Steuer- und beitragsfreie Aufmerksamkeiten für Arbeitnehmer

der Aplus-Tipp des Monats März:

Sachzuwendungen und kleine Aufmerksamkeiten des Arbeitgebers mit einem geringen Wert von bis zu € 60 (inkl. USt), die ein Arbeitnehmer aus einem besonderen persönlichen Anlass erhält, wie z. B. Blumen oder Bücher zum Geburtstag oder für ein persönliches Jubiläum, sind steuer- und sozialversicherhungsfrei.

Wird dieser Wert überschritten, so ist die Zuwendung in vollem Umfang steuer- und beitragspflichtig. Zu den Aufmerksamkeiten gehören auch Getränke und Genussmittel, die ein Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer zum Verzehr im Betrieb zur Verfügung stellt.

Der Betrag von € 60 ist an keinen festen Zeitraum geknüpft, sondern vielmehr an die Gegebenheiten für einen besonderen Anlass. So kann der Betrag mehrfach in einem Jahr, sogar mehrfach in einem Monat ausgeschöpft werden.

Die monatliche 44-€-Freigrenze bleibt von der Grenze für die Aufmerksamkeiten unberührt.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Aplus Steuerberater

Unsere Blog-Beiträge werden mit größter Sorgfalt recherchiert und erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen. Mit einem Klick zur Aplus-Homepage

Advertisements

Schadenersatz bei verspäteter Lohnzahlung

Kurzmitteilung

Wir möchten heute alle unsere Mandanten/Arbeitgeber informieren, dass das Urteil des LAG Köln (Urteil vom 22.11.2016, AZ 12 Sa 524/16) Arbeitgeber verpflichtet hat, einen pauschalen Schadenersatz von € 40 an Arbeitnehmer zu zahlen, wenn der Arbeitslohn verspätet oder unvollständig ausbezahlt wird.

Dies ist für Arbeitgeber sehr nachteilig. Achten Sie daher auf eine rechtzeitige Anweisung der Nettolöhne.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Aplus Steuerberater

Unsere Blog-Beiträge werden mit größter Sorgfalt recherchiert und erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen. Mit einem Klick zur Aplus-Homepage

Aufbewahrung und Archivierung von elektronischen Kontoauszügen

der Aplus-Tipp des Monats Februar:

Elektronische Kontoauszüge gewinnen immer stärker an Bedeutung und werden grundsätzlich auch steuerlich anerkannt.

Folgende Voraussetzungen sind dafür zu beachten:

Sofern es sich um betriebliche Konten handelt (keine Privatkonten) ist der elektronischen Kontoauszug bei Eingang

  • auf seine Richtigkeit überprüfen und
  • diese Prüfung auch dokumentieren.

In elektronisch übermittelter Form eingegangene Kontoauszüge sind auch in elektronischer Form aufzubewahren. Die alleinige Aufbewahrung eines Papierausdrucks genügt nicht den Aufbewahrungspflichten. Die Ausdrucke ersetzen also nicht den Papierauszug.

Bei elektronischen Kontoauszügen muss auch das Datenzugriffsrecht beachtet werden. Für die Dauer der Aufbewahrungspflicht sind die Daten sicher zu speichern, gegen Verlust zu sichern und jederzeit maschinell auswertbar für eine Außenprüfung zur Verfügung zu stellen.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Aplus Steuerberater

Unsere Blog-Beiträge werden mit größter Sorgfalt recherchiert und erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen. Mit einem Klick zur Aplus-Homepage

Lohnsteuerförderung für Elektroautos

Der aplus-Tipp des monats januar:

Das elektrische Aufladen eines privaten Elektrofahrzeugs oder Hybridelektrofahrzeugs der Mitarbeiter ist ab 2017 steuerbefreit.

Der gewährte Vorteil für Ladestrom, den Mitarbeiter von einer Ladestation des Arbeitsgebers beziehen, wird damit gefördert.

Steuerfrei ist zwar auch die zeitweise Überlassung einer betrieblichen Ladevorrichtung zur privaten Nutzung, jedoch gibt es zur Steuerfreiheit des geldwerten Vorteils des von dieser Ladevorrichtung bezogenen Ladestroms umstrittene Verwaltungsmeinungen. Deshalb empfehlen wir den Ladestrom nur von einer ortsfesten betrieblichen Einrichtung des Arbeitsgebers zur Verfügung zu stellen.

