Aplus: Fachberater im Gesundheitswesen

Hochschulzertifikat Hochschule Bremerhaven

Im Sommer 2018 hat Herr Silvio Kugler den Fachberater-Lehrgang am IBG-Institut für Beratung im Gesundheitswesen in Zusammenarbeit mit der Hochschule Bremerhaven erfolgreich abgeschlossen und wir haben hiermit einen kompetenten Steuerberater für die Gesundheitsbranche mit im Aplus-Team!

Die Gesundheitsbranche gehört nach wie vor zu den wachstumsstärksten Branchen. Jährlich steigt die Zahl der Selbständigen im Gesundheitswesen und ihrer Mitarbeiter.

Sie brauchen kompetente Fachberater und Branchenkenner.

Als (Zahn-)Ärzte, Physiotherapeuten, Heilpraktiker, Pflegedienste und Apotheken sollten Sie sich nicht mit einem Standard-Berater zufrieden geben, sondern müssen auch von ihren Steuerberatern qualitativ hochwertige branchenspezifische Problemlösungen erwarten können. Die immer komplexer werdenden Sachverhalte fordern interdisziplinäre Lösungen, die Zivilrecht, Vertragsarztrecht, Steuerrecht und wirtschaftliche Überlegungen (Honorarabrechnungsfragen, Finanzierungen) umfassen.

Ihre Aplus Steuerberater

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Muster-Verfahrensdokumentation für die ordnungsgemäße Kassenführung

der Aplus-Tipp des Monats Februar:

Die Finanzbehörde kann inzwischen die Vorlage einer Verfahrensdokumentation auch für die Kassenführung fordern (Verpflichtung nach GoBD). Sofern sich die Ordnungsmäßigkeit der Kassenführung nicht aus einer entsprechenden Dokumentation ersehen lässt, ist sogar die Beweislastumkehr vorgesehen.

Die Verfahrensdokumentationen zur Kasse müssen insbesondere umfassen:

  • genaue Beschreibung der eingesetzten Kassen und Kassensysteme,
  • Bedienungsanleitung/Benutzerhandbuch (Betriebsanleitungen sind vorzulegen),
  • Programmieranleitungen (lückenlosen Dokumentation zur Kassenprogrammierung),
  • Einrichtungsprotokolle,
  • Arbeitsanweisungen (auch tägliche Protokolle bzgl.Auszählen einer offenen Ladenkasse)
  • Beschreibung der Kontrollmechanismen,
  • Beschreibung der Archivierungsfunktionen,
  • Protokolle über Einsatzorte und Einsatzzeiträume der Registrierkassen.

Sofern wir Ihnen eine Muster-Verfahrensdokumentation zur Kasse zukommen lassen sollen, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis.

Dennoch ersetzt ein Muster niemals eine individuelle auf ihr Unternehmen zugeschnittene Ausarbeitung.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Aplus Steuerberater

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Rechnung – Das muss drinstehen – für Handwerker

der Aplus-Tipp des Monats Oktober:

Inhalt des Merkblattes zu Rechnungen – speziell für Handwerker:

I. Pflichtangaben in der Rechnung

  1. Name des leistenden Unternehmers
  2. Anschrift des leistenden Unternehmers
  3. Name und Anschrift des Leistungsempfängers
  4. Angabe der Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
  5. Rechnungsdatum
  6. Fortlaufende Rechnungsnummer
  7. Bezeichnung der erbrachten Leistung
  8. Zeitpunkt der Leistung
  9. Entgelt
  10. Steuersatz und Steuerbetrag

II. Besonderheiten

  1. Anzahlungen
  2. Kunde als Steuerschuldner
  3. Kleinbetragsrechnungen
  4. Hinweis auf Aufbewahrungsfrist

III. Rechnungen an Privatkunden

  1. Hinweis auf Steuerermäßigung
  2. Hinweis auf Aufbewahrungspflicht

Die Rechnung, die Sie Ihrem Kunden stellen, ist nicht nur für Ihre Unterlagen wichtig, sondern sie ermöglicht Ihrem Kunden den Abzug der Umsatzsteuer, die Sie ihm in Rechnung gestellt haben (sog. Vorsteuer für den Kunden). Voraussetzung hierfür ist eine Rechnung, die alle Pflichtangaben enthält. Zur Erstellung einer solchen Rechnung sind Sie aufgrund des mit Ihrem Kunden geschlossenen Vertrags verpflichtet.

