Kleinunternehmer – kein MWSt-Ausweis auf Quittungen

unser Tipp des Monats März:

Ein Kleinunternehmer darf auf seinen Rechnungen / Quittungen weder die Umsatzsteuer (MWSt) gesondert als Betrag ausweisen, noch den %-Satz der Umsatz- bzw. Mehrwertsteuer notieren.

Wenn ein Kleinunternehmer, der Kleinbetragsrechnungen auf einem Quittungsblock schreibt, neben dem Rechnungsbetrag auch den Umsatzsteuersatz (%) angibt, muss er – trotz der Kleinunternehmerregelung – die Umsatzsteuer abführen.

Nur wenn Quittungen keine Angaben zu Steuersätzen enthalten, ist auch eindeutig zu erkennen, dass keine Umsatzsteuer erhoben wird und somit der Rechnungsempfänger auch keine Vorsteuer abziehen darf.

Wer also in einer Rechnung einen Steuerbetrag gesondert ausweist, obwohl er zum gesonderten Ausweis der Steuer nicht berechtigt ist (unberechtigter Steuerausweis), schuldet nach § 14c UStG den ausgewiesenen Betrag.

Diese Vorschrift gilt auch für einen Kleinunternehmer, der die Umsatzgrenzen des § 19 UStG nicht überschritten hat und deshalb keine Umsatzsteuer zu entrichten braucht.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Aplus Steuerberater

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