Warnung vor betrügerischen E-Mails zur „EU-Coronahilfe“

WARNUNG: Derzeit sind E-Mails vom Absender: deutschland@eu-coronahilfe.de
unterwegs, mit welchen in Form einer PDF-Datei Anträge auf Überbrückungshilfe zum Download angeboten werden.
Wir möchten darauf hinweisen, dass es keine „EU-Coronahilfe“ gibt.
Überbrückungshilfe kann ausschließlich online und über Steuerberater beantragt werden. Die oben genannte E-Mail bitte ignorieren und den Anhang nicht öffnen!

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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In 3 Minuten über die Umsatzsteuersenkung informieren!

Umsatzsteuersenkung: Das ist bei der kurzfristigen Umstellung zu beachten.

Die kurzfristige Umsatzsteuersenkung bedeutet für Unternehmer leider auch erheblichen Verwaltungsaufwand und birgt zusätzliche Steuerfallen. Neben dem Umstellen der Kassensysteme, müssen Sie nun höllisch aufpassen und sowohl Ausgangs- als auch Eingangsrechnung auf den korrekten Steuersatz prüfen, um nicht zu viel Steuern zahlen zu müssen oder Vorsteuer aus Eingangsrechnungen zu verlieren.

Prüfen Sie nun jede Rechnung genau und achten Sie dabei vor allem auf Leistungsdatum und Steuersatz!

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Worauf Sie bei der Rechnugsprüfung nun besonders achten müssen und welche Rechnungen kritisch sind, erläutert unser kurzes Erklär-Video zur Umsatzsteuersenkung.

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Tipp zur temporären Senkung der Umsatzsteuersätze

Überraschend hat die Regierungskoalition im Rahmen ihres Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets am 03.06.2020 verkündet, den Umsatzsteuersatz temporär (vom 01.07.- 31.12.2020) von 19 % auf 16 % sowie von 7 % auf 5 % abzusenken.

Einen kurzen Überblick finden Sie nachfolgend:

Leistungsdatum maßgeblich: Maßgebend für die Entscheidung, welcher Steuersatz der Richtige ist, ist allein das Datum der Leistungserbringung, d. h. wann die dem Umsatz zu Grunde liegende Leistung final ausgeführt wurde. Bei einheitlich geschuldeten Gesamtleistungen ist die Leistung regulär erst mit Abnahme des Werks erbracht, selbst dann, wenn bereits Monate vorher daran gearbeitet wurde. Dies entspricht häufig dem Fertigstellungsdatum der beauftragten Arbeiten. Rechnungs- oder Zahlungsdatum sind irrelevant. Abrechnungen in wirtschaftlich abgrenzbaren Teilleistungen sind nur dann zulässig, wenn diese vor dem 1. Juli mit dem Kunden nachweislich vereinbart wurde und die Teilleistung auch gesondert abgenommen wird. Achten Sie bei Eingangs- und Ausgangsrechnungen immer auf die Angabe des korrekten Leistungsdatum/-monat und dem darauf basierenden korrekten USt-%-Satz.

Anzahlungen, Vorauskasse, Abschlagsrechnungen: Wenn Anzahlungen vor dem 01.07.2020 mit dem alten Steuersatz berechnet, die Leistung jedoch erst nach dem 01.07.2020 erbracht wurde, ist der Gesamtumsatz bereits dem neuen Steuersatz zu unterwerfen. Hier ein Beispiel:

  • Anzahlung 15.06.2020: netto € 1.000 + 19% USt € 190 = € 1.190 brutto.
  • Leistung wird im Juli 2020 erbracht:
  • Gesamthonorar für Leistung (=Schlussrechnung):
  • € 3.000 + 16% € 480 = € 3.480 abzgl. erhaltene Anzahlung
  • € 1.000 + 19% € 190 = € 1.190 (Wichtig: USt offen absetzen!) = Schlusszahlung aus Schlussrechnung:  € 2.290

Ebenso nur gegenteilig ist es ab 01.01.2021 wenn die Anzahlungen mit 16% geschrieben, die Leistung aber erst ab 2021 und damit mit 19% erbracht wird.

Gastronomie/Catering/Bäckereien/Metzgereien u.a.: Bis 01.07.21 ist nicht mehr zwischen „inhouse“ und „to go“ zu unterscheiden, sondern zwischen:

  • Speisen => vom 01.07.-31.12.20 5%, vom 01.01.-30.06.21 7%, ab 01.07.21 19%/7% je nach Art
  • Getränke => vom 01.07.20 – 31.12.20 16%, ab 01.01.2021 wieder 19%

Mietverträge, Leasing, Dauerverträge: Da für solche Verträge häufig Dauer-Rechnungen ausgestellt werden, achten Sie bitte auf eine Änderung dieser Dauerrechnungen zum 01.07.2020 auf den neuen Steuersatz und eine erneute Änderung ab 01.01.2021 wieder zurück auf den alten Steuersatz. Wenn Verträge als Rechnungen gelten, sind auch diese anzupassen. Bitte denken Sie auch an die Änderung diesbezüglicher Daueraufträge.

