.

Auch eine solche nur vorübergehende Erwerbstätigkeit erfordert eine A1-Bescheinigung, als Nachweis für die Freistellung von den ausländischen Sozialversicherungsbestimmungen.

Bei kurzzeitigen (bis zu 7 Tagen) oder kurzfristigen Einsätzen im Ausland kann notfalls eine nachträgliche Beantragung hilfreich sein, doch dies gilt nicht für Frankreich und Österreich.

Diese beiden Länder ist ein Antrag im Voraus verpflichtend, um Sanktionen zu vermeiden. Sofern die Bescheinigung bei Reiseantritt noch nicht vorliegt, ist hilfsweise das Antragsdokument zusammen mit einem Nachweis über die Anmeldung bei der deutschen Sozialversicherung mitzuführen.

Für Personen die regelmäßig in mehreren EU-Ländern tätig sind, kann eine A1-Bescheinigung für die Dauer von bis zu 5 Jahren für alle Erwerbstätigkeitsstaaten ausgestellt werden.

Ab 01.07.2019 ist ein elektronische Antrags- und Bescheinigungsverfahren verpflichtend. Bei SV-pflichtigen Arbeitnehmern geschieht dies über die Lohnabrechnungssoftware, bei nicht sozialversicherungspflichtigen Personen oder Unternehmern ist regulär ein Papierantrag nötig.

Informieren Sie uns daher bitte immer rechtzeitig vor Auslandsdienstreisen.

Mehr hierzu erfahren Sie in unserem aktuellen Merkblatt sowie auf der Webseite der DRV

=> zu den Aplus-Merkblättern

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Aplus Steuerberater

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Wichtiger Hinweis zum Stichtag 31. Juli:

Kurzmitteilung

Vorsteuerabzug für gemischt genutzte Leistungen: Frist zum 31.07.2019 beachten

Bei Investitionen (z. B. PKW, Gebäude, Photovoltaikanlagen oder andere gemischt genutzte Anschaffungen) muss die Zuordnung zum umsatzsteuerlichen Unternehmensvermögen spätestens bis zum 31. Juli dem Finanzamt mitgeteilt werden, da sonst der Vorsteuerabzug aus der Rechnung gestrichen werden kann.

Vor allem Mandanten welche die USt-Voranmeldungen selbst erstellen oder nur zur jährlichen Abgabe verpflichtet sind, sollten das Datum nicht verpassen und uns vorzeitig informieren, damit die Frist eingehalten wird.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Meldung von Auslandsbeziehungen


der Aplus Tipp des Monats Juni:

Das BMF hat am 21.05.2019 den geänderten Vordruck zur Mitteilung von Auslandsbeziehungen bekannt gegeben (BZSt-2).

Bestimmte Auslandssachverhalte sind meldepflichtig. Ob sie oder ihre Firma betroffen sind, klären wir gerne.

Regulär sind dies:

  • Gründung/Erwerb von Betrieben/Betriebsstätten im Ausland
  • Erwerb/Aufgabe/Veränderung einer Beteiligung an einer ausländischen Personengesellschaft
  • Erwerb/Veräußerung Beteiligung an Körperschaft mit Sitz/GL im Ausland, wenn sie damit eine Beteiligung von mindestens 10 % (inkl. mittelbare Bet.) erreichen, oder die Summe aller Anschaffungskosten € 150.000 überschreitet. Eine Veräußerung ist mitteilungspflichtig, wenn die Grenzen von 10 % bzw. € 150.000 in Summe aller Veräußerungen zum Tragen kommen.
  • Bei beherrschenden/bestimmenden Einfluss auf eine Drittstaat-Gesellschaft, ggf. zusammen mit nahestehenden Personen, ist diese Tatsache anzuzeigen, ebenso die Art der wirtschaftlichen Tätigkeit der Drittstaat-Gesellschaft (außerhalb EU).

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Minijobs: Neue Geringfügigkeitsrichtlinien, neue Fallstricke

Ob in der Gastronomie oder im Haushalt, ob Unternehmer oder Privatperson – viele von Ihnen beschäftigen Minijobber. Deshalb möchten wir Sie über die weitreichenden Änderungen informieren, die seit 2019 gelten bzw. im Verlauf des Jahres wirksam werden. Dies betrifft:

  • die neuen Geringfügigkeitsrichtlinien,
  • den neuen Mindestlohn sowie
  • Minijobs auf Abruf – beispielsweise in der Gastronomie.

