Wichtiger Hinweis zum Stichtag 31. Juli:

Kurzmitteilung

Vorsteuerabzug für gemischt genutzte Leistungen: Frist zum 31.07.2019 beachten

Bei Investitionen (z. B. PKW, Gebäude, Photovoltaikanlagen oder andere gemischt genutzte Anschaffungen) muss die Zuordnung zum umsatzsteuerlichen Unternehmensvermögen spätestens bis zum 31. Juli dem Finanzamt mitgeteilt werden, da sonst der Vorsteuerabzug aus der Rechnung gestrichen werden kann.

Vor allem Mandanten welche die USt-Voranmeldungen selbst erstellen oder nur zur jährlichen Abgabe verpflichtet sind, sollten das Datum nicht verpassen und uns vorzeitig informieren, damit die Frist eingehalten wird.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Aplus Steuerberater

Unsere Blog-Beiträge werden mit größter Sorgfalt recherchiert und erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen. Mit einem Klick zur Aplus-Homepage

Werbeanzeigen

Minijobs: Neue Geringfügigkeitsrichtlinien, neue Fallstricke

Ob in der Gastronomie oder im Haushalt, ob Unternehmer oder Privatperson – viele von Ihnen beschäftigen Minijobber. Deshalb möchten wir Sie über die weitreichenden Änderungen informieren, die seit 2019 gelten bzw. im Verlauf des Jahres wirksam werden. Dies betrifft:

  • die neuen Geringfügigkeitsrichtlinien,
  • den neuen Mindestlohn sowie
  • Minijobs auf Abruf – beispielsweise in der Gastronomie.

Informieren Sie sich ganz bequem mit dem topaktuell überarbeiteten Merkblatt „Minijobber und Aushilfskräfte“. Denn es bietet Ihnen in klaren Worten alles Wichtige in kürzester Zeit.

Unsere Merkblätter finden Sie auf der Website unter: videotipps/mandanten-merkblaetter

Ihre Aplus Steuerberater

Monika Lyssoudis und Silvio Kugler

Dienstwagen: Neue Steuersparmöglichkeiten für begrenzten Zeitraum

Kurzmitteilung

Mit dem neuen Jahr 2019 gibt es durch das „Jahressteuergesetz 2018“ neuen Gestaltungsspielraum für die steuergünstige Nutzung von Dienstwagen – sowohl für Unternehmer selbst als auch für Arbeitnehmer.

Mithilfe der beiden taufrisch überarbeiteten Merkblätter Fahrzeugnutzung durch Unternehmer und Fahrzeugnutzung durch Arbeitnehmer, die beide auch E-Bikes berücksichtigen, können Sie sich schnell informieren, denn einige der neuen steuersparenden Möglichkeiten sind zeitlich begrenzt.

All unsere Merkblätter finden Sie auf unserer Website unter Videotipps/Mandantenmerkblätter.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Aplus Steuerberater

Unsere Blog-Beiträge werden mit größter Sorgfalt recherchiert und erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen. Mit einem Klick zur Aplus-Homepage

Familienentlastungsgesetz 2019

der Aplus Tipp des Monats Januar:

Der Bundesrat hat im November das Familienentlastungsgesetz verabschiedet. Es sieht zum einen eine Erhöhung des Kindergelds ab Juli 2019 vor und enthält zum anderen steuerliche Entlastungen für alle Steuerpflichtigen.

Die wesentlichen Neuregelungen:

  • Das Kindergeld wird ab dem 01.07.2019 um € 10 pro Monat und Kind erhöht. Es beträgt dann € 204 für das erste und zweite Kind, € 210 für das dritte Kind und € 235 ab dem vierten Kind. (Derzeit ist das Kindergeld folgendermaßen gestaffelt: € 194 / € 200 / € 225)
  • Der steuerliche Kinderfreibetrag wird ebenfalls erhöht – und zwar von bislang € 2.394 je Elternteil um € 96 auf € 2.490 je Elternteil ab 2019 und ab 2020 um weitere € 96 auf € 2.586  je Elternteil. (Hinweis: Pro Kind beträgt damit die Erhöhung jährlich € 192, da jeder Elternteil den um € 96 höheren Kinderfreibetrag erhält. Bei einem höheren Einkommen wirkt sich der Kinderfreibetrag günstiger aus als das Kindergeld. Der Betreuungsfreibetrag bleibt unverändert bei € 1.320 je Elternteil. Gemeinsam veranlagte Eltern können somit 2019 bis zu € 7.620 pro Kind von ihrem Einkommen abziehen.)
  • Der Grundfreibetrag, bis zu dem das Einkommen nicht besteuert wird, wird von € 9.000 auf € 9.168 im Jahr 2019 und ab 2020 auf € 9.408 angehoben.
  • Außerdem wird die Progression gemindert, indem die Eckwerte der Steuertabelle, bei denen sich der Steuersatz erhöht, entsprechend der Inflationsrate um 1,84 % für 2019 und um 1,95 % für 2020 erhöht werden. Diese Verschiebung der Eckwerte dient der Bekämpfung der kalten Progression, bei der sich der Steuersatz bereits durch eine inflationsbedingte Gehaltserhöhung erhöht und die Gehaltserhöhung durch den höheren Steuersatz zum Teil aufgefressen wird.
  • Der im Rahmen der außergewöhnlichen Belastungen maßgebliche Höchstbetrag für Unterhaltszahlungen an unterhaltsberechtigte Angehörige wird von € 9.000 ab 2019 auf € 9.168 und ab 2020 auf € 9.408 angehoben. Die Höchstbeträge entsprechen den jeweiligen Grundfreibeträgen in den kommenden zwei Jahren.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Aplus Steuerberater