Dieses Merkblatt zeigt Ihnen, worauf Sie bei der Rechnungslegung achten sollten.

Alles auf einen Blick: Im Mandanten-Merkblatt sind den einzelnen Pflichtangaben der Rechnung Nummern zugeordnet. Diese Nummern finden Sie in der Muster-Rechnung am Ende des Merkblattes wieder. Das Merkblatt finden Sie unter folgendem Link: https://aplussteuerberater.files.wordpress.com/2017/09/2017-10-merkblatt-rechnung-dasmussdrinstehen-fc3bcrhandwerker.pdf

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Spenden bis 200 €

Tipp des Monats September:

Spenden an eine steuerbegünstigte Organisation – z. B. an einen gemeinnützigen Verein – können als Sonderausgaben von der Steuer abgesetzt werden. Das Finanzamt verlangt für Spenden, die in der Steuererklärung geltend gemacht werden, allerdings eine Spendenbescheinigung, eine sogenannte Zuwendungsbestätigung.

Bei Spenden bis 200 € reicht jedoch ein vereinfachter Nachweis. Dies kann z. B. der Kontoauszug mit der Abbuchung oder ein Bareinzahlungsbeleg sein. Es müssen darauf nur der Name und die Kontonummer des Auftraggebers und des Spendenempfängers, sowie der Betrag und das Buchungsdatum erkennbar sein.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Diktiergerät gilt nicht als Fahrtenbuch!

Diktiergerät und Excel-Tabellen gelten nicht als ordnungsgemäßes Fahrtenbuch!

Ein Fahrtenbuch muss zeitnah und in geschlossener Form geführt werden. Eine mithilfe eines Computerprogramms erzeugte Datei genügt diesen Anforderungen nur dann, wenn nachträgliche Veränderungen an den zu einem früheren Zeitpunkt eingegebenen Daten nach der Funktionsweise des verwendeten Programms technisch ausgeschlossen sind oder zumindest in ihrer Reichweite in der Datei selbst dokumentiert und offen gelegt werden.

Ein nicht handschriftlich, sondern mithilfe von elektronischen Aufzeichnungen erstelltes Fahrtenbuch ist nur dann ordnungsgemäß, wenn die elektronische Aufzeichnung unmittelbar ausgedruckt wird.

Negatives Finanzgerichtsurteil dazu vom 18.6.2015: Der Kläger führt sein Fahrtenbuch in Form eines Diktiergeräts. Dabei diktiert er zu Beginn einer Fahrt den Zweck der Fahrt, das Datum und den km-Stand. Unterwegs diktiert er besondere Vorkommnisse (z. B. Staus oder Straßensperrungen, Umleitungen) und am Ende wiederum den km-Stand. Die Ansagen auf dem Band werden von seiner Sekretärin im Durchschnitt zweimal wöchentlich in Excel–Dateien übertragen. Die Blätter werden aufbewahrt und am Jahresende jeweils gebunden. Die Bänder werden ebenfalls aufbewahrt und nicht überspielt. Der Lohnsteuer-Außenprüfer erkannte das Fahrtenbuch nicht an und ermittelte den geldwerten Vorteil nach der sog. 1%-Regelung.

Quelle: FG Köln online

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Gutschriften für Kleinunternehmer

unser Tipp des Monats Juni:

Kleinunternehmer aufgepasst: Bei Erteilung einer Gutschrift lauern Gefahren!

Insbesondere Kleinunternehmer, die keine Umsatzsteuer ausweisen dürfen, sollten ihre Gutschriften genau überprüfen und sofort widersprechen, falls in Gutschriften eine Umsatzsteuer ausgewiesen ist.

