Rechnung – Das muss drinstehen – für Handwerker

der Aplus-Tipp des Monats Oktober:

Inhalt des Merkblattes zu Rechnungen – speziell für Handwerker:

I. Pflichtangaben in der Rechnung

  1. Name des leistenden Unternehmers
  2. Anschrift des leistenden Unternehmers
  3. Name und Anschrift des Leistungsempfängers
  4. Angabe der Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
  5. Rechnungsdatum
  6. Fortlaufende Rechnungsnummer
  7. Bezeichnung der erbrachten Leistung
  8. Zeitpunkt der Leistung
  9. Entgelt
  10. Steuersatz und Steuerbetrag

II. Besonderheiten

  1. Anzahlungen
  2. Kunde als Steuerschuldner
  3. Kleinbetragsrechnungen
  4. Hinweis auf Aufbewahrungsfrist

III. Rechnungen an Privatkunden

  1. Hinweis auf Steuerermäßigung
  2. Hinweis auf Aufbewahrungspflicht

Die Rechnung, die Sie Ihrem Kunden stellen, ist nicht nur für Ihre Unterlagen wichtig, sondern sie ermöglicht Ihrem Kunden den Abzug der Umsatzsteuer, die Sie ihm in Rechnung gestellt haben (sog. Vorsteuer für den Kunden). Voraussetzung hierfür ist eine Rechnung, die alle Pflichtangaben enthält. Zur Erstellung einer solchen Rechnung sind Sie aufgrund des mit Ihrem Kunden geschlossenen Vertrags verpflichtet.

Dieses Merkblatt zeigt Ihnen, worauf Sie bei der Rechnungslegung achten sollten.

Alles auf einen Blick: Im Mandanten-Merkblatt sind den einzelnen Pflichtangaben der Rechnung Nummern zugeordnet. Diese Nummern finden Sie in der Muster-Rechnung am Ende des Merkblattes wieder. Das Merkblatt finden Sie unter folgendem Link: https://aplussteuerberater.files.wordpress.com/2017/09/2017-10-merkblatt-rechnung-dasmussdrinstehen-fc3bcrhandwerker.pdf

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Erbschaftsteuerreform 2016: Wann die Steuer greift und wie Sie Befreiungen nutzen

Der aktuelle Aplus-Videotipp zu steuergünstigen Betriebsübernahmen
Rückwirkend für Schenkungen und Erbschaften seit 1.7.2016 ist die Erbschaftsteuerreform in Kraft getreten. Vor allem Familienunternehmen können damit weitgehende Steuererleichterungen nutzen. Dafür gibt es einige neue Voraussetzungen. Informieren Sie sich mit diesem Video über die Steuererleichterungen und wie Sie davon profitieren.
Mit einem Klick zu unseren Videotipps
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Führung eines Kassenbuchs

unser Tipp des Monats Juni:

Das Thema „Kasse“ ist bei Prüfungen immer wieder relevant, daher haben wir für Sie ein übersichtliches Merkblatt zusammengestellt. Dieses gibt Antworten zu den häufigsten Fragen.

Besonders zu beachten:

  • Notwendigkeit einer täglichen Kassenbuchführung mit täglichen manuellem Kassensturz (Bargeld zählen)
  • Kassensoftware deren Eintragungen nicht abänderbar sind oder handschriftliche Kasse, keine Excel-Kasse
  • Alte Registrierkassen sind bis 31.12.16 auszutauschen, falls diese nicht nachrüstbar sind
  • Aufbewahrungspflicht aller digitalen Unterlagen, 10 Jahre lang, unveränderbar und vollständig, insbes. Gesamtkassenstreifen und Z-Bon mit lückenloser fortlaufender Nummerierung, Bedienungsanleitung der Registrierkasse
  • Keine Vermischung von Privatkonten mit Geschäftskonten, Einzelaufzeichnungen (insbesondere bei geschlossenen Veranstaltungen, bei Auslandssachverhalten oder größeren Einnahmen
  • bei Einnahmen ab 15.000 € muss nach dem GwG die Identität des Geschäftspartners festgehalten werden

Bitte klicken Sie auf Merkblatt, um dieses zu öffnen.

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Lohnsteuer | Steuerbefreiung von Präventionskursen

unser Tipp des Monats April:

Gundsätzlich gilt, dass alle zusätzlich zum geschuldeten Arbeitslohn erbrachten Leistungen des Arbeitgebers, die zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands und der betrieblichen Gesundheitsförderung beitragen, bis zu einem Betrag von € 500 pro Kalenderjahr steuerfrei sind.