Unsere Blog-Beiträge werden mit größter Sorgfalt recherchiert und erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen. Mit einem Klick zur Aplus-Homepage

Jahressteuergesetz – Neues ab 1. Januar 2019

unser Tipp des Monats Dezember:

Der Bundesrat hat ein neues Gesetz verabschiedet, welches ab 1. Januar in Kraft tritt.

Wir möchten davon nun drei wichtige Punkte herausnehmen:

1)_Förderung der Elektromobilität:

  • Verringerung der Versteuerung auf nur noch 0,5% vom Bruttolistenneupreis für Elektro- und Hybridelektrofahrzeuge, die in der Zeit ab 1.1.2019 bis 31.12.2021 angeschafft oder geleast werden. (bei Hybrid ist eine Mindestreichweite von 40 km oder eine Höchstemission von 50 g CO2 pro km nötig) 

2)_Neue Steuerbefreiungen:

  • Steuerbefreiung für die private Nutzung eines betrieblichen Fahrrads bzw. Elektrofahrrads
  • Steuerbefreiung für Job-Tickets (Anrechnung des Vorteils auf die Entfernungspauschale)

3)_Änderung der Besteuerung von Gutscheinen (Einzweck- / Mehrzweck-Gutscheine):

  • Es handelt sich dann um einen Gutschein, wenn der Inhaber berechtigt ist, diesen an Zahlung statt zur Einlösung gegen Gegenstände oder Dienstleistungen zu verwenden.
  • Unterschiedliche Zeitpunkte der Steuerentstehung bei Einzweck- und Mehrzweck-Gutscheinen. Ein Einzweck-Gutschein ist ein Gutschein, bei dem bereits bei dessen Ausstellung alle Informationen zur umsatzsteuerlichen Behandlung vorliegen – die Besteuerung muss sofort bei Ausgabe des Gutscheins erfolgen. Alle anderen Gutscheine, bei denen im Zeitpunkt der Ausstellung nicht alle Informationen für die zuverlässige Bestimmung der Umsatzsteuer vorliegen, sind Mehrzweck-Gutscheine.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Aplus Steuerberater

Unsere Blog-Beiträge werden mit größter Sorgfalt recherchiert und erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen. Mit einem Klick zur Aplus-Homepage

Spekulationen / private Veräußerungsgeschäfte

der Aplus-Tipp des Monats September:

Man muss kein Unternehmer sein, damit das Finanzamt bei Verkäufen Steuern von einem einfordern kann. Dafür gibt es das Konstrukt „private Veräußerungsgeschäfte“. Welche Verkäufe hierunter fallen und was dann bezüglich der Steuer zu beachten bzw. zu empfehlen ist, das wird im aktuellen Merkblatt erklärt.

Es  umfasst folgenden Themen:

  • Was sind private Veräußerungsgeschäfte?
    • Immobilien
    • Andere Wirtschaftsgüter (z. B. Oldtimer, Wein, Sammelobjekte)
    • Leerverkäufe (z. B. bei Rohstoffen oder Wertpapieren)
  • Freigrenze von 600 €
  • Abgrenzung vom Gewerbebetrieb
  • Verrechnung von Verlusten
    • Grundsatz
    • Zusammen veranlagte Ehe-/Lebenspartner

Unsere Merkblätter finden Sie auch alle online auf der Aplus-Homepage unter folgendem Link: https://www.aplus-steuerberater.de/181/videotipps/mandanten-merkblaetter

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Aplus Steuerberater

Unsere Blog-Beiträge werden mit größter Sorgfalt recherchiert und erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen. Mit einem Klick zur Aplus-Homepage

Belege für die Einkommensteuererklärung

Unser Merkblatt gibt einen Überblick, welche Belege für die Einkommensteuererklärung häufig benötigt werden. Sicher wird Sie nicht alles betreffen, aber das ein oder andere kann ein nützlicher Hinweis sein.

