Besuchen Sie unsere Steuererklär-Videos!

unser Tipp des Monats April gilt den GoBD sowie unseren Steuererklär-Videos:

Auf unserer Homepage finden Sie unter Videos laufend aktuelle und einfach erklärte Sachverhalte: http://www.aplus-steuerberater.de/123/videos

Der aktuelle Video-Tipp erklärt – speziell für Gründer und Unternehmer – die GoBD:

Elektronische Buchführung: Diese Regeln müssen ab 2015 alle Selbstständigen beachten:

Eine „Buchführung“ mit der u. a. Zahlungen, Materialverbrauch, Arbeitszeiten usw. dokumentiert werden, hat jedes Unternehmen. Da die Aufzeichnungen auch Grundlage für die Besteuerung sind, macht die Finanzverwaltung dafür Vorgaben – für elektronische Aufzeichnungen ab 2015 mit den GoBD. Was Sie jetzt alles bei Aufzeichnungen beachten müssen, erfahren Sie in diesem Video.

Weitere Themen der Aplus-Video-Tipps sind:

Für alle Steuerzahler:

Für Gründer und Unternehmer:

  • Elektronische Buchführung: Diese Regeln müssen ab 2015 alle Selbstständigen beachten
  • Gesetzlicher Mindestlohn: Welche zusätzlichen Pflichten Arbeitgeber jetzt erfüllen müss
  • Umkehr der Steuerschuldnerschaft: Wann der Rechnungsempfänger die Umsatzsteuer zahlen muss
  • Bewirtungskosten: So erkennt das Finanzamt Geschäftsessen an
  • Geschenke an Mitarbeiter und Geschäftspartner: Achten Sie auf diese Steuerfallen
  • Rechnungen: Diese Angaben sind gesetzlich vorgeschrieben
  • Kassenbuch: Die 5 gefährlichsten Steuerfallen – und wie Sie sie vermeiden

Für Arbeitnehmer:

  • Kostenpauschalen: Diese Werbungskosten verringern Ihre Steuer – auch ohne Beleg

Für Immobilienbesitzer:

  • Bauabzugsteuer: Anmelde- und Abzugspflicht für Bauunternehmen und Vermieter

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Aplus Steuerberater

Unsere Blogbeiträge werden mit größter Sorgfalt recherchiert und erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte übernehmen wir jedoch keine Gewähr.

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Mini-One-Stop-Shop – Sonderregelung für elektronische Dienstleistungen in der EU

Elektronische Dienstleistungen die an Privatpersonen in der EU erbracht werden (Kunde = Privatperson) unterliegen ab dem 1.1.2015 im Wohnsitzstaat des Kunden der Umsatzsteuer und nicht mehr im Heimatland des Verkäufers. Es gelten auch die MWSt-%-Sätze des Verbrauchslandes, so dass der Unternehmer in jedem EU-Staat mit einem anderen Steuersatz abrechnen muss und auch wissen muss, wo der jeweilige Privatkunde wohnt.

Dies gilt ab 1.1.2015 für alle auf elektronischem Weg erbrachte Dienstleistungen sowie für Telekommunikations-, Rundfunk-, Fernsehleistungen, sofern diese an Privatperso-nen (keine Unternehmer) innerhalb der EU erbracht werden (= Verbrauchslandprinzip).

Betroffen sind z. B. Webhosting, Fernwartung von Programmen, Softwarebereitstellung oder –Aktualisierung, Bereitstellung von Texten, Informationen, Datenbanken,
Herunterladen von Musik auf PC, Handys usw.
Nicht unter die Neuregelung fällt die Lieferung von Gegenständen, die im Internet bestellt werden, z. B. Bücher oder Musik-CDs.

Auch Anbieter für Musik, Apps oder Filme zum Download im Internet müssen sich daher ab 2015 grundsätzlich in verschiedenen Staaten umsatzsteuerlich erfassen lassen.