Für die Inanspruchnahme der Steuerbefreiung nach § 3 Nr. 34 EStG reicht es laut dem jüngsten Urteil vom FG Bremen nun aus, wenn die vom Arbeitgeber bezuschussten Maßnahmen durch Physiotherapeuten, Heilpraktiker und qualifizierte Fitnesstrainer erbracht werden. ( FG Bremen – Urteil )

In dem Streitfall zahlte die Klägerin ihren Angestellten Zuschüsse zur Gesundheitsförderung, die das Finanzamt dann der Besteuerung unterwarf. Die hiergegen gerichtete Klage hatte zum Teil Erfolg. Folgende Punkte überzeugten die Richter:

  • Nach der Gesetzesbegründung fallen unter die Steuerbefreiung „ insbesondere die Leistungen, die im Leitfaden Prävention der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Krankenkassen aufgeführt sind.” Insbesondere bedeutet nicht ausschließlich, somit sind weitere zielgerichtete Maßnahmen steuerbefreit.
  • Ausreichend ist, wenn die vom Arbeitgeber bezuschussten Maßnahmen Mindest-anforderungen an Qualität und Zielgerichtetheiterfüllen. Diese sind jedenfalls dann erfüllt, wenn die betreffenden Maßnahmen durch Physiotherapeuten,  Heilpraktiker und qualifizierte Fitnesstrainer erbracht  Bei ihnen handelt es sich um Fachkräfte mit einer Qualifikation, die einen Bezug zu Gesundheit und Prävention aufweist.
  • Als nicht ausreichend erachteten es die Richter hingegen, wenn körperbezogene Dienstleistungen von Anbietern in Anspruch genommen werden, bei denen die Gesundheitsförderung gegenüber dem Komfortaspekt eine ganz untergeordnete Rolle spielt.

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Urlaub und Elternzeit

unser Tipp des Monats Januar:

Wenn sich eine Arbeitnehmerin bei Ihnen in Elternzeit befindet (aktuell oder später einmal), sollten Sie beachten, dass sich ihr Jahresurlaub während der Elternzeit nicht automatisch kürzt.

Dazu müssten Sie, als Arbeitgeber, dieser schriftlich und mit Zugangsbestätigung vor oder spätestens während der Elternzeit mitteilen, dass sich ihr Jahresurlaub während der Elternzeit anteilig verkürzt. Die schriftliche Mitteilung reicht; Einverständnis ist nicht nötig.

Eine Kürzung nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses ist nicht mehr möglich! Sie müssten daher bei einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses direkt nach der Elternzeit den gesamten Urlaub abgelten.

Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses sollten Sie den ausscheidenden Arbeitnehmern eine Urlaubsbescheinigung (= Bestätigung wie viele Urlaubstage er/sie bei Ihnen im ausscheidenden Kalenderjahr genommen hat) erteilen.

Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses sollten Sie Arbeitnehmern, die Elternzeit genommen hatten, eine entsprechende Bestätigung erteilen, in welchem Zeitraum Elternzeit genommen wurde, die sogenannte Elternzeitbescheinigung.

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Ihre Aplus Steuerberater

Dieser arbeitsrechtliche Tipp stammt von unserer Kooperations-Anwaltskanzlei Ziegler & Kollegen, Frau Stauder, Fachanwältin für Arbeitsrecht.

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Aplus-Videotipp zum Thema Bewirtungskosten

Video

So erkennt das Finanzamt Geschäftsessen an:

Laden Sie Geschäftspartner oder Kunden zum Essen ein, können Sie dafür Betriebsausgaben und Vorsteuer geltend machen. Allerdings prüft das Finanzamt genau, ob das Essen tatsächlich rein beruflich war. Außerdem brauchen Sie einen ordnungsgemäßen Bewirtungsbeleg. Alle wichtigen Infos zu Bewirtungskosten erfahren Sie in diesem kurzen Video.

Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung!

Ihre Aplus-Steuerberater München

 

Mini-One-Stop-Shop – Sonderregelung für elektronische Dienstleistungen in der EU

Elektronische Dienstleistungen die an Privatpersonen in der EU erbracht werden (Kunde = Privatperson) unterliegen ab dem 1.1.2015 im Wohnsitzstaat des Kunden der Umsatzsteuer und nicht mehr im Heimatland des Verkäufers. Es gelten auch die MWSt-%-Sätze des Verbrauchslandes, so dass der Unternehmer in jedem EU-Staat mit einem anderen Steuersatz abrechnen muss und auch wissen muss, wo der jeweilige Privatkunde wohnt.

Dies gilt ab 1.1.2015 für alle auf elektronischem Weg erbrachte Dienstleistungen sowie für Telekommunikations-, Rundfunk-, Fernsehleistungen, sofern diese an Privatperso-nen (keine Unternehmer) innerhalb der EU erbracht werden (= Verbrauchslandprinzip).

Betroffen sind z. B. Webhosting, Fernwartung von Programmen, Softwarebereitstellung oder –Aktualisierung, Bereitstellung von Texten, Informationen, Datenbanken,
Herunterladen von Musik auf PC, Handys usw.
Nicht unter die Neuregelung fällt die Lieferung von Gegenständen, die im Internet bestellt werden, z. B. Bücher oder Musik-CDs.