Sonstiges: Bitte passen Sie Ihre Software zeitnah an!

Für Details empfehlen wir Ihnen unsere Merkblätter:

(Stand: 10.6.2020)

Selbstverständlich stehen auch wir immer für Ihre Fragen und Anliegen zur Verfügung.

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Update vom 23.04.2020: weitere Corona-Hilfen

Die große Koalition hat sich auf weitere Corona-Hilfen geeinigt. Das Wichtigste nachfolgend:

Ermäßigter Steuersatz für die Gastronomie:
Für Umsätze vom 1.7.2020 bis 30.6.2020 gilt auch für Speisen, die in einem Restaurant o.ä. verzehrt werden, der ermäßigte Steuersatz von 7% (statt bisher 19%)

Absehbare Verluste verrechnen:
Geplant sind steuerliche Entlastungen indem absehbare Verluste für dieses Jahr mit Steuer-Vorauszahlungen aus dem vergangenen Jahr verrechnet werden dürfen. Dies soll für maximal 15 Prozent des Gewinns aus 2019 gelten.

Kurzarbeitergeld erhöht:
Das Kurzarbeitergeld soll ab dem 4. Monat auf 70%/77% und ab dem 7. Monat auf 80%/87% des Lohnausfalls erhöht werden. Die ersten 3 Monate bleiben bei 60%/67%. Weitere Informationen zum finden Sie auch im aktuellen Aplus-Merkblatt zum Kurzarbeitergeld. Auch soll der Zeitraum für einen Arbeitslosengeldanspruch verlängert werden.

Verlängerung der Erklärungsfrist für Lohnsteueranmeldungen:
Fristverlängerung um maximal 2 Monate ist auf Antrag möglich, sofern unverschuldet daran gehindert ist, die LSt-Anmeldungen pünktlich zu übermitteln.

(Quelle: BMF 23.04.2020)

Prämien für Arbeitnehmer bis 1.500 EUR steuerfrei:
Auf Beihilfen und Unterstützungen bis max. 1.500 EUR werden keine Steuern erhoben. Arbeitgeber können bis zu einem Betrag von 1.500 EUR steuerfrei nach § 3 Nr. 11 EStG steuerfrei auszahlen oder als Sachleistungen gewähren. Erfasst werden Sonderleistungen, die die Beschäftigten zwischen dem 01.03.2020 und dem 31.12.2020 erhalten. Dies ist zwar nicht ganz neu, aber dennoch besonders Interessant für viele Branchen.

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Corona-Hilfen für Unternehmen

unser Tipp des Monats:

Fast alle Branchen sind von den Corona-Folgen betroffen. Prüfen Sie, welche der folgenden Fördermöglichkeiten für Sie in Frage kommen:

  • Vereinfachte Herabsetzung der Steuervorauszahlungen 2020
  • Zinslose Stundung von Steuernachzahlungen für Vorjahre sowie der laufenden Umsatzsteuer-Vorauszahlungen um 3 Monate
  • Fristverlängerungsmöglichkeit für die am 10.04.20 fällige USt-Voranmeldung und Lohnsteueranmeldung um 2 Monate
  • Verlängerung der Abgabefrist für Steuererklärungen 2018 auf Antrag
  • Erstattung der bereits bezahlten Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung 2020
  • Soforthilfe des Bundes und des Freistaats Bayern, abhängig von der Mitarbeiterzahl
  • Zinslose Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen März + April 2020 (Antrag über Krankenkassen)
  • Akut-Kredite mit Haftungsfreistellungen und Bürgschaften über die LfA und die KfW (Antrag über Hausbanken)
  • Kurzarbeit für ihre Mitarbeiter mit Kurzarbeitergeld

Die meisten Förderungen setzen voraus, dass Ihr Unternehmen unmittelbar oder nicht unerheblich von den Corona-Einschränkungen betroffen ist und deshalb liquiditätsstützende Maßnahmen nötig sind.

Einen Überblick der steuerlichen Maßnahmen finden Sie auch unter: https://stmfh.bayern.de/service/finanzielle_hilfen/corona_2020/

Die Soforthilfe können Sie online beantragen unter: https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/

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Conorakrise: Soforthilfen für Unternehmer

Coronavirus: Antragsformular für Soforthilfe und Steuererleichterungen

Die Informationsseite zur Soforthilfe Corona mit dem Antragsformular ist aufgrund von zu vielen Zugriffen überlastet und lässt sich nur schwer aufrufen. Daher finden Sie hier die beiden Antragsformulare:

Der zweiseitige Antrag kann einfach am PC ausgefüllt werden. Da eine handschriftliche Unterschrift jedoch zwingend erforderlich ist, muss das Formular danach ausgedruckt und unterschrieben werden. Der unterschriebene Antrag kann wiederum abfotografiert oder eingescannt und dann per E-Mail geschickt werden, der Postweg ist nicht erforderlich.