Bitte klicken Sie auf Merkblatt, um dieses zu öffnen.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Aplus Steuerberater

Unsere Blog-Beiträge werden mit größter Sorgfalt recherchiert und erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen. Mit einem Klick zur Aplus-Homepage

Anhebung der Freibeträge

unser Tipp des Monats November:

Rückwirkend zum 01.01.2015 wurde vom Bundesrat dem Gesetz zur Anhebung des Grundfreibetrags, des Kinderfreibetrags, des Kindergeldes und des Kinderzuschlags zugestimmt.

Die Freibeträge werden erstmals mit dem Lohnsteuerabzug im Dezember d. J. berücksichtigt. Die nachträgliche Erhöhung und Zahlung des Kindergeldes soll rückwirkend keine Auswirkungen bei der Anrechnung von Sozialleistungen haben.

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Der Grundfreibetrag für jeden Steuerpflichtigen erhöht sich rückwirkend ab dem 01.01.2015 auf 8.472 € (+118 €) und ab 2016 auf 8.652 € (+180 €).
  • Der Kinderfreibetrag (einschl. Freibetrag f. Betreuung u. Erziehung o. Ausbildung) erhöht sich ab dem 01.01.2015 auf 7.152 € (+144€) und ab 2016 auf 7.248 € (+96€).
  • Das monatliche Kindergeld erhöht sich ab dem 01.01.2015 um 4 € auf 188 € (für das 1. und 2. Kind), auf 194 € für das 3. Kind und auf 219 € für weitere Kinder. Ab 2016 erfolgt eine weitere Erhöhung um 2 € pro Kind.
  • Für Alleinerziehende ist die beschlossene Erhöhung des Entlastungsbetrages besonders positiv. Ab dem 01.01.2015 wird dieser Freibetrag um 600 € auf 1.908 € angehoben. Jedes weitere Kind wird noch einmal mit 240 € berücksichtigt. Für die weiteren Kinder wird künftig auch die Erfassung im Lohnsteuerabzugsverfahren ermöglicht.
  • Durch eine Änderung der Steuerberechnungsformel soll es auch zum Abbau der sogenannten kalten Progression kommen. Es soll also künftig kaum mehr vorkommen, dass sich trotz einer Gehaltserhöhung der überwiesene Nettolohn aufgrund einer Steuermehrbelastung nicht erhöht.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Aplus Steuerberater

Unsere Blog-Beiträge werden mit größter Sorgfalt recherchiert und erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen.

Kosten für das häusliche Arbeitszimmer

Eine Kostenaufteilung für häusliche Arbeitszimmer, welche überwiegend geschäftlich genutzt werden, ist nun doch möglich (lt. Beschluss vom 21.11.13 IX R 23/12). Bisher beharrte die Rechtsprechung auf der Nichtabziehbarkeit „gemischter“ Aufwendungen (§ 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG). Der 9. Senat des BFH meint nun, es sei dennoch „anteilig“ als steuerlicher Aufwand zu berücksichtigen.

Aufwendungen für abgeschlossene häusliche Arbeitszimmer, die (in zeitlicher Hinsicht) nur teilweise beruflich bzw. betrieblich genutzt werden sind somit anteilig als Werbungskosten abzugsfähig.

Näheres zur Klage:

Der Kläger des Ausgangsverfahrens bewohnt ein Einfamilienhaus, in dem sich auch ein – mit einem Schreibtisch, Büroschränken, Regalen sowie einem Computer ausgestattetes – sog. „häusliches“ Arbeitszimmer befindet. Von seinem Arbeitszimmer aus verwaltet der Kläger zwei in seinem Eigentum stehende vermietete Mehrfamilienhäuser. Die Kosten für das Arbeitszimmer machte der Kläger bei seinen Einkünften aus der Vermietung der Mehrfamilienhäuser geltend. Das Finanzamt hat die Kosten nicht zum Abzug zugelassen, da sog. gemischte Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer nach der gesetzlichen Regelung des EStG (Einkommensteuergesetzes) nicht abgezogen werden dürften.

Nach den Feststellungen des Finanzgerichts (FG) hat der Kläger nachweislich das Arbeitszimmer zu 60 % zur Erzielung von Einkünften aus Vermietung und Verpachtung genutzt. Das FG hat daher entschieden, dass der Kläger 60 % des von ihm geltend gemachten Aufwands als Werbungskosten absetzen kann. Es wendet damit die Rechtsprechung des Großen Senats aus dem Jahr 2009 (Beschluss vom 21. September 2009 GrS 1/06), wonach für Aufwendungen, die sowohl beruflich-betriebliche als auch privat veranlasste Teile enthalten (gemischte Aufwendungen), kein allgemeines Aufteilungs- und Abzugsverbot gilt, auch auf das häusliche Arbeitszimmer an. Der vorlegende IX. Senat folgt dem.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Aplus Steuerberater