Informieren Sie sich ganz bequem mit dem topaktuell überarbeiteten Merkblatt „Minijobber und Aushilfskräfte“. Denn es bietet Ihnen in klaren Worten alles Wichtige in kürzester Zeit.

Unsere Merkblätter finden Sie auf der Website unter: videotipps/mandanten-merkblaetter

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Monika Lyssoudis und Silvio Kugler

Steuererklärung 2018: Verspätungszuschlag vermeiden durch vorzeitige Unterlageneinreichung

der Aplus Tipp des Monats Mai:

Für die Steuererklärungen 2018 ist erstmals die Verschärfung des Verspätungszuschlags anzuwenden. Denken Sie also rechtzeitig daran Ihre Unterlagen abzugeben!

Die Neufassung des § 152 AO besagt insbesondere, dass

  • die Festsetzung eines Verspätungszuschlags im Rahmen einer „Kann-Regelung“ Ermessenssache sein, wenn die Steuererklärung zwar verspätet aber innerhalb von 14 Monaten (vor dem 28./29.02.) abgegeben wird.
  • ein Verspätungszuschlag zwingend festgesetzt werden muss„Muss-Regelung“ (ohne Ermessensentscheidung), wenn eine Steuererklärung nicht innerhalb der o. g. Frist eingereicht wird. (19 Monate bei Land- und Forstwirten mit abw. WJ)  => daher ist keine Standard-Fristverlängerung mehr möglich!
  • Ausnahmen zur “ Muss-Regelung “ können sein:
  1. bei Steuerfestsetzung auf null Euro oder
  2. wenn die festgesetzte Steuer, die Summe der festgesetzten Vorauszahlungen und  der anzurechnenden Steuerabzugsbeträge nicht übersteigt (Erstattungsfälle)
  3. bei Fristverlängerung, allerdings nur noch in begründeten Einzelfällen möglich.

Höhe des Zuschlags:

Für jeden angefangenen Monat der Verspätung beträgt der Verspätungszuschlag 0,25 % der festgesetzten Steuer (abzüglich aller Vorauszahlungen und anzurechnender Steuerabzugsbeträge), mindestens jedoch € 25 für jeden angefangenen Monat der Verspätung. Dies kann bei hohen Nachzahlungen unnötig teuer sein und sollte daher vermieden werden.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Arbeitgeberpflichten zur betrieblichen Altersversorgung

unser Tipp des Monats April:

Auch kleine Unternehmer mit nur wenigen Mitarbeitern unterliegen der Mitwirkungs-, Fürsorge-, Aufklärungs- und Informationspflicht gegenüber seinen Mitarbeitern, auch in Bezug auf die Versorgungsansprüche.

Das bedeutet, dass der Arbeitgeber seine Mitarbeiter u. a. über die Möglichkeiten einer Entgeltumwandlung umfassend aufklären und ihnen aktiv eine betriebliche Altersversorgung anbieten muss.

Tipp: Um mögliche Schadenersatzansprüche zu vermeiden, sollten sich Arbeitgeber die stattgefundene Aufklärung und ggf. dass dieser auf die Inanspruchnahme der Vorteile der betrieblichen Altersversorgung verzichtet hat, schriftlich bestätigen lassen und als Nachweis in den Personalunterlagen aufbewahren.

Bieten Arbeitgeber keine betriebliche Altersversorgung über Pensionsfonds oder -kassen an, können deren Mitarbeiter den Abschluss einer Direktversicherung verlangen.

Dieser Rechtsanspruch des Arbeitnehmers auf eine betriebliche Altersversorgung besteht unabhängig von der Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer.

Der Arbeitgeber muss 15 % zusätzlich als Arbeitgeberzuschuss einzahlen, soweit er durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge einspart. Diese Regelung gilt für alle ab 2019 abgeschlossenen Entgeltumwandlungsvereinbarungen. Für vorher abgeschlossene oder bereits bestehende Entgeltumwandlungsvereinbarungen besteht die Verpflichtung zur Zahlung des 15-%-Zuschusses ab 2022.

Beachten Sie dazu unser aktualisiertes Merkblatt zur betrieblichen Altersversorgung. Es stellt die verschiedenen Versicherungsmodelle vor. Sie finden es auf unserer Website unter Videotipps/Mandanten-Merkblätter.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Aplus Steuerberater
Monika Lyssoudis und Silvio Kugler

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Sozialversicherungsfalle bei Minijobs

der Aplus Tipp des Monats März:

Beschäftigen Sie Minijobber auf Abruf? Dann sollten Sie dringend Ihre Arbeitsverträge überarbeiten, um folgende Sozialversicherungsfalle zu umgehen.

