KSK-Meldung 2016 bis 31.03.2017!

Kurzmitteilung

Beauftragten Sie Grafiker, Künstler oder andere kreative Dienstleister?

Prüfen Sie die Abgabepflicht zur Künstlersozialkasse. Gerne sind wir Ihnen bei eventuell nötigen Meldungen behilflich. Die KSK-Meldung für das Jahr 2016 muss bis 31.03.2017 erfolgen!

Beachten Sie dazu auch das aktuelle Aplus-Erklärvideo zur Künstlersozialabgabe auf unserer Homepage unter Videotipps

Falls Sie Fragen haben oder weitergehende Informationen wünschen, sprechen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gerne!

Ihre Aplus Steuerberater München

Neuregelungen zur Künstlersozialabgabe

Unser Tipp des Monats Februar:

Ab 2015 werden für viele Unternehmen verstärkte Kontrollen der Künstlersozialabgabe durchgeführt.
Betroffen sind fast alle Unternehmer durch Beauftragung von selbständigen Personen, die für Eigenwerbung künstlerisch tätig sind, wie beispielsweise zur Logo- oder Briefpapiergestaltung, Web-Designer, Grafiker, Layouter, Werbefotografen, Texter, Journalisten, Musiker, Schriftsteller oder andere künstlerisch oder publizistisch tätige Personen. Ausgenommen sind Zahlungen z.B. an eine GmbH, UG, Ltd, oder KG.
Daher ist bei jeder Rechnung zu prüfen, ob eine Künstlersozialabgabe zu zahlen ist.

Die Abgabe beträgt 5,2 % (%-Satz für 2015) des Honorars für die Leistung.
Ab 1.1.2015 ist jedoch eine neue Geringfügigkeitsgrenze von 450 Euro im Kalenderjahr eingeführt worden. Bei Unterschreiten dieser Jahresgrenze muss die Künstlersozialabgabe nicht gezahlt werden.
Ausnahmen zur Geringfügigkeitsgrenze sind jedoch sogenannte „typische Verwerter“: Das sind Betriebe, die künstlerisch oder publizistisch tätig sind. In diesem Fall müssen generell für alle gezahlten Beträge die Künstlersozialabgaben abführen werden, auch wenn die Summe der Geringfügigkeitsgrenze im Jahr unterschritten wird.

Um die Durchführung dieser Gesetzesänderung zu gewährleisten, wurde angekündigt, dass Betriebsprüfungen stark ausgedehnt werden. Bisher wurden nur etwa 70.000 Unternehmen jährlich geprüft, zukünftig werden es rund 400.000 sein!
Wird gegen die Pflicht zur Meldung, Aufzeichnung, Auskunft oder Vorlage verstoßen, kann ein Bußgeld in empfindlicher Höhe festgesetzt werden. Daher wollen wir Sie für dieses Thema sensibilisieren. Gerne übernehmen wir für Sie auf Wunsch die Meldepflichten.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Aplus Steuerberater

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