Minijobs und Midijobs – sind Sie auf dem neuesten Stand?

Kurzmitteilung

Für die Sozialversicherung bei Minijobs auf Abruf gilt nun regelmäßig eine Arbeitszeit von 20 Wochenstunden – im Gegensatz zu bisher 10 Wochenstunden. Dieser Anspruch gilt immer dann, wenn vertraglich nichts anderes vereinbart worden ist.

Ohne weitere Anpassungen führt dies unweigerlich dazu, dass die Geringverdienstgrenze von 450 € überschritten wird.

Dann besteht plötzlich Sozialversicherungspflicht!

Das sollten Sie als Arbeitgeber unbedingt wissen, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden. Informieren Sie sich daher jetzt mit unserem aktualisierten Merkblatt „Minijobber und Aushilfskräfte“.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Relevante Steueränderungen ab 01.01.2020

unser Tipp des Monats:

Zum Jahresanfang treten einige Verbesserungen in Kraft. Einzelne davon stellen wir kurz vor:

Bürokratieentlastungsgesetz III

  • Anhebung der lohnsteuerlichen Pauschalierungsgrenze von €62 auf €100 für Beiträge zu einer Gruppenunfallversicherung (Pauschale Lohnsteuer 20%; relevant ist Durchschnittsbeitrag ohne Versicherungssteuer pro Arbeitnehmer und Kalenderjahr. Beiträge sind kein Arbeitslohn wenn der Mitarbeiter keinen unmittelbaren Anspruch gegenüber der Versicherung hat.)
  • Anhebung der umsatzsteuerlichen Kleinunternehmergrenze von €17.500 auf €22.000 (Wirkt sich bereits auf 2019 aus, da § 19 I1UStG auf den Vorjahresumsatz abstellt.)
  • Anhebung des steuerfreien Höchstbetrags von €500 auf €600 für betriebliche Gesundheits-förderung
  • Option eines digitalen Meldescheins im Beherbergungsgewerbe
  • Zeitlich befristete Abschaffung der Verpflichtung zur monatlichen Abgabe der Umsatzsteuer-Voranmeldung für Neugründer, wenn voraussichtliche Umsatzsteuer nicht mehr als €7.500/Kalenderjahr (erst ab Jan. 2021)
  • Einführung einer elektronischen Arbeitsunfähigkeitsmeldung (erst ab Jan. 2022)

Der Bundesrat hat dem Bürokratieentlastungsgesetz III am 08.11.2019 zugestimmt. Nach einer zu erwartenden Unterschrift des Bundespräsidenten und Verkündung im Bundesgesetzblatt steht einem Inkrafttreten ab 01.01.2020 voraussichtlich nichts im Wege.

Mit dem Jahressteuergesetz 2019 sind weitere Verbesserungen geplant. Die Verabschiedung im Bundesrat ist für den 29.11.19 vorgesehen. Es geht um:

  • Anhebung der Verpflegungsmehraufwandspauschalten von €24 auf €28 und von €12 auf €14
  • 0,25% statt 1% Privatanteil für Kfz ohne CO2-Emmissionen bei Bruttolistenpreis bis €40.000
  • 50%-Sonderabschreibung für Elektronutzfahrzeuge
  • Pauschalversteuerungsmöglichkeit beim Jobticket ohne Anrechnung auf die Entfernungspauschale (Bei Nutzung der Steuerfreiheit des Jobtickets erfolgt eine Anrechnung auf die Entfernungspauschale)
  • Abgrenzung zwischen Geldleistung und Sachbezug sowie Gutschein und Geldkarte
  • neuer Pauschbetrag für Berufskraftfahrer in Höhe von €8/Tag
  • 1/3-Bewertungsabschlag vom ortsüblichen Mietwert für Mitarbeiterwohnungen

(Quelle: NWBproPlus ReformRadar)

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Kassenprüfung – Aufrüstung oder Neukauf?

Für Unternehmer mit elektronischen Kassensystemen

Die Möglichkeit der unangekündigten Kassennachschau und neue Verschärfungen durch das Kassengesetz ab dem 01.01.2020 setzen Unternehmer weiter unter Stress. In unserem aktuellen Merkblatt mit Checkliste zur Kassenprüfung erfahren Sie die wichtigsten aktuellen Infos zum Kassenkauf sowie die Anforderungen an bereits vorhandene Kassen rund um den Stichtag 01.01.2020. So bleiben Sie trotz der aktuell unklaren Lage handlungsfähig und vermeiden Bußgelder.