Als Verfahrenserleichterung wird alternativ zur Einzelstaatenregistrierung die neue Sonderregelung ‚Mini-One-Stop-Shop‘ angeboten (kleine einzige Anlaufstelle). Deutsche Unternehmen können dann zentral über das Bundeszentralamt für Steuern auf elektronischem Weg alle Umsätze innerhalb der EU erklären und die Steuer insgesamt entrichten. Ab dem 1. Oktober kann dies mit Wirkung zum 1. Januar 2015 beim Bundeszentralamt für Steuern elektronisch über ein Online-Portal beantragt werden und gilt einheitlich für alle Umsätze in den EU-Staaten.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Aplus Steuerberater

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Tipp des Monats Mai

Nachweis der Unternehmereigenschaft von Kunden im EU-Ausland

Prüfung der USt-IdNr. / VAT-Nr. – einfache und qualifizierte Bestätigung

Bei Rechnungsstellung in das EU-Ausland muss bei jeder Rechnung, die dann ohne Umsatzsteuer gestellt werden darf, die ausländische Umsatzsteuer-Identifikationsnummern (kurz USt-IdNr. bzw. UID und im Ausland VAT) geprüft werden. Der Link zur Prüfungsanfrage lautet: http://evatr.bff-online.de/eVatR

Bei einer einfachen Bestätigung erhalten Sie Auskunft darüber, ob eine ausländische UID zum Zeitpunkt der Anfrage in dem Mitgliedstaat, der sie erteilt hat, gültig ist. Diese einfache Bestätigung muss zwingend vor einer qualifizierten Bestätigung durchgeführt werden.
Bei einer qualifizierten Bestätigung können Sie darüber hinaus abfragen, ob die Ihnen vorliegenden Firmeninformationen wie z. B. Firmenname, Rechtsform, Firmenort, Postleitzahl und Straße mit den in der Unternehmerdatei des jeweiligen EU-Mitgliedstaates registrierten Daten übereinstimmen.

Als Unternehmer müssen Sie sich auf diese Weise vergewissern, ob der Rechnungsempfänger beim ausländischen Steueramt mit der angegebenen Steuernummer registriert ist. Falls nicht, kann Ihnen nachträglich die nicht berechnete Umsatzsteuer in Rechnung gestellt werden.

Als deutsches Unternehmen kann man grundsätzlich keine Anfrage über die Gültigkeit einer anderen deutschen UID-Nummer stellten, sondern nur im Zusammenhang mit ausländischen Steuer-Nummern. Bei deutschen Unternehmern ist dies auch nicht nötig da die Versteuerung hier ohnehin in Deutschland erfolgt.
In Ausnahmefällen kann man u. U. telefonisch unter 0228/406-1222 eine Auskunft erfragen, wobei dies normalerweise nicht nötig ist.

Das Bundeszentralamt für Steuern bestätigt ausschließlich deutschen Unternehmern die Gültigkeit von Steuernummern, die von einem anderen EU-Mitgliedstaat vergeben wurden.
Jeder EU-Mitgliedstaat hat selbst eine zentrale Behörde geschaffen, die Bestätigungen über die Gültigkeit ausländischer Steuernummern erteilt. Sofern sich ein Geschäftspartner Ihre UID bestätigen lassen will, müsste er sich an diese landeseigene Behörde wenden.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Aplus Steuerberater

Überblick: Steueränderungen zum Jahreswechsel 2012

Wie jedes Jahr hat der Gesetzgeber wieder zahlreiche Änderungen im Steuerrecht vorgenommen, welche vorwiegend zum 01.01.2012 in Kraft getreten sind.