Für geldwerte Vorteile aus einer Übereignung von Ladestationen und für Zuschüsse dazu hat der Arbeitgeber die Möglichkeit einer Pauschalbesteuerung mit 25 %, sofern die Vorteile zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erbracht werden.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Aplus Steuerberater

Unsere Blog-Beiträge werden mit größter Sorgfalt recherchiert und erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen. Mit einem Klick zur Aplus-Homepage

Führung eines Kassenbuchs

unser Tipp des Monats Juni:

Das Thema „Kasse“ ist bei Prüfungen immer wieder relevant, daher haben wir für Sie ein übersichtliches Merkblatt zusammengestellt. Dieses gibt Antworten zu den häufigsten Fragen.

Besonders zu beachten:

  • Notwendigkeit einer täglichen Kassenbuchführung mit täglichen manuellem Kassensturz (Bargeld zählen)
  • Kassensoftware deren Eintragungen nicht abänderbar sind oder handschriftliche Kasse, keine Excel-Kasse
  • Alte Registrierkassen sind bis 31.12.16 auszutauschen, falls diese nicht nachrüstbar sind
  • Aufbewahrungspflicht aller digitalen Unterlagen, 10 Jahre lang, unveränderbar und vollständig, insbes. Gesamtkassenstreifen und Z-Bon mit lückenloser fortlaufender Nummerierung, Bedienungsanleitung der Registrierkasse
  • Keine Vermischung von Privatkonten mit Geschäftskonten, Einzelaufzeichnungen (insbesondere bei geschlossenen Veranstaltungen, bei Auslandssachverhalten oder größeren Einnahmen
  • bei Einnahmen ab 15.000 € muss nach dem GwG die Identität des Geschäftspartners festgehalten werden

Bitte klicken Sie auf Merkblatt, um dieses zu öffnen.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Aplus Steuerberater

Unsere Blog-Beiträge werden mit größter Sorgfalt recherchiert und erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen. Mit einem Klick zur Aplus-Homepage

Immobilienkredit – jetzt Widerruf prüfen! Frist: 21. Juni 2016

Dem Darlehensnehmer wird generell bei Abschluss eines Immobilien-Verbraucher-Darlehensvertrages ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen eingeräumt.

Dieses befristete Widerrufsrecht gilt allerdings nur dann, wenn die erteilten Widerrufsbelehrungen den gesetzlichen Anforderungen standhalten. Nach Mitteilung zahlreicher Verbraucherschutzvereine enthalten circa 80 % aller Immobilien-Kreditverträge Widerrufsbelehrungen, die den gesetzlichen Anforderungen nicht genügen.

Fehlerhafte Widerrufsbelehrungen haben nun zur Folge, dass Verträge auch Jahre nach Abschluss noch widerrufen werden können. Diese Möglichkeit eröffnet unter anderem dem Verbraucher eine gute Verhandlungsposition für die Senkung der Vorfälligkeitsentschädigung oder die Rückabwicklung des Vertrages. Aufgrund des gesunkenen Zinsniveaus kann dies häufig sinnvoll sein.

Das unbefristete Widerrufsrecht für Immobilien-Kredit-Verträge (fehlerhafte Belehrung zwischen 11. Juni 2002 und 10. Juni 2010) endet am 21. Juni 2016. Eile ist daher geboten!

Ist dieses Thema für Sie aktuell, so sollten Sie anwaltlichen Rat einholen.

(Quelle: LSWB – Landesverband der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe in Bayern)

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Aplus Steuerberater

Unsere Blog-Beiträge werden mit größter Sorgfalt recherchiert und erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen. Mit einem Klick zur Aplus-Homepage

Wichtiger Hinweis zum Stichtag 31.5.:

Kurzmitteilung

Bei Investitionen (z. B. PKW, Photovoltaikanlagen oder andere gemischt genutzte Anschaffungen) muss die Zuordnung zum Unternehmensvermögen spätestens bis zum 31.5. dem Finanzamt mitgeteilt werden, da sonst der Vorsteuerabzug aus der Rechnung gestrichen werden kann.

Vor allem Mandanten welche die USt-Voranmeldungen selbst erstellen oder nur zur jährlichen Abgabe verpflichtet sind, sollten das Datum nicht verpassen und uns vorzeitig informieren, damit die Frist eingehalten wird.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Aplus Steuerberater

Unsere Blog-Beiträge werden mit größter Sorgfalt recherchiert und erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen. Mit einem Klick zur Aplus-Homepage

Fahrtkosten bei Vermietung und Verpachtung regelmäßig voll absetzbar

Vermieter können Ihre Fahrtkosten zu den vermieteten Objekten mit 30 Cent pro gefahrenen Kilometer als Werbungskosten steuerlich geltend machen.