Wichtig: Für eine zügige Bearbeitung der Corona-Soforthilfe muss der Antrag je nach Region an die jeweilige Bezirksregierung oder an die Stadt München gesendet werden. Das Wirtschaftsministerium selbst verarbeitet keine Anträge!

Die Adressen der zuständigen Bewilligungs- und Vollzugsbehörden finden Sie unter: Infos zur Corona-Soforthilfe_Wirtschaftsministerium Bayern

Nach Einreichung sollen bereits am Freitag, 20.03.2020 die ersten Gelder ausgezahlt werden.

Bitte beachten Sie vor Antragstellung, dass die existenzbedrohende Wirtschaftslage. bzw. der Liquiditätsengpass eine Folgewirkung der Coronakrise sein muss.

Quelle: LSWB. Diese Informationen sowie regelmäßige Aktualisierungen dazu finden Sie auch auf: https://lswb-aktuell.bayern/news-infos/news/

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Video-Tipp für Kleinunternehmer

Kurzmitteilung

Wenn Sie gerade ein Unternehmen gegründet haben oder im Vorjahr weniger als 22.000 Euro Umsatz hatten, können Sie sich von der Umsatzsteuerpflicht befreien lassen. Unter welchen Voraussetzungen das geht und wann das wirklich von Vorteil ist, erfahren Sie im aktuellen Aplus-Video-Tipp.

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Testen Sie unser modernes App-Service!

Kurzmitteilung

Das macht App-etit! Moderne Erklärvideos, tagesaktuelle Steuernews und Steuer-Rechner für viele Anlässe – das alles bietet unsere Aplus-App. Jetzt gleich ausprobieren!

Überzeugen Sie sich selbst von unserem modernen App-Service:

  1. Monatliche Steuer-News für GmbH-Geschäftsführer, Unternehmer, Arbeitgeber und Arbeitnehmer u.a.
  2. Trendige Kurzvideos, die auch komplizierte Steuerthemen leicht verständlich machen.
  3. Das Wissenswerte-ABC für die „Immer-wieder-Fragen“ zum Nachschlagen!
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  5. Steuerterminkalender, mit dem Ihre Mandanten wichtige Termine immer im Blick haben!
  6. Mit Erinnerungsfunktion, sobald neue Inhalte verfügbar sind – so bleiben Sie in regelmäßigem Kontakt!

=> zur Aplus-App für iOS (iPhone) und Android-Smartphones!

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Neue Mandanten-Merkblätter

Kurzmitteilung

Unsere neuen Merkblätter für September mit interessanten Tipps zu Themen wie:

  • Minijobber & Aushilfskräfte,
  • Familienförderung,
  • Existenzgründung oder
  • Kassenkauf
stehen auf unserer Website zum Download bereit => klicken Sie hier

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Arbeiten im EU-Ausland: Die A1-Bescheinigung nicht vergessen!  

der Aplus Tipp des Monats:

Arbeitnehmer, Beamte und Selbständige brauchen regelmäßig eine A1-Bescheinigung, wenn sie grenzüberschreitend innerhalb der EU oder in Island, Liechtenstein, Norwegen oder der Schweiz arbeiten.

Auch eine solche nur vorübergehende Erwerbstätigkeit erfordert eine A1-Bescheinigung, als Nachweis für die Freistellung von den ausländischen Sozialversicherungsbestimmungen.

Bei kurzzeitigen (bis zu 7 Tagen) oder kurzfristigen Einsätzen im Ausland kann notfalls eine nachträgliche Beantragung hilfreich sein, doch dies gilt nicht für Frankreich und Österreich.

Diese beiden Länder ist ein Antrag im Voraus verpflichtend, um Sanktionen zu vermeiden. Sofern die Bescheinigung bei Reiseantritt noch nicht vorliegt, ist hilfsweise das Antragsdokument zusammen mit einem Nachweis über die Anmeldung bei der deutschen Sozialversicherung mitzuführen.

Für Personen die regelmäßig in mehreren EU-Ländern tätig sind, kann eine A1-Bescheinigung für die Dauer von bis zu 5 Jahren für alle Erwerbstätigkeitsstaaten ausgestellt werden.

Ab 01.07.2019 ist ein elektronische Antrags- und Bescheinigungsverfahren verpflichtend. Bei SV-pflichtigen Arbeitnehmern geschieht dies über die Lohnabrechnungssoftware, bei nicht sozialversicherungspflichtigen Personen oder Unternehmern ist regulär ein Papierantrag nötig.

Informieren Sie uns daher bitte immer rechtzeitig vor Auslandsdienstreisen.

Mehr hierzu erfahren Sie in unserem aktuellen Merkblatt sowie auf der Webseite der DRV

=> zu den Aplus-Merkblättern

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