Alle aktuellen Mandantenmerkblätter und Checklisten finden Sie auf der Aplus-Website.

Hier eine kurze Übersicht zu den zuletzt aktualisierten und beliebtesten Merkblättern.

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Sofortmaßnahmen bei der Umsatzsteuer ab 01.01.2020

unser Tipp des Monats:

Bis zur Einführung des endgültigen Mehrwertsteuersystems in der Europäischen Union, das vereinfacht und weiter harmonisiert werden soll, greifen ab dem 01.01.2020 erste Sofortmaßnahmen. Die Umsetzung der EU-Vorgaben in deutsches Recht muss bis zum Jahresende 2019 erfolgen.

Innergemeinschaftliche Lieferungen:

  1. Umsatzsteueridentifikationsnummer als materielle-rechtliche Voraussetzung für die Steuerbefreiung von innergemeinschaftlichen Lieferungen
  2. Zusammenfassende Meldung als Regelvoraussetzung

Ab 2020 wird die Verwendung einer gültigen Umsatzsteueridentifikationsnummer (USt-IdNr.) durch den Kunden und Abgabe einer korrekten Zusammenfassenden Meldung (ZM) als Voraussetzung einer innergemeinschaftlichen Lieferung definiert. Wenn eine von den beiden Voraussetzung fehlt hat dies ab 2020 die Versagung der Steuerbefreiung zur Folge. Dadurch wird die Steuerbefreiung nicht mehr gewährt, wenn die Zusammenfasende Meldung des liefernden Unternehmens unrichtig oder unvollständig ist, was eine gültige USt-IdNr., die der Abnehmer gegenüber dem Lieferer verwendet, erfordert.

  • Der Kunde muss dem Lieferer gegenüber seine USt-IdNr. aktiv für diesen Umsatz mitteilen. Fragen Sie Ihren Kunden daher bereits im Bestellvorgang schriftlich, welche seiner ID-Nr. hierfür verwendet werden soll.                       !!!Ggf. Bestellformulare ändern!!!
  • Sie müssen die mitgeteilte USt-IdNr. des Kunden auf Gültigkeit prüfen (qualifizierte Bestätigung) und dies dokumentieren. Eine Prüfung im Nachgang bei der Buchführung ist zu spät, da zu diesem Zeitpunkt die Lieferung bereits erfolgte.

Die Bestätigung ausländischer UST-ID (VAT) kann online erfolgen.

Reihengeschäfte:

Ein Reihengeschäft liegt vor, wenn mehrere Unternehmer über denselben Gegenstand Umsatzgeschäfte abschließen und dieser Gegenstand bei der Beförderung oder Versendung unmittelbar vom ersten Unternehmer an den letzten Abnehmer gelangt. Folge des Reihengeschäfts ist es, dass die Warenbewegung nur einer der Lieferungen zuzuordnen ist und nur diese Lieferung kann die steuerfreie Lieferung sein.

Der neue Art. 36a MwStSystRL schafft erstmals eine EU-einheitliche Definition für Reihengeschäfte. Die Zuordnung der Warenbewegung wurde nur für die Fälle getroffen, in denen der mittlere Unternehmer (Zwischenhändler) befördert oder versendet. Die Warenbewegung ist grundsätzlich der Lieferung an den Zwischenhändler zuzuordnen, damit ist diese Lieferung die bewegte und steuerbefreite. Abweichend hiervon gilt als bewegte Lieferung die Lieferung des Zwischenhändlers, wenn er mit der USt-IdNr. des Abgangsmitgliedstaats auftritt.

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Arbeiten im EU-Ausland: Die A1-Bescheinigung nicht vergessen!  

der Aplus Tipp des Monats:

Arbeitnehmer, Beamte und Selbständige brauchen regelmäßig eine A1-Bescheinigung, wenn sie grenzüberschreitend innerhalb der EU oder in Island, Liechtenstein, Norwegen oder der Schweiz arbeiten.

Auch eine solche nur vorübergehende Erwerbstätigkeit erfordert eine A1-Bescheinigung, als Nachweis für die Freistellung von den ausländischen Sozialversicherungsbestimmungen.