Normalerweise stellt der leistende Unternehmer gegenüber dem Leistungsempfänger eine Rechnung aus. Das Umsatzsteuerrecht lässt es aber auch zu, dass der Leistungsempfänger eine Gutschrift erteilt. Diese Gutschrift ersetzt dann die Rechnung im Sinne des Umsatzsteuerrechts, denn sie wirkt – solange der leistende Unternehmer diesem Dokument nicht widerspricht – wie eine Rechnung, die er selbst ausgestellt hat.

Wenn nun der Leistende ein Kleinunternehmer ist, der keine Umsatzsteuer ausweisen darf, und der Leistungsempfänger dies bei der Gutschrift nicht beachtet, muss der Leistende aktiv werden und diesen Gutschriften unverzüglich widersprechen. Die Zusendung des Widerspruchs an den Leistungsempfänger muss nachweisbar sein – also immer den Versandnachweis aufbewahren! Andernfalls schuldet der Kleinunternehmer dem Finanzamt die Umsatzsteuer obwohl der Leistungsempfänger den Fehler bei der Ausstellung der Gutschrift gemacht hat.

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Bagatellgrenze zur Abgrenzung Gewerbe – Freiberufler

Wenn es sich um eine gewerbliche Tätigkeit von äußerst geringem Umfang handelt, führt diese nicht zu einer Umqualifizierung der freiberuflichen Einkünfte.

Der BFH hat für Selbständige nun eine Bagatellgrenze von 3 %  festgelegt für die Abfärbewirkung geringfügiger gewerblicher Einkünfte auf Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit wenn die gewerblichen Einkünfte zudem den Betrag von 24.500 Euro nicht übersteigen.

Einkünfte einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), die hauptsächlich Einkünfte aus selbstständiger Arbeit erzielt und daneben in geringem Umfang eine gewerbliche Tätigkeit ausübt, werden dann nicht insgesamt zu gewerblichen Einkünften umqualifiziert (Abfärbewirkung), wenn die gewerblichen Umsätze eine Bagatellgrenze in Höhe von 3 % der Gesamtnettoumsätze und zusätzlich den Betrag von 24.500 Euro im Veranlagungszeitraum nicht übersteigen.

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Besuchen Sie unsere Steuererklär-Videos!

unser Tipp des Monats April gilt den GoBD sowie unseren Steuererklär-Videos:

Auf unserer Homepage finden Sie unter Videos laufend aktuelle und einfach erklärte Sachverhalte: http://www.aplus-steuerberater.de/123/videos

Der aktuelle Video-Tipp erklärt – speziell für Gründer und Unternehmer – die GoBD:

Elektronische Buchführung: Diese Regeln müssen ab 2015 alle Selbstständigen beachten:

Eine „Buchführung“ mit der u. a. Zahlungen, Materialverbrauch, Arbeitszeiten usw. dokumentiert werden, hat jedes Unternehmen. Da die Aufzeichnungen auch Grundlage für die Besteuerung sind, macht die Finanzverwaltung dafür Vorgaben – für elektronische Aufzeichnungen ab 2015 mit den GoBD. Was Sie jetzt alles bei Aufzeichnungen beachten müssen, erfahren Sie in diesem Video.

Weitere Themen der Aplus-Video-Tipps sind:

Für alle Steuerzahler:

Für Gründer und Unternehmer:

  • Elektronische Buchführung: Diese Regeln müssen ab 2015 alle Selbstständigen beachten
  • Gesetzlicher Mindestlohn: Welche zusätzlichen Pflichten Arbeitgeber jetzt erfüllen müss
  • Umkehr der Steuerschuldnerschaft: Wann der Rechnungsempfänger die Umsatzsteuer zahlen muss
  • Bewirtungskosten: So erkennt das Finanzamt Geschäftsessen an
  • Geschenke an Mitarbeiter und Geschäftspartner: Achten Sie auf diese Steuerfallen
  • Rechnungen: Diese Angaben sind gesetzlich vorgeschrieben
  • Kassenbuch: Die 5 gefährlichsten Steuerfallen – und wie Sie sie vermeiden