Auch Anbieter für Musik, Apps oder Filme zum Download im Internet müssen sich daher ab 2015 grundsätzlich in verschiedenen Staaten umsatzsteuerlich erfassen lassen.

Als Verfahrenserleichterung wird alternativ zur Einzelstaatenregistrierung die neue Sonderregelung ‚Mini-One-Stop-Shop‘ angeboten (kleine einzige Anlaufstelle). Deutsche Unternehmen können dann zentral über das Bundeszentralamt für Steuern auf elektronischem Weg alle Umsätze innerhalb der EU erklären und die Steuer insgesamt entrichten. Ab dem 1. Oktober kann dies mit Wirkung zum 1. Januar 2015 beim Bundeszentralamt für Steuern elektronisch über ein Online-Portal beantragt werden und gilt einheitlich für alle Umsätze in den EU-Staaten.

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Kleinunternehmer – kein MWSt-Ausweis auf Quittungen

unser Tipp des Monats März:

Ein Kleinunternehmer darf auf seinen Rechnungen / Quittungen weder die Umsatzsteuer (MWSt) gesondert als Betrag ausweisen, noch den %-Satz der Umsatz- bzw. Mehrwertsteuer notieren.

Wenn ein Kleinunternehmer, der Kleinbetragsrechnungen auf einem Quittungsblock schreibt, neben dem Rechnungsbetrag auch den Umsatzsteuersatz (%) angibt, muss er – trotz der Kleinunternehmerregelung – die Umsatzsteuer abführen.

Nur wenn Quittungen keine Angaben zu Steuersätzen enthalten, ist auch eindeutig zu erkennen, dass keine Umsatzsteuer erhoben wird und somit der Rechnungsempfänger auch keine Vorsteuer abziehen darf.

Wer also in einer Rechnung einen Steuerbetrag gesondert ausweist, obwohl er zum gesonderten Ausweis der Steuer nicht berechtigt ist (unberechtigter Steuerausweis), schuldet nach § 14c UStG den ausgewiesenen Betrag.

Diese Vorschrift gilt auch für einen Kleinunternehmer, der die Umsatzgrenzen des § 19 UStG nicht überschritten hat und deshalb keine Umsatzsteuer zu entrichten braucht.

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Abgabefrist 31.03. – Schwerbehindertenabgabe

Kurzmitteilung

Wichtig für alle Betriebe mit mindestens 20 Arbeitsplätzen im Jahresdurchschnitt:

Diese müssen bis zum 31.03.2014 eine Meldung zu den beschäftigten Schwerbehinderten abgeben.

Ihre Aplus-Steuerberater

Kosten für das häusliche Arbeitszimmer

Eine Kostenaufteilung für häusliche Arbeitszimmer, welche überwiegend geschäftlich genutzt werden, ist nun doch möglich (lt. Beschluss vom 21.11.13 IX R 23/12). Bisher beharrte die Rechtsprechung auf der Nichtabziehbarkeit „gemischter“ Aufwendungen (§ 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG). Der 9. Senat des BFH meint nun, es sei dennoch „anteilig“ als steuerlicher Aufwand zu berücksichtigen.

Aufwendungen für abgeschlossene häusliche Arbeitszimmer, die (in zeitlicher Hinsicht) nur teilweise beruflich bzw. betrieblich genutzt werden sind somit anteilig als Werbungskosten abzugsfähig.

Näheres zur Klage:

Der Kläger des Ausgangsverfahrens bewohnt ein Einfamilienhaus, in dem sich auch ein – mit einem Schreibtisch, Büroschränken, Regalen sowie einem Computer ausgestattetes – sog. „häusliches“ Arbeitszimmer befindet. Von seinem Arbeitszimmer aus verwaltet der Kläger zwei in seinem Eigentum stehende vermietete Mehrfamilienhäuser. Die Kosten für das Arbeitszimmer machte der Kläger bei seinen Einkünften aus der Vermietung der Mehrfamilienhäuser geltend. Das Finanzamt hat die Kosten nicht zum Abzug zugelassen, da sog. gemischte Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer nach der gesetzlichen Regelung des EStG (Einkommensteuergesetzes) nicht abgezogen werden dürften.

Nach den Feststellungen des Finanzgerichts (FG) hat der Kläger nachweislich das Arbeitszimmer zu 60 % zur Erzielung von Einkünften aus Vermietung und Verpachtung genutzt. Das FG hat daher entschieden, dass der Kläger 60 % des von ihm geltend gemachten Aufwands als Werbungskosten absetzen kann. Es wendet damit die Rechtsprechung des Großen Senats aus dem Jahr 2009 (Beschluss vom 21. September 2009 GrS 1/06), wonach für Aufwendungen, die sowohl beruflich-betriebliche als auch privat veranlasste Teile enthalten (gemischte Aufwendungen), kein allgemeines Aufteilungs- und Abzugsverbot gilt, auch auf das häusliche Arbeitszimmer an. Der vorlegende IX. Senat folgt dem.

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Ihre Aplus Steuerberater