Bei kurzzeitigen (bis zu 7 Tagen) oder kurzfristigen Einsätzen im Ausland kann notfalls eine nachträgliche Beantragung hilfreich sein, doch dies gilt nicht für Frankreich und Österreich.

Diese beiden Länder ist ein Antrag im Voraus verpflichtend, um Sanktionen zu vermeiden. Sofern die Bescheinigung bei Reiseantritt noch nicht vorliegt, ist hilfsweise das Antragsdokument zusammen mit einem Nachweis über die Anmeldung bei der deutschen Sozialversicherung mitzuführen.

Für Personen die regelmäßig in mehreren EU-Ländern tätig sind, kann eine A1-Bescheinigung für die Dauer von bis zu 5 Jahren für alle Erwerbstätigkeitsstaaten ausgestellt werden.

Ab 01.07.2019 ist ein elektronische Antrags- und Bescheinigungsverfahren verpflichtend. Bei SV-pflichtigen Arbeitnehmern geschieht dies über die Lohnabrechnungssoftware, bei nicht sozialversicherungspflichtigen Personen oder Unternehmern ist regulär ein Papierantrag nötig.

Informieren Sie uns daher bitte immer rechtzeitig vor Auslandsdienstreisen.

Mehr hierzu erfahren Sie in unserem aktuellen Merkblatt sowie auf der Webseite der DRV

=> zu den Aplus-Merkblättern

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Wichtiger Hinweis zum Stichtag 31. Juli:

Kurzmitteilung

Vorsteuerabzug für gemischt genutzte Leistungen: Frist zum 31.07.2019 beachten

Bei Investitionen (z. B. PKW, Gebäude, Photovoltaikanlagen oder andere gemischt genutzte Anschaffungen) muss die Zuordnung zum umsatzsteuerlichen Unternehmensvermögen spätestens bis zum 31. Juli dem Finanzamt mitgeteilt werden, da sonst der Vorsteuerabzug aus der Rechnung gestrichen werden kann.

Vor allem Mandanten welche die USt-Voranmeldungen selbst erstellen oder nur zur jährlichen Abgabe verpflichtet sind, sollten das Datum nicht verpassen und uns vorzeitig informieren, damit die Frist eingehalten wird.

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Meldung von Auslandsbeziehungen


der Aplus Tipp des Monats Juni:

Das BMF hat am 21.05.2019 den geänderten Vordruck zur Mitteilung von Auslandsbeziehungen bekannt gegeben (BZSt-2).

Bestimmte Auslandssachverhalte sind meldepflichtig. Ob sie oder ihre Firma betroffen sind, klären wir gerne.

Regulär sind dies:

  • Gründung/Erwerb von Betrieben/Betriebsstätten im Ausland
  • Erwerb/Aufgabe/Veränderung einer Beteiligung an einer ausländischen Personengesellschaft
  • Erwerb/Veräußerung Beteiligung an Körperschaft mit Sitz/GL im Ausland, wenn sie damit eine Beteiligung von mindestens 10 % (inkl. mittelbare Bet.) erreichen, oder die Summe aller Anschaffungskosten € 150.000 überschreitet. Eine Veräußerung ist mitteilungspflichtig, wenn die Grenzen von 10 % bzw. € 150.000 in Summe aller Veräußerungen zum Tragen kommen.
  • Bei beherrschenden/bestimmenden Einfluss auf eine Drittstaat-Gesellschaft, ggf. zusammen mit nahestehenden Personen, ist diese Tatsache anzuzeigen, ebenso die Art der wirtschaftlichen Tätigkeit der Drittstaat-Gesellschaft (außerhalb EU).

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Minijobs: Neue Geringfügigkeitsrichtlinien, neue Fallstricke

Ob in der Gastronomie oder im Haushalt, ob Unternehmer oder Privatperson – viele von Ihnen beschäftigen Minijobber. Deshalb möchten wir Sie über die weitreichenden Änderungen informieren, die seit 2019 gelten bzw. im Verlauf des Jahres wirksam werden. Dies betrifft:

  • die neuen Geringfügigkeitsrichtlinien,
  • den neuen Mindestlohn sowie
  • Minijobs auf Abruf – beispielsweise in der Gastronomie.