Der steuerpflichtige Vermieter kann diese Fahrtkosten mehrmals im Jahr absetzen, z. B. für Besuche zu Kontrollzwecken, bei einem Mieterwechsel oder zur Ablesung von Zählerständen.

Nur in seltenen Ausnahmefällen gilt das Vermietungsobjekt als regelmäßige Tätigkeitsstätte des Vermieters, so dass dann nur die ungünstigere Entfernungspauschale – 30 Cent für jeden Entfernungskilometer einfach – anzuwenden ist.

Diese begrüßenswerte Entscheidung beruht auf dem BFH in seinem Urteil vom 1.Dezember 2015.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Aplus Steuerberater

Unsere Blog-Beiträge werden mit größter Sorgfalt recherchiert und erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen. Mit einem Klick zur Aplus-Homepage

 

 

 

Urlaub und Elternzeit

unser Tipp des Monats Januar:

Wenn sich eine Arbeitnehmerin bei Ihnen in Elternzeit befindet (aktuell oder später einmal), sollten Sie beachten, dass sich ihr Jahresurlaub während der Elternzeit nicht automatisch kürzt.

Dazu müssten Sie, als Arbeitgeber, dieser schriftlich und mit Zugangsbestätigung vor oder spätestens während der Elternzeit mitteilen, dass sich ihr Jahresurlaub während der Elternzeit anteilig verkürzt. Die schriftliche Mitteilung reicht; Einverständnis ist nicht nötig.

Eine Kürzung nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses ist nicht mehr möglich! Sie müssten daher bei einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses direkt nach der Elternzeit den gesamten Urlaub abgelten.

Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses sollten Sie den ausscheidenden Arbeitnehmern eine Urlaubsbescheinigung (= Bestätigung wie viele Urlaubstage er/sie bei Ihnen im ausscheidenden Kalenderjahr genommen hat) erteilen.

Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses sollten Sie Arbeitnehmern, die Elternzeit genommen hatten, eine entsprechende Bestätigung erteilen, in welchem Zeitraum Elternzeit genommen wurde, die sogenannte Elternzeitbescheinigung.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Aplus Steuerberater

Dieser arbeitsrechtliche Tipp stammt von unserer Kooperations-Anwaltskanzlei Ziegler & Kollegen, Frau Stauder, Fachanwältin für Arbeitsrecht.

Unsere Blog-Beiträge werden mit größter Sorgfalt recherchiert und erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen. Mit einem Klick zur Aplus-Homepage

Mindestlohn – Dokumentationspflichten gelockert

unser Tipp des Monats Dezember:

Zur Erfüllung der Aufzeichnungspflichten nach dem Mindestlohngesetz sind Unternehmer verpflichtet, die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter bestimmter Branchen, sowie von allen Minijobbern zu dokumentieren. Diese Dokumentationspflicht ist seit dem 01.08.2015 entfallen, wenn das regelmäßige monatliche Arbeitsentgelt mehr als € 2.000 brutto beträgt.

Bislang entfiel die Dokumentationspflicht des Arbeitgebers erst ab einer Grenze von mehr als € 2.958 verstetigtem Arbeitsentgelt. Diese Einkommensschwelle wurde mit der neuen Regelung vermindert und ergänzt. Danach entfällt die Aufzeichnungspflicht bereits dann, wenn das verstetigte regelmäßige Arbeitsentgelt der letzten tatsächlich abgerechneten zwölf Monate nachweislich über 2.000 € brutto lag. Zeiten ohne Anspruch auf Arbeitsentgelt bleiben bei der Berechnung des Zwölfmonatszeitraumes unberücksichtigt.

Eine weitere Erleichterung für Arbeitgeber ist, dass es nun keine Aufzeichnungspflicht mehr für im Betrieb arbeitende Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, Kinder und Eltern des Arbeitgebers gibt. Sollte der Arbeitgeber keine natürliche Person sein, sondern zum Beispiel eine GmbH oder eine GbR, so kommt es auf die Beziehung der Arbeitnehmer zum vertretungsberechtigten Organ bzw. Gesellschafter an.

Die Aufwände der Unternehmer werden somit verringert.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Aplus Steuerberater

Unsere Blog-Beiträge werden mit größter Sorgfalt recherchiert und erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen.