Geschenke, Bewirtungen und Betriebsveranstaltungen

der Aplus-Tipp des Monats November:

Weihnachtsfeiern und Geschenke erhalten die Freundschaft. Aber wann und in welchem Umfang sind sie steuerlich absetzbar? Viele Beispiele und Hinweise in unserem aktualisierten Merkblatt verschaffen Ihnen in dieser Frage den nötigen Durchblick.

Inhalt des Merkblattes:

I. Aufwendungen für Geschenke

  1. Wann liegt steuerrechtlich ein Geschenk vor?
  2. Geschenke an Geschäftspartner
  3. Zuwendungen an Arbeitnehmer

II. Bewirtungskosten

  1. Wann liegt steuerrechtlich eine Bewirtung vor?
  2. Was ist unter „geschäftlichem Anlass“ zu verstehen?
  3. Wann sind Bewirtungskosten angemessen?
  4. Welche Aufzeichnungen sind vorzunehmen?
  5. Bewirtung durch Arbeitnehmer

III. Betriebsveranstaltungen und der Freibetrag von € 110

  1. Berechnung des 110-€-Freibetrags
  2. Umsatzsteuerliche Auswirkungen

Dieses Merkblatt zeigt Ihnen, worauf Sie besonders achten sollten.

Link zum Merkblatt: https://aplussteuerberater.files.wordpress.com/2017/10/merkblatt-geschenke-bewirtungen-veranstaltungen.pdf

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Betriebsveranstaltungen und Vorsteuerabzug

der Aplus-Tipp des Monats November:

Grundsätzlich sind bis zu 2 Betriebsveranstaltungen pro Jahr steuerlich absetzbar. Die Kosten pro Person und Veranstaltung dürfen allerdings die Freigrenze von € 110 einschließlich USt nicht überschreiten.

Betriebsveranstaltungen wie Ausflüge, Sommerfeste oder Weihnachtsfeiern verbessern das Betriebsklima. Steuerrechtlich ist dabei jedoch folgendes zu beachten:

Lohnsteuerrechtlich ist ein Freibetrag von € 110  je Arbeitnehmer für Betriebsveranstaltungen vorgesehen. Somit ist hier kein Arbeitslohn zu versteuern, wenn maximal zwei Veranstaltungen pro Jahr jeweils diesen Betrag nicht übersteigen. Andernfalls muss der über den Freibetrag hinausgehende Betrag als Arbeitslohn versteuert werden, kann jedoch auch vom Arbeitgeber mit 25 % pauschal versteuert werden.

Das Bundesfinanzministerium (BMF) weist nun darauf hin, dass die Grenze von € 110 auch für den Vorsteuerabzug des Unternehmers gilt. Das heißt, dass bei Überschreiten des Freibetrages der Vorsteuerabzug komplett ausgeschlossen ist. Eine anteilige Berücksichtigung wie bei der Lohnsteuer ist nach Auffassung des BMF nicht möglich.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Steuerrechtliche Neuregelungen 2015

Der Aplus-Steuertipp des Monats März: 

Seit Jahresbeginn gibt es einige steuerrechtliche Neuregelungen zu beachten, da das Jahressteuergesetz 2015 verabschiedet wurde und auch die Lohnsteueränderungsrichtlinien zum 1. Januar angepasst wurden.

Hier finden Sie eine kurze Zusammenfassung ein paar wichtiger Änderungen:

Sachbezüge:

Die Freigrenze für Sachzuwendungen an Arbeitnehmer anlässlich eines persönlichen Ereignisses (z.B. Hochzeit, Jubiläum, Geburtstag) wurde ab 2015 von € 40 auf € 60 angehoben. Gleiches gilt für Geschenke an Arbeitnehmer anlässlich einer Betriebsveranstaltung sowie Arbeitsessen bis € 60. Falls der Wert der Geschenke höher ist, kann der darüber hinausgehende Wert mit 25 % pauschal versteuert werden. Reine Geldzuwendungen sind jedoch immer steuer- und sozialversicherungspflichtig.

Ein Arbeitsessen liegt dann vor, wenn anlässlich oder während eines außergewöhnlichen Arbeitseinsatzes, im ganz überwiegenden betrieblichen Interesse, Speisen unentgeltlich oder teilentgeltlich überlassen werden.

Betriebsveranstaltungen:

Ein Freibetrag von € 110 gilt sein 2015 für bis zu zwei Veranstaltungen pro Jahr und je teilnehmenden Arbeitnehmer (bisher galt eine Freigrenze  von  € 110). Neu ist dabei, dass nun alle Aufwendungen wie z.B. auch die Kosten der Saalmiete oder des Eventmanagers in die Berechnung miteinzubeziehen sind.

Steuerfreie Arbeitgeberleistungen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf:

Seit Januar können Arbeitgeber Betreuungskosten im Privathaushalt bis zu € 600 je Kalenderjahr und Arbeitnehmer steuerfrei ersetzen, sofern diese aus zwingenden beruflich veranlassten Gründen entstehen. Auch Kosten für eine soziale Beratung oder für die Vermittlung von Betreuungspersonen sowie für die Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen, die beispielsweise auf Grund einer beruflichen Weiterbildung entstehen, sind dann in der Sozialversicherung beitragsfrei.

Dies soll vor allem den Wiedereinstieg in das Berufsleben nach einer Kinder- oder Pflegepause erleichtern.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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