Informieren Sie sich ganz bequem mit dem topaktuell überarbeiteten Merkblatt „Minijobber und Aushilfskräfte“. Denn es bietet Ihnen in klaren Worten alles Wichtige in kürzester Zeit.

Unsere Merkblätter finden Sie auf der Website unter: videotipps/mandanten-merkblaetter

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Monika Lyssoudis und Silvio Kugler

Steuererklärung 2018: Verspätungszuschlag vermeiden durch vorzeitige Unterlageneinreichung

der Aplus Tipp des Monats Mai:

Für die Steuererklärungen 2018 ist erstmals die Verschärfung des Verspätungszuschlags anzuwenden. Denken Sie also rechtzeitig daran Ihre Unterlagen abzugeben!

Die Neufassung des § 152 AO besagt insbesondere, dass

  • die Festsetzung eines Verspätungszuschlags im Rahmen einer „Kann-Regelung“ Ermessenssache sein, wenn die Steuererklärung zwar verspätet aber innerhalb von 14 Monaten (vor dem 28./29.02.) abgegeben wird.
  • ein Verspätungszuschlag zwingend festgesetzt werden muss„Muss-Regelung“ (ohne Ermessensentscheidung), wenn eine Steuererklärung nicht innerhalb der o. g. Frist eingereicht wird. (19 Monate bei Land- und Forstwirten mit abw. WJ)  => daher ist keine Standard-Fristverlängerung mehr möglich!
  • Ausnahmen zur “ Muss-Regelung “ können sein:
  1. bei Steuerfestsetzung auf null Euro oder
  2. wenn die festgesetzte Steuer, die Summe der festgesetzten Vorauszahlungen und  der anzurechnenden Steuerabzugsbeträge nicht übersteigt (Erstattungsfälle)
  3. bei Fristverlängerung, allerdings nur noch in begründeten Einzelfällen möglich.

Höhe des Zuschlags:

Für jeden angefangenen Monat der Verspätung beträgt der Verspätungszuschlag 0,25 % der festgesetzten Steuer (abzüglich aller Vorauszahlungen und anzurechnender Steuerabzugsbeträge), mindestens jedoch € 25 für jeden angefangenen Monat der Verspätung. Dies kann bei hohen Nachzahlungen unnötig teuer sein und sollte daher vermieden werden.

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Arbeitgeberpflichten zur betrieblichen Altersversorgung

unser Tipp des Monats April:

Auch kleine Unternehmer mit nur wenigen Mitarbeitern unterliegen der Mitwirkungs-, Fürsorge-, Aufklärungs- und Informationspflicht gegenüber seinen Mitarbeitern, auch in Bezug auf die Versorgungsansprüche.

Das bedeutet, dass der Arbeitgeber seine Mitarbeiter u. a. über die Möglichkeiten einer Entgeltumwandlung umfassend aufklären und ihnen aktiv eine betriebliche Altersversorgung anbieten muss.

Tipp: Um mögliche Schadenersatzansprüche zu vermeiden, sollten sich Arbeitgeber die stattgefundene Aufklärung und ggf. dass dieser auf die Inanspruchnahme der Vorteile der betrieblichen Altersversorgung verzichtet hat, schriftlich bestätigen lassen und als Nachweis in den Personalunterlagen aufbewahren.

Bieten Arbeitgeber keine betriebliche Altersversorgung über Pensionsfonds oder -kassen an, können deren Mitarbeiter den Abschluss einer Direktversicherung verlangen.

Dieser Rechtsanspruch des Arbeitnehmers auf eine betriebliche Altersversorgung besteht unabhängig von der Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer.

Der Arbeitgeber muss 15 % zusätzlich als Arbeitgeberzuschuss einzahlen, soweit er durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge einspart. Diese Regelung gilt für alle ab 2019 abgeschlossenen Entgeltumwandlungsvereinbarungen. Für vorher abgeschlossene oder bereits bestehende Entgeltumwandlungsvereinbarungen besteht die Verpflichtung zur Zahlung des 15-%-Zuschusses ab 2022.

Beachten Sie dazu unser aktualisiertes Merkblatt zur betrieblichen Altersversorgung. Es stellt die verschiedenen Versicherungsmodelle vor. Sie finden es auf unserer Website unter Videotipps/Mandanten-Merkblätter.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Aplus Steuerberater
Monika Lyssoudis und Silvio Kugler

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