Hier ein kurzer Überblick zu den wichtigsten Themen:

a) Die Umsatzgrenze zur Gewährung der Ist-Versteuerung wurde dauerhaft auf 500.000 EUR angehoben (d.h.die Umsatzsteuer muss erst bei Zahlung der Rechnung ans Finanzamt abgeführt werden).
b) Weitere Voraussetzung zur Steuerfreiheit bei innergemeinschaftlichen Lieferungen ist, dass der Abnehmer nachweist, dass der Gegenstand ins europäische Gemeinschaftsgebiet gelangt ist (sog. Gelangensbestätigung).
c) Wegfall der „Totalüberschussprognose“ bei Vermietungseinkünften, wenn eine verbilligte Vermietung (unter 66% der ortsüblichen Miete) vorliegt. Es erfolgt dann eine Aufteilung in einen entgeltlichen und unentgeltlichen Teil.
d) Wegfall der Einkünfte- und Bezügegrenze zur Gewährung von Kindergeld oder Kinderfreibetrag für volljährige Kinder bei  Erstausbildung oder Erststudium.
e) Änderungen bei den Kinderbetreuungskosten, diese stellen nun einheitlich Sonderausgaben dar. Eine Unterscheidung zwischen erwerbsbedingten und nicht erwerbsbedingten Betreuungskosten ist entfallen.
f) Erhöhung Arbeitnehmerpauschbetrag von bisher 920 EUR auf 1.000 EUR, dies wurde bereits in der Dezemberlohnabrechnung 2011 berücksichtigt.
g) Der Gesetzgeber hat klargestellt, dass, entgegen dem BFH-Urteil aus dem Jahr 2011, Kosten für die erste Berufsausbildung bzw. eines Erststudiums nur als Sonderausgaben abziehbar sind, zusammenhängend wurde der Höchstbetrag von 4.000 EUR auf 6.000 EUR angehoben.
h) Erleichterung bei der elektronischen Rechnungsstellung.
i) Keine Gebührenerhebung durch das Finanzamt bei einer verbindlichen Auskunft, wenn Gegenstandswert unter 10.000 EUR liegt.

Bei Fragen hierzu stehen wir Ihnen natürlich gerne unter 089 / 61 38 75 0 oder per Email: kanzlei@aplus-steuerberater.de  zur Verfügung.

Herzlichst,
Monika Lyssoudis

Liquiditätsvorteile durch IST-Versteuerungsgrenze bei 500.000,- Umsatz im Jahr

Wer in den Genuss der IST-Versteuerung kommen möchte, darf nicht mehr als € 500.000 Jahresumsatz überschreiten. Freiberufler und andere nicht buchführungspflichtige Unternehmen sind von dieser Grenze nicht betroffen, sodass sie immer von der IST-Versteuerung Gebrauch machen können.

Die Regelung für Unternehmen war bis zum 31.12.2011 befristet. Nun hat der Bundesrat am 25.11.2011 beschlossen, dass die IST-Versteuerungsgrenze dauerhaft bei 500.000,- EUR/Jahr bleiben wird.

Hier die Meldung im Original:
Umsatzsteuer: Drittes Gesetz zur Änderung des Umsatzsteuergesetzes (Bundesrat)
Am 25.11.2011 hat der Bundesrat das Dritte Gesetz zur Änderung des Umsatzsteuergesetzes beschlossen.
Hintergrund: Mit dem Gesetz wird die ursprünglich bis zum 31.12.2011 befristete, für die Berechnung der Umsatzsteuer nach vereinnahmten Entgelten maßgebliche Umsatzgrenze von 500.000 € auf Dauer beibehalten.
Hierzu wird weiter ausgeführt: Gleichzeitig verknüpfte der Bundesrat seine Zustimmung mit der Aufforderung, die Istbesteuerung im Rahmen der Grenzen des § 20 UStG auch für den Vorsteuerabzug einzuführen. Im Hinblick auf die erheblichen Ausfallrisiken bei der Umsatzsteuer und die zusätzlichen Liquiditätsvorteile der durch die dauerhafte Anhebung der Istbesteuerungsgrenzen begünstigten Unternehmer ist es erforderlich, das Optionsrecht zur Istbesteuerung kohärent auszugestalten. Angesichts der großen Zahl der Unternehmer, deren Gesamtumsatz 500.000 € nicht überschreitet, werden künftig die Wettbewerbsbedingungen zwischen regelbesteuernden Unternehmern und Unternehmern, die infolge der Anwendung des § 20 UStG günstigere Liquiditätsbedingungen in Anspruch nehmen können, mehr als bisher beeinträchtigt. Hinzu kommt, dass bei Anwendung des § 20 UStG die Zeitpunkte zwischen Vorsteuerabzugsrecht und Umsatzsteuer-Entrichtungspflicht künftig auch im zwischenunternehmerischen Bereich dauerhaft vermehrt auseinanderfallen. Infolge der unbefristeten Festschreibung der erhöhten Istbesteuerungsgrenze ist zur Wiederherstellung des Gleichgewichts deshalb nun auch die Erweiterung des § 20 Umsatzsteuergesetz auf den Vorsteuerabzug geboten. Sofern das derzeitige Unionsrecht als Grundlage für eine solche Maßnahme nicht ausreichend sein sollte, wird die Bundesregierung aufgefordert, sich für die Herstellung der dafür notwendigen EU-rechtlichen Voraussetzungen einzusetzen.
Quelle: BR-Drucks. 673/11 sowie 673/11(B)