Wenn bei Minijobs mit Abrufarbeit keine konkreten Vereinbarungen über die zu leistende Arbeitszeit getroffen worden sind, kann das seit dem 01.01.2019 böse Folgen haben!

Denn seit diesem Jahr wird – ohne vertragliche Vereinbarung – generell eine Wochenarbeitszeit von 20 Stunden angenommen. (§ 12 Abs. 1 Satz 3 TzBfG)

Unter Berücksichtigung des neuen Mindestlohns von € 9,18 und einem Wochenfaktor von 4,33 ergibt sich somit ein Mindestlohn von € 796,47 pro Monat. Die Geringverdienstgrenze von € 450 ist somit erheblich überschritten und Sozialversicherungspflicht tritt ein.

Wie die vorstehenden Ausführungen deutlich machen, besteht hier ein erheblicher Handlungsbedarf bei Arbeitgebern.

(Quelle: LGP 2019, 24)

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Gutscheine: Wann und in welcher Höhe Umsatzsteuer anfällt

Verkaufen Sie auch Gutscheine?

Dann beachten Sie unseren aktuellen Video-Tipp!

Vorschaubild
Wann muss für Gutscheine beim Finanzamt Umsatzsteuer angemeldet und gezahlt werden – schon nach dem Verkauf oder erst nach der Einlösung? Entscheidend ist seit der Neuregelung ab 01.01.2019, ob es sich um einen Einzweck- oder Mehrzweck-Gutschein handelt. Wie sie die unterscheiden, um bei der Umsatzsteuer alles richtig zu machen, erfahren Sie in weniger als 3 Minuten im aktuellen Video.
Alle Aplus Erklärvideos finden Sie auf unserer Website unter Videotipps.
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Beachten Sie unsere informativen Merkblätter

Kurzmitteilung

Die beliebtesten Merkblätter des letzten Monats:

1. Ordnungsgemäße Kassenführung
2. Private Veräußerungsgeschäfte
3. Verfahrensdokumentation
4. DSGVO
5. Geschenke, Beweirtungen und Betriebsveranstaltungen
Sie finden alle Merkblätter auf unserer Website unter folgendem Link: https://www.aplus-steuerberater.de/181/videotipps/mandanten-merkblaetter

Baukindergeld: Wann, wofür und wie Sie es bekommen

der Aplus Tipp des Monats Oktober:

Eines der teuersten Projekte der Regierung, das Baukindergeld, ist letzte Woche offiziell gestartet.

Die KfW und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat fördern mit dem Zuschuss ab sofort den Ersterwerb von selbstgenutzten Wohnimmobilien und Wohnungen für Familien mit Kindern und Alleinerziehende mit dem Ziel der Wohneigentumsbildung.

Der Zuschuss kann ab sofort beantragt werden. Man darf allerdings gespannt sein, wie lange der Vorrat reicht. Bereits in den ersten Stunden gab es mehr als 1.000 Anträge für das neue Baukindergeld. Zuviel für den Server der KfW-Bank, der kurzzeitig sogar ausfiel.

Alle notwendigen Informationen und Gestaltungs-Tipps bekommen Sie bei uns.

Mit einem aktuellen Kurzvideo zum Baukindergeld auf unserer Webseite erhalten Sie die wichtigsten Informationen zur Freigrenze, den Fristen und allen Voraussetzungen für Ihren Antrag.

Die Höhe ist abhängig von der Anzahl der im Haushalt lebenden Kinder, für die Sie zum Zeitpunkt der Antragsstellung Kindergeld beziehen.

Das Baukindergeld wird nur für den erstmaligen Erwerb einer Immobilie gewährt und muss nicht zurückgezahlt werden. Es ist also zusätzliches Eigenkapital. Nicht gewährt wird es, wenn das zu versteuernde Familieneinkommen (laut ESt-Bescheid) die – je nach Anzahl der Kinder – variable Freigrenze übersteigt.

Unsere Video-Tipps zu aktuellen Steuerthemen finden Sie alle online auf der Aplus-Homepage unter folgendem Link:  https://www.aplus-steuerberater.de/338/videotipps/der-aktuelle-videotipp

 

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