Für Arbeitnehmer:

  • Kostenpauschalen: Diese Werbungskosten verringern Ihre Steuer – auch ohne Beleg

Für Immobilienbesitzer:

  • Bauabzugsteuer: Anmelde- und Abzugspflicht für Bauunternehmen und Vermieter

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Mini-One-Stop-Shop – Sonderregelung für elektronische Dienstleistungen in der EU

Elektronische Dienstleistungen die an Privatpersonen in der EU erbracht werden (Kunde = Privatperson) unterliegen ab dem 1.1.2015 im Wohnsitzstaat des Kunden der Umsatzsteuer und nicht mehr im Heimatland des Verkäufers. Es gelten auch die MWSt-%-Sätze des Verbrauchslandes, so dass der Unternehmer in jedem EU-Staat mit einem anderen Steuersatz abrechnen muss und auch wissen muss, wo der jeweilige Privatkunde wohnt.

Dies gilt ab 1.1.2015 für alle auf elektronischem Weg erbrachte Dienstleistungen sowie für Telekommunikations-, Rundfunk-, Fernsehleistungen, sofern diese an Privatperso-nen (keine Unternehmer) innerhalb der EU erbracht werden (= Verbrauchslandprinzip).

Betroffen sind z. B. Webhosting, Fernwartung von Programmen, Softwarebereitstellung oder –Aktualisierung, Bereitstellung von Texten, Informationen, Datenbanken,
Herunterladen von Musik auf PC, Handys usw.
Nicht unter die Neuregelung fällt die Lieferung von Gegenständen, die im Internet bestellt werden, z. B. Bücher oder Musik-CDs.

Auch Anbieter für Musik, Apps oder Filme zum Download im Internet müssen sich daher ab 2015 grundsätzlich in verschiedenen Staaten umsatzsteuerlich erfassen lassen.

Als Verfahrenserleichterung wird alternativ zur Einzelstaatenregistrierung die neue Sonderregelung ‚Mini-One-Stop-Shop‘ angeboten (kleine einzige Anlaufstelle). Deutsche Unternehmen können dann zentral über das Bundeszentralamt für Steuern auf elektronischem Weg alle Umsätze innerhalb der EU erklären und die Steuer insgesamt entrichten. Ab dem 1. Oktober kann dies mit Wirkung zum 1. Januar 2015 beim Bundeszentralamt für Steuern elektronisch über ein Online-Portal beantragt werden und gilt einheitlich für alle Umsätze in den EU-Staaten.

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Steuerpflichtige eBay-Verkäufe – gemeinsames eBay-Konto

Tipp des Monats Juli:

Wenn über eBay umsatzsteuerpflichtige Versteigerungen von mehreren Personen unter Verwendung eines Nutzerkontos vorgenommen werden, ist immer derjenige steuerpflichtig, der sich diesen Nutzernamen (Pseudonym) bei der Kontoeröffnung von eBay zuteilen hat lassen.

Dazu ein aktuelles Fallbeispiel: Im Streitfall hatte ein Ehepaar über ein vom Ehemann auf seinen Namen angelegtes eBay-Nutzerkonto in dreieinhalb Jahren über 1.200 Verkäufe getätigt, die teilweise dem einen, teilweise dem anderen Ehegatten und teils dem Ehepaar gemeinsam gehörten.

Das Finanzamt hatte diese Verkäufe aufgrund der Vielzahl der Verkaufsvorgänge, der Höhe der Erlöse und des dafür betriebenen Organisationsaufwandes als umsatzsteuerpflichtig angesehen.

Für die umsatzsteuerrechtliche Bestimmung sind alle Handlungen, die der eigentliche Verkäufer (im Beispiel die Ehefrau) vor und nach Ablauf der Bietphase vornimmt (z. B. Warenversand, Schriftverkehr, administrative Tätigkeiten) belanglos. Alle Umsätze sind in diesem Fall dem Ehemann zuzurechnen, da dieser das eBay-Konto, über welches sämtliche Verkäufe verbucht wurden, angelegt hat.

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