Diese Nachricht stimmt viele Unternehmer positiv, denn sie bringt sofortige Liquiditätsvorteile in Ihre Kassen!

Für detaillierte Informationen stehe Ihnen natürlich gerne für Rückfragen zur Verfügung.
Herzlichst,
Monika Lyssoudis

Tipp: Gesundheitsbonus

Möchten Sie den Gesundheitszustand Ihrer Mitarbeiter verbessern und häufige Krankschreibungen reduzieren?

Mit gesundheitsfördernden Maßnahmen können Sie Ihre Arbeitnehmer mit jährlich 500,00 EUR steuer- und sozialversicherungsfrei unterstützen.

Dies kann in Form von Barleistungen für externe Kurse (z. B. Rückenschule) oder durch innerbetriebliche Maßnahmen (z. B. gesundheitsgerechte Gemeinschaftsverpflegung) geleistet werden. Ein Nachweis darüber ist in den Lohnunterlagen aufzubewahren.

Achtung:
Die Leistung muss zusätzlich zum bereits erbrachten Arbeitslohn erfolgen. Darüber hinaus müssen die Kriterien gemäß § 20 SGB V erfüllt werden.

Bei Fragen hierzu stehen wir Ihnen natürlich gerne unter 089 / 61 38 75 0 oder per Email: kanzlei@aplus-steuerberater.de zur Verfügung.

 Herzlichst,
Monika Lyssoudis

Tipp: Zuwendungen bei Betriebsveranstaltungen

Möchten Sie das Betriebsklima aufbessern oder Ihren Mitarbeitern einfach etwas Gutes tun?

Zuwendungen eines Arbeitgebers an die Arbeitsnehmer bei Betriebsveranstaltungen gehören nicht zum Arbeitslohn. Es sind max. 2 Veranstaltungen pro Jahr in Form von Betriebsausflügen, Betriebsfesten etc. möglich. Dabei können für den Arbeitsnehmer max. 110,00 EUR inklusiv Mehrwertsteuer aufgewendet werden (z. B. Essen im Restaurant, Fahrtkosten zum Besichtigungsort, Eintritte ins Museum in Verbindung mit dem Betriebsausflug, Jubiläum etc.). Auch Ehegatten können daran teilnehmen, wobei dann insgesamt für das Ehepaar die Grenze von 110,00 EUR nicht überschritten werden darf.

Achtung:
Stehen diese Veranstaltungen nicht allen Arbeitnehmern offen oder wird die Grenze von 110,00 EUR überschritten, zählen die Ausgaben voll zum steuerpflichtigen Arbeitslohn. In diesem Fall ist eine Pauschalversteuerung durch Antrag des Arbeitgebers bei Finanzamt in Höhe von 25% möglich.

Bei Fragen hierzu stehen wir Ihnen natürlich gerne unter 089 / 61 38 75 0 oder per Email: kanzlei@aplus-steuerberater.de zur Verfügung.

Herzlichst,
Monika Lyssoudis