Kleinbetragsrechnungen jetzt bis € 250

der Aplus-Tipp des Monats Juni:

Für Kleinbetragsrechnungen wurde der Höchstbetrag rückwirkend zum  01.01.2017  von  € 150  auf  € 250 brutto angehoben.

Die Vereinfachungen für Rechnungen bis € 250 werden in unserem aktuellen Videotipp zum Thema ‚Rechnungen: Diese Angaben sind gesetzlich vorgeschrieben‘ in weniger als 3 Minuten anschaulich erklärt.

Folgende Angaben sind für Kleinbetragsrechnungen ausreichend:

  • vollständiger Name und vollständige Anschrift des leistenden Unternehmers,
  • Ausstellungsdatum,
  • Menge und Art der gelieferten Gegenstände bzw. Art und Umfang der sonstigen Leistung,
  • Entgelt und Steuerbetrag für die Lieferung oder sonstige Leistung in einer Summe,
  • anzuwendender Steuersatz oder ggf. Hinweis auf eine Steuerbefreiung.

Bei Leistungsabrechnungen mit verschiedenen Steuersätzen, müssen die jeweiligen Summen für die verschiedenen Steuersätzen unterliegenden Leistungen angegeben werden.

Die Erleichterungen für Kleinbetragsrechnungen gelten nicht

  • beim grenzüberschreitenden Versandhandel (§ 3c UStG),
  • bei innergemeinschaftlichen Lieferungen (§ 6a UStG),
  • bei Reverse-Charge-Leistungen (§ 13b UStG).

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

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Bei Rechnungen auf korrekte Leistungsbeschreibung achten!

Rechnungen mit unzureichender Leistungsbeschreibung sind nicht vorsteuerabzugsberechtigt!

Um den Vorsteuerabzug aus der berechneten Umsatzsteuer (MWSt) zu erhalten, ist neben den üblichen formellen Rechnungsvorschriften, wie z. B. der korrekte Leistungsempfänger sowie das Leistungsdatum vor allem auch die Angabe einer korrekten Leistungsbeschreibung wichtig!

Dies wird bei der Rechnungsausstellung in der Praxis häufig nicht beachtet.

Zur Sicherung des Vorsteuerabzugs ist daher verstärkt auf eine aussagekräftige Leistungsbeschreibung sowohl bei Eingangs- als auch bei Ausgangsrechnungen zu achten (§ 14 Abs. 4 S. 1 Nr. 5 UStG).

Dabei können sich die genauen Leistungsbeschreibungen auch aus anderen, der Rechnung beiliegenden Unterlagen ergeben. Allerdings muss dann in der Rechnung auf diese anderen Unterlagen verwiesen werden.

Dazu zwei Beispiele:

Die Bezeichnung „Beratungsleistung“ ist unzureichend, wenn sich aus den Rechnungs-angaben nicht leicht und eindeutig ergibt, über welche konkrete Leistung abgerechnet worden ist.

In der Speditionsbranche ist auf Rechnungen neben den Einsatzzeiten beispielsweise auch konkret anzugeben, welche Warentransporte wann erbracht wurden, um den Vorsteuerabzug zu sichern.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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